2. Bundesliga
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Tiebreak-Niederlage gegen den Spitzenreiter!

Humann Essen vs. SVG Lüneburg: 2-3
Sätze: 25:21, 22:25, 26:28, 27:25, 7:15.
Humann: Karbach, Wojtzcak, Krause, Bielecki, Kuhlmann, Jentsch, Lemke, Wiesche, Hußmann, Holthausen, Quecke, Ketelsen.
Spieldauer: 127 Minuten. Zuschauer: 100.
Die Zweitliga-Volleyballer des VV Humann schnupperten beim Vergleich mit Spitzenreiter SVG Lüneburg lange an der Sensation. Doch obwohl sich am Ende der Favorit im Tiebreak durchsetzte, hielt sich die Enttäuschung auf Essener Seite in überschaubaren Grenzen.
„Natürlich hätten uns die zwei Punkte im Kampf um den Klassenerhalt gut zu Gesicht gestanden, aber wir haben gegen den Tabellenführer mehr erreicht, als wir uns ausgerechnet hatten“, begründete VVH-Coach Ingo Neupert die gute Laune im Lager der Humänner.
Auch ohne Kapitän und Zuspieler Jens Bräkling, der grippekrank fehlte, holten sich die Humänner den ersten Satz mit 25:21. Nachwuchs-Mann Christoph Bielecki zog geschickt die Strippen, und schon diese Satzeroberung bedeutete einen schönen Erfolg für den VVH.
„Wir haben den Ausfall von Jens wirklich toll kompensiert und aus einer guten Abwehr heraus agiert. Nicht ganz so wirkungsvoll wie erhofft waren unsere Aufschläge, so dass wir hier vielleicht die paar Prozent liegen gelassen haben, die uns letztlich fehlten“, kommentierte Ingo Neupert.
Zwar gaben die Humänner die Sätze zwei und drei mit 22:25 und 26:28 denkbar knapp ab, allerdings hatten sie stets ihre Möglichkeiten. Diese nutzten sie dann im vierten Abschnitt, als sie beim 27:25 zum 2:2 ausglichen. Doch im anschließenden Tie-Break mussten die Essener ihre Hoffnung auf einen Coup gegen den Klassenprimus recht schnell begraben.
„Es ist zwar ärgerlich, im Tiebreak zu verlieren, aber am Ende hat sich gezeigt, dass Lüneburg insgesamt über mehr Qualität verfügt als wir. Dennoch sind wir auf einem guten Weg und haben unseren Aufwärtstrend trotz der Niederlage weiter fortgesetzt“, befand Ingo Neupert.
Und in Punkte ummünzen wollen die Humänner ihre jüngsten Leistungssteigerungen wieder am kommenden Wochenende. Am Sonntag (16 Uhr) sind sie zu Gast bei der VSG Ammerland. Und mit einem Erfolg beim Tabellenachten könnten die Essener die Abstiegsplätze sogar wieder verlassen.
VVH schließt zum Mittelfeld auf.

Die Volleyballer des VV Humann haben mit einem Sieg über den USC Braunschweig (3:0) und einer Niederlage gegen den TSV Giesen/Hildesheim (1:3) am Doppelspieltag der 2. Bundesliga ihr Ziel erreicht und den Anschluss an das Tabellenmittelfeld wieder hergestellt.
Unabhängig von den Ergebnissen war Trainer Ingo Neupert sehr zufrieden mit der Leistung seine Teams: „Wenn man bedenkt, dass es am vergangenen Wochenende nach unserer 0:3-Niederlage beim Schlusslicht in Frankfurt noch zappenduster ausgesehen hat, waren die Auftritte gegen Braunschweig und Giesen/Hildesheim eine deutliche Reaktion und ein Fingerzeig in die richtige Richtung.“ Damit sind bei den Humännern der Mut und die Hoffnung im Kampf um den Klassenerhalt zurückgekehrt.
VV Humann - USC Braunschweig 3:0 (25:21, 26:24, 25:14)
Der VVH zeigte gegen den direkten Konkurrenten im Rennen um den Klassenerhalt ein famoses Spiel und ließ dem USC keine Chance. „Alles, was wir zuletzt falsch gemacht haben, sah diesmal deutlich besser aus. Wir haben durch die Bank weg wenig Fehler gemacht, Druck über den Aufschlag erzeugt und in der Annahme sicher gestanden“, kommentierte Ingo Neupert im Anschluss an das Kellerduell.
Lediglich im zweiten Durchgang konnten die Braunschweiger mit dem VVH mithalten, doch letztlich setzten sich auch hier die Essener verdient durch. „Damit, dass es so klar werden würde, konnte man nicht rechnen. Ich wäre schon mit einem knappen Sieg zufrieden gewesen, doch vor allem die Art und Weise, in der wir gewonnen haben, bringt entsprechende Zuversicht für die anstehenden Aufgaben“, meinte Neupert.
VV Humann - Giesen/Hildesheim 1:3 (25:20, 14:25, 29:31, 22:25)
Gegen den Tabellenvierten aus Giesen/Hildesheim knüpfte der VVH zunächst nahtlos an den starken Auftritt vom Braunschweig-Spiel an. Gleich zu Beginn überrumpelten die Essener den Widersacher mit einer Aufschlagserie. Sie führten direkt mit 6:1 und brachten den Vorsprung und den ersten Satz souverän nach Hause.
Der erwartete Qualitätsunterschied zeigte sich in der Folge nur im zweiten Abschnitt, in dem der hohe Favorit aus Niedersachsen von Leistungsschwankungen des VVH profitierte. „Bis auf den zweiten Satz haben wir auf Augenhöhe agiert und ein enges Spiel erzwungen“, bilanzierte Ingo Neupert.
Im dritten Durchgang brachten die Humänner angeführt vom nun starken Felix Quecke die Halle sogar zum Johlen. Denn nach dem 21:24 wehrten sie zahlreiche Satzbälle ein und hatten zwischenzeitlich sogar selbst die Chance, den Abschnitt einzufahren. Am Ende aber gaben wie auch im finalen vierten Satz Kleinigkeiten den Ausschlag zugunsten der Gäste. „Insgesamt sind wir noch nicht stabil genug, um gegen Spitzenmannschaften wie Giesen/Hildesheim zu bestehen“, meinte Neupert. Doch an der insgesamt guten Laune der Humänner, die zurecht stolz auf ihren Auftritt sein durften, änderte die knappe Niederlage nichts.
WAZ - Christian Schwarz
Irgendwann wird abgerechnet..

