Forelle jagt im Lachsteich

14. Februar 2017

Die Zweitliga-Volleyballer des VV Humann haben mit dem 3:1-Erfolg beim TVA Hürth den vierten Sieg in Serie gelandet und damit den fünften Platz in der Tabelle gefestigt. Denn die Teams direkt hinter dem VVH kassierten ausnahmslos Niederlagen. „Im Vorfeld der Partie hätte ich gedacht, dass es deutlich enger zugehen würde, aber wir haben ein sehr gutes und stabiles Spiel gezeigt“, erklärte Humann-Trainer Jens Bräkling den Sieg beim Aufsteiger, der als Tabellenachter bisher eine mehr als ordentliche Saison auf das Parkett gelegt hat.

Gegen den VVH waren die Rheinländer letztlich aber ohne Chance. Und das, obwohl die Humänner nach gewonnenem ersten Satz (25:16) den zweiten Abschnitt mit 23:25 knapp abgaben. Doch zum dritten Durchgang nahm Bräkling dann einige personelle Änderungen vor, brachte unter anderem Nachwuchsmann Sascha Schneider, und das Eigengewächs zeigte als Mittelblocker eine starke Partie.

Während die Humänner ihren vierten Streich in Serie bejubeln durften, war dem Hürther Felix Queke nicht unbedingt zum Feiern zumute. Denn das Humann-Eigengewächs, mittlerweile beim TVA, hatte sich das Wiedersehen sicherlich ganz anders vorgestellt.

„Noch vor der Saison habe ich mich darum bemüht, dass er wieder zu uns wechselt“, berichtete Jens Bräkling von Rückholversuchen bezüglich des ehemaligen Juniorennationalspielers. „Leider hat es damals nicht geklappt“. Doch der Essener Coach ließ bereits durchblicken, dass er wohl nicht wirklich locker lassen will. Und so dürfte er auch für die Planungen der kommenden Spielzeit wieder zum Hörer greifen, um mit Felix Quecke darüber zu sprechen, dass ihm kein anderes Trikot so gut stehen würde, wie das des VVH.

TVA Hürth – VV Humann 1:3
Sätze: 16:25, 25:23, 28:25, 19:25.

Humann: Lau. Hußmann, Orfgen, Gawryluk, B. ketelsen, Hildebrand, Schroer, Schneider, T. Ketelsen, Dißmann, Lu. Hußmann, Holthausen, Meyer, Hütte. Gesamtbälle: 78:98.

Spieldauer: 99 Minuten. Zuschauer: 152.





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