VVH beendet Saison auf Tabellenplatz sieben

Viel Arbeit für die Annahme des VVH

Viel Arbeit für die Annahme des VVH

 

Mit einer verdienten 3:1-Niederlage in Braunschweig beendet der VVH die Zweitligasaison auf Tabellenplatz sieben. Für die Essener geht es damit nach einer zweifellos starken Spielzeit in die wohlverdiente Sommerpause – auch wenn die letzten Auftritte nicht immer nach Plan verliefen.

Die Geschichte des Spiels beim USC ist schnell erzählt: Dank druckvoller Aufschläge und einem stabilen Spiel aus eigener Annahme gingen die Niedersachsen nach einem umkämpften ersten Satz in Führung. Zwar konnte der VVH im Anschluss in Sätzen noch einmal ausgleichen, musste sich in den Abschnitten drei und vier letztlich aber geschlagen geben.

„Im Saisonendspurt ist uns in einigen Spielen einfach etwas die Luft ausgegangen und der nötige Siegeshunger hat gefehlt, der uns vorher ausgezeichnet hat“, resümierte Trainer Jens Bräkling. „Und dann kann man halt in Braunschweig auch nicht gewinnen.“ Vielleicht, so Bräkling, habe auch die Tatsache, dass sich die Essener in dieser Saison frühzeitig aller Abstiegssorgen entledigt hatten, diese Entwicklung ein wenig unterstützt.

Frust gab es trotz misslungenem Saisonfinale aber keinen. „Alles in allem haben wir ein super Jahr mit vielen richtig guten Spielen hinter uns.“ Das schlägt sich auch in einer erfreulichen Statistik nieder. Denn mit Diagonalangreifer Jan Holthausen stellt der VVH den Spieler mit den ligaweit meisten MVP-Ehrungen.

Zwei Wochen lang heißt es jetzt erst einmal Finger weg vom Volleyball, ehe es dann in den Sand geht. Erst im Sommer wird dann wieder für die kommende Saison geschuftet – damit auch niemanden im Endspurt die Luft ausgeht.

3. April 2016

Bräkling geht nach Aligse

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Heute gibt es leider eine traurige Nachricht für den VVH zu vermelden:
Unser langjähriger Trainer und Co-Trainer Jens Bräkling wird uns zum Ende der Saison verlassen. Dieser hat einen Spielervertrag über zwei Jahre bei unseren Freunden den Sportfreunde Aligse – Volleyball unterschrieben. Da wir eine gute Beziehung zu unserem Mitkonkurrenten pflegen, ist dieser Wechsel eine logische Konsequenz. Über die Details der Verhandlungen mit Liga-Konkurrent Aligse vereinbarten beide Vereine allerdings Stillschweigen.

Nach dem letzten Heimspiel in der Wolfskuhle, wurden bereits erste Gespräche getätigt, die sich im Laufe der Woche konkretisierten. So SFA Trainer Harald Thiele auf Twitter: „Wir freuen uns sehr über den stattfindenden Wechsel! Ich denke Jens wird sich gut in unser Team einfügen und uns, auch menschlich, sehr verstärken können!“

Auch Bräkling gibt sich optimistisch: „Ich war jetzt viele Jahre auf und neben der Bank beim VVH tätig, nun ist es an der Zeit sich weiter zu entwickeln. Ich glaube mit Aligse den richtigen Partner gefunden zu haben. Dem VVH wünsche ich natürlich weiterhin alles Gute!“

So wird die nächste Saison erst einmal ohne Trainer und Spielmacher Bräckling beim VVH stattfinden. Das Management ist derzeit auf der Suche nach einem neuen Coach für die junge „Rasselbande“ und blickt dabei auf Trainer in der näheren Umgebung. So wurde diese Woche Waldemar „Waldi“ Zaleski in der Praxis Handarbeit in Essen gesichtet. Diese arbeitet eng mit dem VVH zusammen und es könnte sich hierbei um den erforderlichen Gesundheitscheck für Zaleski handeln. Allerdings gibt es dazu noch keine Statements aus der Führungsriege.