VI Frankfurt vs. Humann Essen: 3-0
Sätze: 25:14, 25:18, 25:23.
Humann: Karbach, Krause, Irle, Quecke, Bielecki, Kuhlmann, Jentsch, Ketelsen, Lemke, Hußmann, Holthausen, Bräkling, Greve.
Spieldauer: 74 Minuten. Zuschauer: 50.
Das war bitter: Die Zweitliga-Volleyballer des VV Humann hofften vor der Partie bei der Junioren-Nationalmannschaft des VI Frankfurt, dass sie mit einem Erfolg die Abstiegsplätze verlassen würden, doch letztlich gingen die Essener beim Schlusslicht sang- und klanglos mit 0:3 unter.
„Wir haben in keinem Bereich an unsere Leistung vom Sieg gegen Berlin angeknüpft und waren den Frankfurtern im Grunde genommen in allen Belangen unterlegen“, kommentierte der spürbar enttäuschte VVH-Trainer Ingo Neupert.
Gleich im ersten Satz gerieten die Humänner gegen die dynamischen Talente des VIF gewaltig unter die Räder. „Das war wirklich bitter“, meinte Neupert über das 14:25 im ersten Abschnitt. Natürlich liebäugelten die Essener damit, dass sie sich fortan steigern würden, doch insgesamt gelang ihnen auch in den folgenden Durchgängen viel zu wenig, um die Frankfurter ernsthaft in Gefahr zu bringen.
Wie wichtig ein Sieg für den VVH gewesen wäre, zeigt der Blick auf die Tabelle. Denn hier liegen die Essener mit 10:24-Punkten auf dem drittletzten Rang, und mit einem Erfolg hätten sie bis zu vier Plätze nach oben springen können. „Die Tabellensituation belegt, dass im Kampf um den Klassenerhalt noch nichts entschieden ist, aber wir müssen schleunigst punkten. Denn irgendwann wird schließlich abgerechnet“, meinte Neupert.
Eine doppelte Chance auf wichtige Zähler bietet sich den Essenern am kommenden Wochenende. Am Samstag (19.30 Uhr, Wolfskuhle) empfangen sie den Vorletzten USC Braunschweig, und am Sonntag (16 Uhr, Wolfskuhle) ist der TSV Giesen/Hildeheim zu Gast.
Und zumindest eines dieser Spiele sollten die Humänner gewinnen, damit die Aussicht auf den Ligaverbleib nicht nach und nach verblasst.
Das war wichtig.

Humann Essen vs. Zurich Team Berlin: 3-2
Sätze: 23:25, 28:26, 16:25, 28:26, 15:10.
Humann: Karbach, Krause, Irle, Quecke, Bielecki, Kuhlmann, Jentsch, Ketelsen, Lemke, Wiesche, Hußmann, Holthausen, Bräkling, Greve.
Spieldauer: 114 Minuten. Zuschauer: 110.
Die Zweitliga-Volleyballer des VV Humann haben ihre sechs Niederlagen dauernde Negativserie beendet und mit dem 3:2-Erfolg über VCO Berlin den Anschluss an das untere Tabellenmittelfeld hergestellt. Doch ob der Sieg den lang ersehnten Befreiungsschlag bedeutet, werden erst die folgenden Partien zeigen.
„Nicht unbedingt schön, aber selten und vor allem enorm wichtig“, kommentierte Humann-Trainer Ingo Neupert direkt im Anschluss an das Duell mit der Junioren-Nationalmannschaft und atmete dabei spürbar auf. Denn im Falle einer weiteren Pleite hätte der Abstiegsstrudel für die Essener weiter an Fahrt aufgenommen. So aber hoffen die Humänner, dass sich die Saison nun zum Guten wenden wird.
Zuvor hatten die stark aufspielenden Berliner dem VVH das Leben mehr als schwer gemacht. „Für ein so junges Team hat der VCO eine famose Leistung gebracht“, lobte Neupert. Umso größer war die Erleichterung, als die Essener die Punkte eingefahren hatten.
Für Ingo Neupert war der Erfolg auch der Lohn für die zuletzt aufsteigende Form seiner Mannschaft. Am vergangenen Wochenende hatte der VVH nur ganz knapp gegen den Tabellenfünften Tecklenburger Land verloren, und unter der Woche gewannen sie einen Test gegen den Tabellenvierten Solingen. Zudem durften die Humänner gegen Berlin ihren ersten Fünf-Satz-Sieg der laufenden Saison feiern. Zuvor hatten sie alle vier Partien, die in den Tie-Break gegangenen waren, verloren.
Ein Schlüssel zum Erfolg war auch der breite Kader von 14 Spielern, mit dem die Humänner angetreten waren. „Wir haben einige Aufstellungen durchprobiert, bis wir die richtige Formation gefunden hatten“, meinte Neupert. Heraus stach Martin Jentsch, der auf der Mittelposition oft direkt punktete und so einen großen Anteil zum Sieg beisteuerte.
Und so hoffen die Humänner, dass sie am kommenden Wochenende mit einem weiteren Triumph beim Tabellenletzten VI Frankfurt (Samstag, 15 Uhr) den nächsten Schritt aus dem Tabellenkeller gehen. Sollten sie an ihre Leistung vom Berlin-Spiel anknüpfen, kann ihnen das durchaus auch gelingen.
WAZ - Christian Schwarz
Aufholjagd nicht belohnt!

