Mannschaften

4. Herren (Verbandsliga)

What the hell is Ameland?

24. März 2011, 15.32 Uhr in Marl-Landesfinale NRW:

Zack – Lorenzino Pirrone versenkt den7. Ball in Folge und das ist das Ticket! Berlin! Berlin! Wir fahren nach Berlin! Fabian Schiffmann führt die U16 ebenfalls sehr souverän zum Bundesfinale mit einer überzeugenden Vorstellung.

 

28. März 2011, 17.47 Uhr in Sendenhorst - WDM:

Was für ein Viertelfinale! Das beste Spiel trifft einen sympathischen und engagierten

Gegner aus Steinhagen hart. Aber da wir als Meister der NRW-Liga gegen Bocholt als Kollektiv schwächelten, war das bitter nötig. Nun geht es wieder gegen die Jungs aus Marl, die hier komplett antreten.

 

29. März 2011, 12.31 Uhr in Sendenhorst - WDM:

Was für ein Halbfinale! Es war das vorweggenommene Finale, in dem wir glücklich den ersten Satz gewinnen. Im zweiten Satz zieht Tim Hütte diversen Marler Burschen die Zähne und Jovie führt stoisch Regie. Viele Emotionen sprudeln heraus. Im Finale gibt es dann davon keine mehr. Trockener Sieg und wir sind Westdeutscher Meister.

 

6. April 2011 in einer Lintorfer Halle 5. Bezirksliga:

Gerade hat uns der Libero des Gegners erklärt, dass man unfair spielen muss, um es so richtig drauf zu haben. Auch als Finanzbeamter mit dickem Bauch. Ist alles eine Frage der Erziehung. Leider verliert unser Idol, ausgerechnet gegen uns. Manchmal ist gut Volleyballspielen auch wichtig, um erfolgreich zu sein.

 

5. Mai 2011, gegen 20.55 Uhr in Berlin Hellersdorf - Bundesfinale:

Gerade geht die hitzige Diskussion bei der Nacht von Palermo in die dritte Runde. Italiener kichern sehr landestypisch, Spanier winden sich wie ein Aal auf dem elektrischen Stuhl und ein Deutscher sagt immerzu: Ich glaube du weißt mehr  

als wir. Nur wenige Stunden zuvor fallen auch einige Entscheidungen. Viele sehr gute, aber zwei gegen das Schulteam des Carl-Humann-Gymnasiums. Dann steht  

es 14:16 im dritten Satz gegen das Sportgymnasium Schwerin im Halbfinale des Bundesfinales. Es sollte das einzige Spiel sein, das Laurin Hussmann und Co in diesem Wettbewerb verlieren. Das konnte man zum jetztigen Zeitpunkt aber noch nicht ahnen.

 

6. Mai 2011, gegen 13.44 Uhr in Berlin Hellersdorf - Bundesfinale:

11:14 gegen Braunschweig. Kein schlechtes Spiel der Humänner, aber Braunschweig ist die technisch bessere Mannschaft. Es geht um Bronze und das wollten sie unbedingt. Laurin Hussmann serviert nun einige Male stark, das ganze Team stemmt sich. Wenige Punkte später hat man fünf Matchbälle abgewehrt und tanzt im Kreis. Captain Jonas Porsch wird der Herr der Zipfelmützen. Bronze ist der zweite Gewinner!

 

14. Mai 2011, 16.13 Uhr in einer trommelfreien Halle in Süd-Bayern - DM:

Dort schleichen zwölf Spieler, drei Trainer und zwanzig Eltern mit hängenden Köpfen aus der Halle. Gerade hat man bei den Deutschen Meisterschaften den Bayerischen Meister und die Büttels geschlagen, nur leider denkbar knapp und unnötig gegen die TEBUs verloren. So ist man Dritter und wird gegen starke Schweriner bald aus dem Wettbewerb fliegen. Da tritt ein rothaariger Teutone vor das arme Häuflein Humänner und gratuliert zum zweiten Platz! Der schnell gefahrene Konter unseres Trainers gipfelt in der Aussage, dass man sich durchaus selbst verarschen könne. Aber tatsächlich: Das Ergebnis eines Spiels auf unserem Gruppenfeld war an der kompletten Essener Delegation vorbeigegangen. Tja, zu stark fokussieren ist nun auch nicht gut. Schnell irgendwie das Achtelfinale gewonnen und man war einstellig. 

 

15. Mai 2011, 15.17 Uhr in einer trommelfreien Halle in Süd-Bayern – DM:

Rache ist genommen. Die TEBUs wurden spanisch durch Ricardo Melon-Martinez zerlegt. Eine Kiste wegen des Ergebnisses verloren, aber siebter geworden. Ein gutes Ergebnis für uns, als junge Steeler Ortsauswahl.

 

Aber: What the hell is Ameland?