Humänner stricken fleißig weiter an der Erfolgsserie

28. November 2016

dsc_6249-1
Die Zweitliga-Volleyballer des VV Humann haben ihren Höhenflug mit einem souveränen 3:1-Erfolg beim FC Schüttorf 09 fortgesetzt und den sechsten Sieg aus den vergangenen sieben Spielen eingefahren. „Wenn es läuft, dann läuft’s“, meinte Humann-Trainer Jens Bräkling lächelnd. Der starke Auftritt seiner Mannschaft hatte ihn gefreut.

„Eigentlich hätten wir sogar mit 3:0 gewinnen müssen, da wir im ersten Satz lange Zeit vorne gelegen haben, danach aber etwas zu unkonzentriert waren“, meinte Bräkling. Und so ging der erste Abschnitt noch knapp mit 29:27 an die Hausherren, ehe Humann mächtig aufdrehte und die Sätze zwei bis vier mit 25:15, 25:18 und 25:23 für sich entschied.

Erstaunlich ist das Ergebnis vor allem deshalb, weil die Gastgeber mit gleich fünf ausländischen Spielern antraten und laut Bräkling „individuell sicherlich ein größeres Potenzial“ besitzen als sein Team. Doch die Humänner bewiesen einmal mehr, dass sie im Kollektiv mit einer geschlossenen Leistung jedem Widersacher der Liga Paroli bieten können.

So schlugen die Essener ab dem zweiten Satz enorm stark auf, was ihnen zugleich die Block- und Feldabwehr erleichterte. Dazu agierte der VVH mit einer enorm niedrigen Fehlerquote. „Wer weniger Fehler macht, gewinnt in der Regel. Oftmals ist es schlicht und ergreifend so“, sagte Bräkling. Daher fiel es noch nicht einmal ins Gewicht, dass die Humänner in David Wiesche und Tobias Schroer auf zwei tragende Säulen verzichten mussten.

Durch den Triumph haben sich die Humänner zunächst auf den fünften Tabellenplatz verbessert. Am kommenden Samstag (19.30 Uhr Wolfkuhle) könnten die Essener mit einem weiteren Erfolg im Spitzenspiel gegen den Vierten SV Lindow-Gransee sogar noch weiter klettern.

FC Schüttorf – VV Humann 1:3

Sätze: 29:27, 25:15, 25:18, 25:23.
Humann: Lau. Hußmann, Wojtczak, Gawryluk, B. Ketelsen, Hildebrand, Mücke, Schneider, T. Ketelsen, Dißmann, Lu. Hußmann, Holthausen, Hütte.
Bälle: 85:102. Dauer: 109 Minuten.

Christian Schwarz – derwesten.de