Tecklenburg vs. Humann: 3-2
Sätze: 25:23, 25:19, 25:20, 25:21, 15:12.
Humann: Karbach, Krause, Quecke, Bielecki, Kuhlmann, Jentsch, Ketelsen, Lemke, Wiesche, Hußmann, Holthaus, Bräkling.
Spieldauer: 117 Min.; Zuschauer: 270.
Die Volleyballer des VV Humann warten weiter auf den Befreiungsschlag. Beim VCB Tecklenburger Land unterlagen die Essener trotz einer guten und engagierten Leistung mit 2:3.
Nach den ersten beiden Sätzen deutete allerdings noch nicht viel darauf hin, dass die Partie am Ende einen echten Krimi bieten würde. Denn der VVH lag mit 0:2 hinten und war auf dem Weg, eine glatte Niederlage zu kassieren. Dann allerdings kämpften sich die Essener zurück ins Spiel. „Das war wirklich gut. Wir haben durch die Aufschläge Druck und Wirkung erzielt und in der Annahme stabil gestanden", befand VVH-Coach Ingo Neupert.
Besonders hervor taten sich bei der Aufholjagd der erst 17-jährige Jugendspieler Laurin Hußmann, der erstaunlich starke fünf Sätze spielte und Felix Quecke, der im Diagonalangriff konsequent punktete. „Vor allem die Leistung von Laurin Hußmann war aller Ehren wert", meinte Neupert.
Angeführt vom Duo Hußmann und Quecke kam der VVH zurück, gewann den dritten Satz mit 25:20 und glich mit dem 25:21 im vierten Durchgang zum 2:2 aus. Doch als die Begegnung komplett zu kippen schien, ging den Humännern ein wenig die Puste aus. Im abschließenden Tie-Break war beim Stand von 12:13 zwar noch alles möglich, doch dann gaben die Essener zwei Punkte in Folge und damit auch das Match ab.
Trotz der insgesamt sechsten Niederlage in Serie wollen die Humänner versuchen, die positiven Ansätze mit in die anstehenden Begegnungen zu nehmen. „Wir haben uns im Vergleich zu den Vorwochen deutlich gesteigert, so dass wir auf der Leistung aufbauen können", sagte Neupert.
Fehlstart ins neue Jahr!

Sätze: 25:21, 25:23, 26:24.
Spieldauer: 83 Minuten.
Zuschauer: 300.
Humann: Karbach, Krause, Irle, Quecke, Bielecki, Jentsch, Ketelsen, Lemke, Wiesche, Hußmann, Holthausen, Bräkling, Greve.
Mit einem Auswärtssieg bei der DJK Delbrück wollten die Zweitliga-Volleyballer des VV Humann bei ihrem sportlichen Jahresbeginn den Grundstein für eine erfolgreiche Rückrunde und ein ebensolches Rennen um den Klassenerhalt legen. Doch statt Euphorie setzte es Ernüchterung. Die Essener unterlagen im Duell der Kellerkinder beim zuvor Tabellenvorletzten mit 0:3 und befinden sich dadurch umso mehr in Abstiegsgefahr.
„Natürlich hatten wir uns den Start ins neue Jahr ganz anders vorgestellt. Letztlich haben wieder einmal Kleinigkeiten und ein, zwei Punkte pro Satz den Ausschlag gegeben", resümierte VVH-Trainer Ingo Neupert. „Besser als zuletzt war unsere Annahme, aber wir haben es nicht konsequent genug geschafft, Druck über den Aufschlag zu erzeugen und im Angriff direkt zu punkten."
Vom Satzergebnis (3:0) her deutlich, insgesamt aber extrem knapp mussten sich die Essener letztlich geschlagen geben. Mit 21:25 war der erste Abschnitt noch der Deutlichste, in den Durchgängen zwei und drei (23:25 und 24:26) unterlagen die Humänner jeweils mit dem minimalsten Abstand von zwei Zählern.
„Natürlich tut es weh, Spiele so knapp zu verlieren, aber müssen wir uns an die eigene Nase fassen, denn wir hatten es selbst in der Hand, für einen anderen Ausgang der Begegnung zu sorgen", meinte Neupert. Durch die fünfte Niederlage in Serie (nur ein Sieg aus den vergangenen zehn Spielen) belegen die Humänner zum Ende der Hinserie momentan den drittletzten Rang. Der Kampf um den Klassenerhalt, davon geht Ingo Neupert jetzt schon aus, „wird bis zum Ende spannend bleiben".
Die Humänner hoffen, dass sie beim nun anstehenden Beginn der Hinrunde ihren guten Saisonstart wiederholen können. Damals waren sie mit drei Siegen aus vier Partien fast perfekt aus den Startblöcken gekommen. Und mit einer Neuauflage dieser Serie könnten sie sich sogar bis ins Mittelfeld der Tabelle katapultieren.
WAZ - Christian Schwarz
Humänner mit Sorge in die Pause.

VV Humann Essen - TSGL Schöneiche: 0-3
Die Zweitliga-Volleyballer des VV Humann gehen mit konkreten Abstiegssorgen in das kommende Jahr. Im letzten Spiel vor der Weihnachtspause unterlagen die Essener der TSGL Schöneiche in der heimischen Wolfskuhle klar mit 0:3.
So überraschend gut und erfolgreich die Humänner in die Saison gestartet waren, so trist stellt sich mittlerweile die Situation für die Essener dar. Acht Niederlagen hat der VVH in den vergangenen neun Partien kassiert, in der Tabelle ist er bis auf Rang elf abgerutscht. Und mittlerweile zeigt sich, dass es keine Tiefstapelei war, als die Humänner vor Saisonbeginn davon sprachen, dass es für sie diesmal ausschließlich um den Klassenhalt gehen würde. Denn der Substanzverlust, den die Mannschaft durch den personellen Umbruch zu verkraften hatte, war enorm.
Wie so oft in den vergangenen Wochen hielten die Humänner auch gegen Schöneiche über weite Strecken mit, doch in den entscheidenden Phasen fehlte den Essenern einmal mehr der Anführer, der für die Lösung in kniffligen Situationen sorgt.
Zudem wurde gerade am Widersacher aus Schöneiche deutlich, welche Eigendynamik sich zuweilen im Sport entwickeln kann. Denn während die Humänner gerade in einem Negativtrend stecken, in dem manchmal selbst die einfachsten Dinge missglücken, befinden sich die Schöneicher in einem positiven Lauf. So holten sie auch schon mal den ein oder anderen für unmöglich gehaltenen Ball, sie hatten hier und da ein wenig Fortune.
Und während die Gäste nach ihrem Triumph jubelnd von dannen zogen, kehrte bei den Humännern die Gewissheit ein, dass der Weg zum angestrebten Klassenerhalt ein enorm langer ist.
Sätze: 22:25, 18:25, 23:25.
VV Humann: Karbach,Krause, Irle, Quecke, Bielecki, Kuhlmann, Holthausen, Ketelsen, Lemke, Wiesche, Bräkling, Greve.
Christian Schwarz
Pause tat Humännern garnicht gut.

Lindow/Gransee - Humann Essen 3:2
Die Zweitliga-Volleyballer des VV Humann haben es durch die 2:3-Niederlage beim SV Lindow/Gransee verpasst, sich von der abstiegsbedrohten Zone abzusetzen. „Stattdessen befinden wir uns nun tatsächlich wie schon vor Saisonbeginn befürchtet im Abstiegskampf", kommentierte Trainer Ingo Neupert.
Eine Woche nach dem Überraschungs-Coup gegen Solingen knüpften die Humänner in Lindow zunächst an ihre starke Leistung an. Den ersten Satz sicherten sie sich mit 25:22 und im zweiten Abschnitt demontierten sie den Widersacher beim 25:17. „Nach der zehnminütigen Pause hat sich das Blatt dann aber vollkommen gewandelt", umschrieb Ingo Neupert die folgenden Durchgänge. Denn während sich bei den Essenern immer mehr Probleme einschlichen, spielten sich die Gastgeber förmlich in einen Rausch. „Mit zunehmender Dauer hatten wir nichts mehr zuzusetzen und Lindow ist immer stärker geworden. Vor allem im Block waren wir chancenlos", meinte Neupert.
Die Sätze drei und vier gaben die Humänner entsprechend deutlich mit 18:25 und 17:25 ab, doch im Tie-Break schienen sie sich zunächst noch einmal zu berappeln. Denn beim Seitenwechsel lagen die Essener noch knapp vorn. Letztlich aber gaben im Entscheidungssatz zwei, drei individuelle Fehler den Ausschlag gegen den VVH.
Nach der bitteren Niederlage stehen die Humänner nun auf Rang neun der Tabelle. Und am kommenden Samstag (19.30 Uhr, Wolfskuhle) sollten sie gegen das punktgleiche Volleyball Team Kiel unbedingt einen Sieg einfahren.
Humann: Karbach, Krause, Irle, Quecke, Bielecki, Kuhlmann, Jentsch, Ketelsen, Lemke, Wiesche, Bräkling, Greve.
Christian Schwarz
Beste Saisonleistung bringt Sieg gegen Solingen!

TSG Solingen - VV Humann 0:3 (22, 19, 21)
Humann: Karbach, Krause, Sabo, Irle, Quecke, Bielecki, Kuhlmann, Jentsch, Ketelsen, Lemke, Wiesche, Kagai, Bräkling, Greve.
Spieldauer: 78 Minuten.
Zuschauer: 400.
Erst neulich war Ingo Neupert, dem Trainer des Volleyball-Zweitligisten VV Humann, nach einer Niederlage seines Teams so sehr der Appetit vergangen, dass er kurz davor stand, das anschließende Essen
beim Mannschafts-Italiener zu schwänzen. Ganz anders gestaltete die Lage nach dem 3:0-Überraschungserfolg bei der TSG Solingen. „Das hat Appetit auf mehr gemacht“, witzelte der Coach im Anschluss an
den Coup bei der vermeintlichen Übermannschaft.
Gegen die mit Beachvolleyball-Weltmeister Julius Brink und Beachvolleyball-Nationalspieler Stefan Windscheif angetretenen Solinger zeigten die Humänner ihre wohl beste Leistung der laufenden Saison.
„Wenn es etwas zu bemängeln gab, dann, dass wir ein paar Probleme im Mittelblock hatten, die Schnellangriffe der Solinger zu stoppen“, meinte Neupert. Ansonsten aber sah er keinerlei Ansatzpunkte für
Kritik.
Vor allem den ehemaligen Humann-Spieler Stefan Windscheif, der erst zu dieser Saison nach Solingen gewechselt war, trieben die Essener mit ihrem kompakten Auftreten schier zur Verzweiflung. Wohl auch
etwas gefrustet vom Verlauf der Partie sah Windscheif im dritten Satz die gelbe Karte.
In jedem Abschnitt hatten sich die Humänner früh ein kleines Polster erspielt, das sie stets bis zum Ende bewahrten. Der zweite und dritte Durchgang fiel mit 25:19 und 25:21 sogar recht deutlich aus.
„Es ist sehr schön, als klarer Außenseiter gegen eine Mannschaft wie Solingen zu gewinnen. Aber die Art und Weise, in der wir aufgetreten sind sowie das Endergebniss steigern die Freue noch einmal“,
befand Ingo Neupert.
Darüber hinaus haben sich die Essener mit dem Erfolg nach zuvor fünf Niederlagen in Serie zumindest etwas von der bedrohten Zone abgesetzt. Auch die Stimmung ist vor den wichtigen Duellen mit Lindow
(26.11.) und Kiel (3.12.) ins Positive gekippt. „Diesen Schwung wollen wir nun mitnehmen in die Vergleiche mit den Mannschaften aus dem unteren Bereich der Tabelle“, bilanzierte Neupert.
Der Appetit der Humänner auf Siege gegen die Kellerkinder ist geweckt.
Christian Schwarz
VVH bei Aufsteiger Rumeln nur Außenseiter!

Mt drei Siegen aus den ersten vier Partien hatten die Zweitliga-Volleyballer des VV Humann einen überraschend starken Start in die Saison erwischt. Doch weil es seither, drei Niederlagen in Serie setzte, sind die Essener ins Mittelfeld der Tabelle abgerutscht. Das ist zwar nicht weiter tragisch, da der VVH von Beginn an davon ausgegangen war, dass er in diesem Jahr um den Klassenerhalt kämpfen muss. Doch gegen ein baldiges Ende der Negativserie hätten die Humänner sicherlich nichts einzuwenden.
Im Auswärtsspiel beim Rumelner TV wollen die Essener an diesem Sonntag (16 Uhr) ihren Abwärtstrend stoppen. Die Gastgeber sind als Tabellenvierter allerdings eine der positiven Überraschungen der Saison. „Rumeln war schon in der Vorbereitung recht stark, als wir einen Test gegen sie verloren haben", berichtet Humann-Trainer Ingo Neupert.
Während die Essener seit einiger Zeit ihrer famosen Anfangsform hinterherlaufen, sind die Rumelner zuletzt immer besser geworden. Vier Siege in Folge fuhren die Duisburger ein, und auch das 2:3 beim Vorjahresmeister TSV Giesen/Hildesheim fiel in die Kategorie „Klasseleistung". Schließlich führte der RTV beim Titelverteidiger schon mit 2:0 nach Sätzen, ehe er sich noch denkbar knapp mit 12:15 im fünften Durchgang geschlagen geben musste.
Beim VVH kehrt Kapitän Jens Bräkling nach seiner Schulterverletzung in das Team zurück, was den Essenern gerade auf der so wichtigen Position des Zuspielers mehr Konstanz verschaffen sollte. Dafür fallen jedoch die ebenfalls wichtigen Säulen Johannes Karbach und Martin Jentsch aus.
Doch gerade in der Außenseiterrolle, die die Humänner in Rumeln zweifelsfrei einnehmen, haben sie in der Vergangenheit schon häufig für Furore gesorgt. Und ein Erfolg beim RTV käme angesichts der jüngsten Niederlagen mehr als gelegen.
Humann-Trainer Neupert vergeht der Appetit

„Nach so einem Spiel würde ich am liebsten in einen Ball beißen oder gar nichts mehr machen“, befand Humann-Trainer Ingo Neupert im Anschluss an die 2:3-Niederlage gegen die VSG Ammerland. Doch weil die Zweitliga-Volleyballer des VVH nach ihren Spielen stets gemeinsam essen gehen, trottete auch der Coach noch zum Vereins-Italiener.
Dabei war ihm der Appetit beim Vergleich mit Ammerland eigentlich vergangen. Denn die Humänner gaben ein Spiel aus der Hand, das sie über weite Strecken diktiert hatten. „Im vierten Satz ist die Partie dann gekippt", meinte Neupert, der sein Team nach einer 2:1-Satzführung schon auf der Siegstraße wähnte.
Bis dahin hatten die Essener den starken Aufsteiger recht klar dominiert und vieles deutete auf einen Vier-Satz-Sieg hin. Doch plötzlich schlichen sich ins Spiel des VVH ein paar vermeidbare Fehler ein, die für die ungewollte Wende sorgten. „Wir konnten unser Niveau nicht halten und Ammerland ist immer besser geworden. Letztlich waren sie der erwartet starke Widersacher und wir haben ein umkämpftes Spiel knapp verloren", sinnierte Neupert.
Die Punkte gegen Ammerland hätte Neupert auch deshalb gerne geholt, weil es für den VVH nun gegen die Spitzenteams aus Rumeln und Solingen geht. „Da müssen wir auf eine Überraschung hoffen, da wir ansonsten sehr schnell weit unten in der Tabelle stehen könnten", begründete Neupert. Doch das schwere Programm muss nicht unbedingt von Nachteil sein. Schließlich sind die Humänner in der Außenseiterrolle fast schon traditionell oft besonders gut. Und ein Coup in den kommenden Partien würde wohl nicht nur bei Neupert für mehr Appetit beim Mannschaftsessen sorgen.
Sätze: 24:26, 25:22, 25:20, 22:25, 10:15.
Humann: Karbach, Krause, Irle, Quecke, Bielecki, Kuhlmann, Jentsch, Ketelsen, Lemke, Wiesche, Bräkling, Greve.
Zuschauer: 150. Spieldauer: 116 Minuten.
WAZ Lokalsport Essen, 07.11., Christian Schwarz
Humänner unterliegen in Lüneburg.

Einen Achtungserfolg bedeutete der gewonnene dritte Satz für die Zweitliga-Volleyballer des VV Humann bei der 1:3-Niederlage bei der SVG Lüneburg. Doch ansonsten gab es für die Essener gegen den Tabellendritten nichts zu holen.
Ohne den an der Schulter verletzten Kapitän und Zuspieler Jens Bräkling waren die Essener den Niedersachsen im Grunde genommen über die gesamte Dauer des Duells unterlegen. „Die Lüneburger haben mit einer starken Leistung bewiesen, dass sie zu den Spitzenmannschaften der Liga gehören. Die Niederlage geht absolut in Ordnung", befand VVH-Trainer Ingo Neupert im Anschluss an das Spiel.
Da die Gastgeber vor allem im Angriff klare Vorteile besaßen, gingen die ersten beiden Sätze mit 25:16 und 25:15 sehr deutlich an die SVG. „Wir haben sehr lange gebraucht, um halbwegs in die Partie zu kommen", begründete Neupert. Doch zumindest zu Beginn des dritten Satzes hatten die Essener eine starke Phase. Nach einer Aufschlagserie führten sie mit 8:0, den Satz brachten sie beim 25:22 allerdings auch nur knapp nach Hause.
„Natürlich liebäugelt man immer damit, auch bei einer so starken und entsprechend favorisierten Mannschaft wie der SVG etwas zu holen, letztlich aber sind die Lüneburger keine Mannschaft, mit der wir uns messen müssen", meinte Neupert und richtete den Blick alsbald nach vorn.
Denn am 5. November (19.30 Uhr, Wolfskuhle) geht es für den VVH mit dem Heimspiel gegen die VSG Ammerland weiter. Und der Aufsteiger dürfte von der Kragenweite her schon eher zu den Humännern passen. Daher wollen sich die Humänner dann auch nicht mit einem gewonnen Satz als Achtungserfolg zufrieden geben.
Humann: Karbach, Krause, Irle, Quecke, Bielecki, Kuhlmann, Ketelsen, Lemke, Wiesche, Bräkling, Greve.
WAZ Lokalsport Essen, 24.10., Christian Schwarz
Humänner bringen Punkte aus Niedersachsen mit.

Die Essener Bundesliga-Volleyballer vom VV Humann kehrten mit einem Sieg und einer Niederlage vom Doppelspieltag zurück. Am Samstag bezwangen sie den USC Braunschweig mit 3:1 (25:22, 29:31, 25:21, 25:13), am Sonntag unterlag das Team bei Giesen/Hildesheim mit 0:3 (12:25, 19:25, 23:25). „Insgesamt sind wir mit dem Wochenende zufrieden. Am Sonntag hätten wir das Spiel allerdings etwas enger gestalten müssen", sagte Trainer Falko Hildebrand.
In Braunschweig profitierten die Humänner vor allem von den vielen Fehlern der Gastgeber. Die Aufschläger des VVH setzten den USC dabei häufig so unter Druck, dass ein präziser Spielaufbau kaum möglich war. Nach der 1:0-Führung hatten die Essener sogar die Chance auch gleich den zweiten Satz mitzunehmen, doch ein vermeintliches Ass von Thies Ketelsen beim Stand von 24:23 fand keine Anerkennung durch den Schiedsrichter. So ging der Satz in die Verlängerung und nach einigen weiteren vergebenen Möglichkeiten sicherte sich Braunschweig den Ausgleich.
Die Essener zeigten sich ob der vergebenen Chancen wenig beeindruckt und setzten ihr druckvolles Spiel im dritten Durchgang fort. Nach der 2:1-Führung war dann die Moral der Gastgeber gebrochen und der VVH sicherte sich ungefährdet den Sieg. „Zwei wichtige Punke gegen einen direkten Konkurrenten", urteilte Hildebrand.
Am Sonntag stieß Felix Quecke zum Team dazu und gab den Essenern eine weitere personelle Option. Nach einem holprigen Start wechselten die Essener Mitte des zweiten Satzes. Christoph Bielecki übernahm das Zuspiel, Jonathan Krause ersetzte Felix Quecke und Oliver Kuhlmann kam auf der Mitte zum Einsatz.
„Leider haben wir erst zum Ende des zweiten Durchgangs eine gute gefunden", so Hildebrand weiter. Das Resultat war ein spannender dritter Durchgang, den die Humänner nur denkbar knapp abgaben. Am kommenden Wochenende haben die Essener spielfrei, danach geht es dann zum Überaschungs-Dritten nach Lüneburg.
VVH holt wichtige Punkte!

Die Zweitliga-Volleyballer des VV Humann haben sich durch den hart erkämpften 3:1-Sieg gegen VI Frankfurt auf den fünften Rang verbessert. „Vom Tabellenbild her dürfte die Saison jetzt gerne vorbei sein", witzelte VVH-Coach Ingo Neupert im Anschluss an das Spiel. Zuvor aber hatte der Essener Trainer zumindest in der Anfangsphase der Partie schon etwas um den zweiten Heimerfolg zittern müssen.
Denn gegen die Junioren-Nationalmannschaft aus Frankfurt hatten die Humänner einen recht schwachen Start erwischt. „Frankfurt hat druckvoll aufgeschlagen und wir haben nur schleppend ins Spiel gefunden", erklärte Neupert und begründete damit, warum sein Team den ersten Satz mit 21:25 abgab.
Mit zunehmender Dauer stabilisierten die Humänner allerdings ihr Spiel. Großen Anteil daran hatte zum einen Johannes Karbach, der nach seiner Verletzungspause ab dem zweiten Satz wieder mitmischte, und David Wiesche. Der Neuzugang zeigte im Mittelblock eine gute Leistung und sorgte immer wieder für direkte Punkte.
Angeführt von Zuspieler Jens Bräkling, der seine Nebenleute geschickt in Szene setze, erzwangen die Humänner ab dem zweiten Durchgang dann die Wende. Zwar wurde es im vierten Abschnitt noch einmal eng, doch letztlich setzten sich die Essener verdient durch. „Es war sicherlich keine Glanzleistung von uns, aber unter dem Strich zählen die wichtigen Punkte. Denn bei einer Niederlage wären wir fürs Erste in der Tabelle abgerutscht", kommentierte Neupert erleichtert.
Mit 4:2 Punkten aus den ersten drei Partien haben die Humänner nun einen sehr ordentlichen Start in die Saison hingelegt. „Allerdings ist die Spielzeit extrem lang, und eine Einordnung der Ergebnisse fällt noch immer etwas schwer", bleibt Trainer Neupert vorsichtig.Weitere Aufschlüsse wird es allerdings bereits am kommenden Wochenende geben. Denn dann steht mit den Auswärtsbegegnungen in Braunschweig (Samstag, 19.30 Uhr) und Giesen/Hildesheim (Sonntag, 16 Uhr) ein Doppelspieltag für die Humänner an. Und beide Widersacher zählen zu den vermeintlich starken Teams der Liga.
Sätze: 21:25, 25:19, 25:17, 25:23.
VVH: Karbach, Krause, Quecke, Bielecki, Kuhlmann, Jentsch, Ketelsen, Lemke, Wiesche, Bräkling, Greve.
(Christian Schwarz - WAZ)
Humann gegens Internat - Start einer Heimserie?

Für den VV Humann Essen steht am kommenden Samstag das zweite Heimspiel der noch jungen Saison auf dem Programm. Als Gast in der Wolfskuhle wird um 19.30 Uhr das Volleyball Internat Frankfurt erwartet.
Nach der Niederlage am letzten Spieltag steht der VVH mit einem ausgeglichen Punktekonto dar. Im Laufe der Trainingswoche galt es zu alter Aufschlagsstärke zurück zu finden. „Leider konnten wir in Berlin nicht den Druck über den Aufschlag erzeugen, wie es uns noch gegen Tecklenburg gelungen ist. Dies wird aber ein wichtiger Faktor sein, um gegen Frankfurt wieder auf die Erfolgsspur zurückzukommen und das Spiel zu gewinnen. Zudem rechnen wir mit einem blockstarken Gegner“, so VVH Trainer Ingo Neupert.
Verzichten müssen die Essener auf Mittelblocker Max Irle, der sich am Donnerstag verletzte und damit nicht für einen Einsatz zur Verfügung steht. Zudem konnte Libero Sebastian Lemcke mit Rückenbeschwerden nur eingeschränkt trainieren. Ansonsten ist der Kader komplett und für den VVH gilt es, die gute Leistung aus dem ersten Heimspiel wieder abzurufen und die Punkte in Essen zu behalten.
VVH vergibt Matchball und verliert

Die Zweitliga-Volleyballer des VV Humann haben die Chance auf einen perfekten Saisonstart verpasst. Nach dem Auftakterfolg gegen Tecklenburger Land unterlagen die Essener bei VCO Berlin nach einem hart umkämpften Spiel mit 2:3.
„Der Knackpunkt war sicherlich der dritte Satz“, erklärte VVH-Coach Ingo Neupert, für den die Niederlage allerdings „keinen Beinbruch“ bedeutet. Schließlich befinden sich die Essener nach wie vor im personellen Umbruch, so dass sie sich im Laufe der Saison erst finden müssen.
In Berlin deutete lange Zeit jedoch alles auf einen Auswärtserfolg hin. Der VVH gewann die ersten beiden Sätze und besaß im dritten Abschnitt sogar einen Matchball. „Hätten wir den genutzt, wären wir mit einem 3:0-Sieg nach Hause gefahren“, meinte Neupert. Doch anstatt einen Schlussstrich unter die Partie zu ziehen, ließen die Essener den Berlinern die Chance auf ein Comeback – und die Junioren-Nationalmannschaft nahm die Gelegenheit dankbar an.
Dass sich die Humänner den Sieg noch entreißen ließen, spricht laut Neupert dafür, „dass wir noch nicht so stabil sind“. Und mit fortlaufender Dauer bekam VVH immer größere Probleme mit dem eigenen Aufschlag und dem Block der Berliner. „Daran haben wir uns die Zähne ausgebissen“, meinte Neupert.
Zwar ist es für den VVH-Trainer ärgerlich, „dass wir die Partie nach einem 2:0-Satzvorsprung noch abgegeben haben“, doch die Humänner blicken bereits nach vorne. Da wartet am kommenden Samstag (19.30 Uhr, Wolfskuhle) das Duell mit VI Frankfurt, ebenfalls ein Internatsteam. Und dann, so Neupert, „wollen wir zu unserer Heimstärke zurückfinden“.
Sätze: 20:25, 26:28, 26:24, 25:21, 15:13.
(WAZ - Christian Schwarz)
"1te" muss nach Berlin.
Gleich beim ersten Auswärtsspiel machen sich die Humänner auch den langen Weg in die Bundeshauptstadt. Mit dem VCO Berlin wartet dort die Nachwuchs-Nationalmannschaft auf die Essener Volleyballer.
"Wir wollen den Schwung aus dem Auftaktsieg mitnehmen", so der Essener Coach weiter. Mit ähnlich großem Druck im Aufschlag werden sich den Essenern sicher auch in Berlin gute Chancen bieten. Probleme könnte es allerdings in der Annahme geben, denn Libero Sebastian Lemke konnte kaum trainieren.
"Basti hat starke Rückenprobleme, so dass hinter seinem Einsatz ein dickes Fragezeichen steht", bedauert Neupert einen möglichen Ausfall. Trotzdem will der VVH auf Sieg spielen, denn im Kampf um den Klassenerhalt ist jeder Punkt wichtig. (janhi)
Niveauvoller Auftakt

Humann vs. Tecklenburger 3:1
Die Volleyballer des VV Humann haben einen Traumstart in die neue Saison der 2. Bundesliga erwischt. Gegen den VCB Tecklenburger Land setzten sich die Essener trotz verlorenem ersten Durchgang mit 3:1 durch. „Das hat wirklich Spaß und Lust auf mehr gemacht“, meinte VVH-Coach Ingo Neupert im Anschluss an das Duell mit den Tecklenburgern. Besondere Freude bereitete der Sieg, weil sich die Humänner in dieser Saison „nur“ den Klassenerhalt vorgenommen haben und der Widersacher nach Meinung von Neupert „im oberen Drittel der Liga“ anzusiedeln ist.
Im Vorfeld hatten die Humänner immer wieder den Zusammenhalt und Teamgeist beschworen. „Nur damit können wir unsere Ziele erreichen“, begründete VVH-Kapitän Jens Bräkling. Und gegen den VCB zeigten die Humänner, dass sie schon jetzt als Einheit auftreten. Gleich zweimal hatte der VVH die Chance, den ersten Durchgang für sich zu entscheiden, doch nach den vergebenen Satzbällen, schlugen die Gäste zum 28:30 eiskalt zu. „In der vergangenen Saison hätten wir das Spiel nach so einem Beginn wohl mit 0:3 verloren“, meinte Neupert. Doch die neu formierte Humann-Mannschaft brach nicht ein, sondern rückte vielmehr noch enger zusammen.
Satz zwei und drei gingen dann ganz knapp an den VVH, und im vierten Abschnitt nahmen die Essener den Widersacher dann förmlich auseinander. „Wir haben konsequent gut aufgeschlagen und uns in der Annahme immer weiter gesteigert. Insgesamt hatte die Partie für einen Auftakt ein sehr hohes Niveau“, befand Neupert. Sollten die Humänner auch künftig auf diesem Level spielen, muss ihnen um den Klassenerhalt nicht bange sein.
Sätze: 28:30, 25:22, 27:25, 25:12.
VV Humann: Lemke, Krause, Irle, Quecke, Bielecki, Kuhlmann, Jentsch, Ketelsen, Wiesche, Bräkling, Greve.
(WAZ - Christian Schwarz)
Der Gegner bewertet das Spiel etwas anders. "Allerdings war Essen halt auch nominell nicht so stark einzuschätzen!" Tecklenburger Spiebericht
Saisonauftakt in der Wolfskuhle

Zum Start der neuen Spielzeit empfängt der VV Humann am Samstag (19.30) das Team vom VCB Tecklenburger Land. Nach wochenlanger Vorbereitung brennt das Team des Trainer-Duos Ingo Neupert und Falko Hildebrand auf den ersten Einsatz. Für die Zuschauer ist das zudem die Möglichkeit sich ein Bild von den Neuzugängen im VVH-Dress zu machen.
Mit Jonathan Krause hat dabei wieder ein Humann-Eigengewächs den Sprung in den Bundesligakader geschafft. Bereits seit 13 Jahren trägt er nun das VVH-Trikot und gehörte in den vergangenen Jahren zu den Leistungsträgern über Außen in der Regionalliga-Mannschaft.
Ebenfalls neu sind Mittelangreifer David Wiesche, der aus der Oberliga vom TV Gladbeck kommt und Thies Kettelsen vom Verbandsligisten Husum. "Die Jungs haben sich prima ins Team eingefügt und in der
Vorbereitung gute Leistungen gezeigt", ist Trainer Ingo Neupert sehr zufrieden.
Gegen Tecklenburg können die Humänner auf den kompletten Kader zurückgreifen, so dass Neupert die Qual der Wahl hat. Angeführt wird das Team von Zuspieler Jens Bräkling, der bereits in der
abgelaufenen Spielzeit Co-Kapitän war.
"Tecklenburg wird eine erste wichtige Standortbestimmung", so Neupert. "Aber nach der langen Vorbereitung sind nun alle froh, dass es endlich losgeht." Mit einem Sieg würden die Gastgeber die ersten
wichtigen Zähler auf dem Weg zum Klassenerhalt sammeln.
(WAZ - Christian Schwarz)
Humann Pokal-Team besiegt Windeck

Am Sonntag Nachmittag konnte das "Pokalteam" des VVH durch einen 3:0 Sieg über den Regionalligisten TSV Germania Windeck ins WVV-Pokal Halbfinale einziehen!
Eigentlich hätte der VVH ja auswärts antreten müssen, doch da in Windeck alle Hallen belegt waren und auch die Wolfskuhle nicht zur Verfügung stand, fand das Spiel in der Humann Halle statt.
Ging der erste Satz dank guter Aufschläge noch deutlich an das junge Humann Team, sah es im zweiten Durchgang beim Stand von 21:24 deutlich nach Satzverlust aus! Doch eine Aufschlagserie durch den stark aufspielenden Martin Jentsch brachte noch die eigentlich nicht mehr mögliche Wende. Im dritten Satz machten die Humänner aus einem starken Sideout heraus dann alles klar.
In der nächsten Runde treten die Humänner nun beim Gewinner der Partie "TG RE Schwelm (RL) gegen TSG Solingen (2.BL)" an. (jb)
"Zurück zu den Wurzeln - Sonntag Pokal in der Humann Halle"

Am jetztigen Sonntag (11.09.2011) tritt der VVH in der Humann Halle um 16.00 Uhr gegen die TSV Germania Windeck an. Eigentlich sollte das WVV Pokal Viertelfinale in Windeck stattfinden. Doch da in Windeck am Sonntag sämtliche Sporthallen belegt sind und auch die Wolfskuhle schon verplant ist, steigt das Duell gegen den ehemaligen Zweitligisten in der Humann Halle.
Da die 1te am Samstag ein Turnier in Bonn spielt und die Belastung mit 28 Saisonspielen in der 2.Bundesliga eh schon hoch genug sein wird, werden die Humänner mit einem "Allstar Pokal Team Humann I-III" antreten. Bedeuted aber nicht, dass am Sonntag Geschenke verteilt werden... Der Pokal ist bekanntlich der schnellste Weg nach Europa! =)
Der aktuelle Pokal Kader:
Laurin Hußmann, Thies Ketelsen, Basti Lemke, Martin Jentsch, David Wiesche, Max Irle, Stephan Kern, Matthäus Gawryluk, Thomas Wojtczak und Jens Bräkling.
Gecoacht wird das Team von Peter Bach und Christoph Happe. (jb)
"Erste" des VV Humann im Umbruch

Kontinuität auf allen Ebenen war in der Vergangenheit stets eine Prämisse bei den Zweitliga-Volleyballern des VV Humann. Weil zahlreiche etablierte Akteure den Verein nach der abgelaufenen Saison jedoch verlassen haben, starten die Humänner am 17. September (19.30 Uhr, Wolfskuhle) beim Heimspiel gegen den VCB Tecklenburger Land mit einem stark veränderten Team in die neue Spielzeit.
„Es hat einen recht großen Einschnitt gegeben, daher wird es in der kommenden Saison für uns zunächst nur darum gehen, die nötigen Punkte für den Klassenerhalt zu holen“, gibt Humann-Trainer Ingo Neupert ungeschönt zu. Zwar bleibt dem VVH mit Neupert, Andreas Busch und Falko Hildebrand die komplette Trainer-Crew erhalten, doch beim spielenden Personal sieht es anders aus.
In Jochen Kohaus, Lukas Rohleder, Stefan Windscheif, Alexander Mimouh und Lukas Hußmann haben sich gleich fünf Spieler meist aus beruflichen Gründen verabschiedet. Reichlich Qualität ist den Essenern dadurch abhanden gekommen, und finanzielle Mittel, um dies auszugleichen, gibt es bei den Humännern traditionell nicht.
Als externe Zugänge hat sich der VVH mit David Wiesche und Thies Ketelsen verstärkt. Während der Gladbecker Wiesche bisher in der Oberliga aktiv war, kommt Ketelsen, der in Essen sein Studium aufnehmen wird, vom Verbandsligisten Husum. „Sie haben beide Potenzial, aber man wird erst einmal abwarten müssen, wie schnell sie sich an das Niveau in der zweiten Liga gewöhnen werden“, meint Ingo Neupert.
Neben Wiesche und Ketelsen rückt künftig auch Jonathan Krause aus dem Regionalliga-Team des VVH fest in den Kader der ersten Mannschaft auf. Das aber war’s auch schon mit den Neuverpflichtungen. „Damit werden wir mit einem 12er-Kader in die Saison starten. Das ist zwar ausreichend, aber sicherlich auch etwas dünn“, meint Neupert.
Wie im Team der Essener hat es auch in der Nordgruppe der 2. Bundesliga einige Veränderungen gegeben. Weil mit VI Frankfurt und VCO Berlin diesmal gleich zwei Junioren-Nationalmannschaften teilnehmen und der TSV Giesen/Hildesheim kurzfristig auf den Aufstieg in die Beletage verzichtet hat, ist die Liga von zwölf auf 15 Klubs angewachsen. Neulinge sind zudem die A!B!C Titans Bergisches Land (ehemals Bayer Wuppertal), die TSG Solingen Volleys (ehemals Bayer Leverkusen) sowie die Aufsteiger VSG Ammerland und Rumelner TV.
Da die Liga nach dem Ende der Saison wieder verkleinert werden soll, wird es gleich drei Absteiger geben. Und weil die Junioren-Nationalmannschaften außer Konkurrenz laufen, muss man, um die Klasse zu halten, mindestens drei Vereins-Teams hinter sich lassen. „Wenn man Pech hat, kann es einen als Tabellenelfter sogar noch erwischen“, berichtet Ingo Neupert. Daher peilen die Essener einen einstelligen Platz im Gesamtklassement an.
„Die Saison ist länger und intensiver als gewöhnlich. Zudem gibt es gleich eine ganze Reihe von Mannschaften, die sehr stark einzuschätzen sind. Daher ist es durchaus eine anspruchsvolle Aufgabe, die Klasse zu halten“, meint Neupert. Doch mit ihrem nimmermüden Einsatz, Elan und voller Hingabe werden die Essener auch diesmal alles daran setzen, wie in der Vergangenheit ihre Ziele erreichen.
Christian Schwarz (31.08.2011)
VV Humann Essen-Steele 1967 e.V.