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1. April 2016

VVH Berichte vom Wochenende

Regionalliga:
VBC Paderborn – VV Humann II 3:2 (24:26, 23:25, 25:15, 25:21, 20:18)
Die Humänner starteten gut in die Partie und erspielten sich eine 2:0-Führung. Dann ging den Humännern ein wenig die Puste aus und der VBC kam zum Ausgleich. In einem spannenden Tiebreak vergaben die Essener drei Matchbälle und verloren knapp. Die Nachwuchsspieler Tim Neufeld und Joris Köfler zeigten eine starke Leistung. Trotz fünf Niederlagen zum Saisonabschluss behauptete der VVH den zweiten Platz.

Oberliga:
VV Humann III – TPSV Bielefeld II 3:0 (25:23, 25:19, 25:17)
Die Humänner zeigten über drei Sätze eine starke Leistung und stießen den Tabellenzweiten noch vom Relegationsplatz. Durch den klaren Erfolg sicherte sich der VVH den direkten Klassenerhalt. Libero Phil Harrmann und Angreifer Fabian Schiffmann zeigten dabei eine starke Leistung.

Oberliga Frauen:
Hildener AT – VV Humann 3:1 (25:15, 25:20, 24:26, 25:15)
In den ersten beiden Durchgängen lief beim VVH nichts zusammen. Immerhin gelang nach einer Steigerung zumindest noch ein Satzerfolg. Als Vorletzter müssen die Essenerinnen nach nur einem Jahr den Gang zurück in die Verbandsliga antreten.

Verbandsliga:
Telstar Bochum – VV Humann IV 3:2 (22:25, 25:22, 25:19, 13:25, 15:9)
Die Humänner zeigten zum Saisonabschluss noch eine starke Leistung beim Tabellenzweiten und verpassten den Sieg nur knapp. Nach gutem Start gerieten die Essener mit 1:2 in Rückstand, doch eine starke Leistung im Aufschlag sorgte für den Satzausgleich. Im Tiebreak führte der VVH bereits 8:5, doch dann setzten die Gastgeber zu einer Aufschlagserie an und zwangen die Humänner in die Knie. Somit fehlt den Gästen am Ende nur ein Zähler zum direkten Klassenerhalt, den die Essener nun über die Relegation sichern müssen. Beste Humann-Spieler waren Mats Ikemann und Mike Grünheit.

(janhi)

21. März 2016

Humänner polieren Heimbilanz noch einmal auf

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400 Zuschauer sehen spannendes Spiel und den 3:2-Sieg über SF Aligse.

VV Humann – SF Aligse 3:2
Sätze: 25:21, 21:25, 17:25, 25:19, 15:12.

VV Humann: Lau. Hußmann, Wojtczak, Gawryluk, B. Ketelsen, Hildebrand, Schroer, Lemke, T. Ketelsen, Dißmann, Wiesche, L. Hußmann, Holthausen, Hütte.
Zuschauer: 400. Spieldauer: 134 Minuten

Nach dem letzten Heimspiel der Saison, das ist Brauch, wird gefeiert. Die Humänner hatten am Samstagabend auch allen Grund dazu. „Das war ein cooles Volleyballspiel“, fasste Humann-Cheftrainer Jens Bräkling das über zweistündige Geschehen auf dem Spielfeld in der Wolfskuhle zusammen. Wörtlich darf man „cool“ aber nicht nehmen, denn gut 400 Zuschauer (Saisonrekord) auf den Rängen machten mächtig Radau. Sie bekamen ja auch einiges geboten. „Es standen sich zwei Mannschaften auf Augenhöhe gegenüber, die beide sehr gut verteidigten“, erklärte Bräkling. Die Folge: Nur selten wurde ein Punkt schnell verteilt. Meist gab es sehr lange, hart umkämpfte Ballwechsel. Und davon entschieden die Humänner im ersten Durchgang die meisten für sich. Die beiden folgenden Sätze holte sich Aligse. Der guten Heimbilanz der Humänner drohten ein paar Kratzer. Jens Bräkling stellte um, brachte Tobias Schroer (Annahme), Routinier Sebastian Lemke (Libero) und Thomas Wojtczak. Eine Maßnahme, die Erfolg brachte. Die Abwehr der Essener stand wieder besser. Zunächst erzwangen die Gastgeber zur Freude ihrer Fans mit dem 25:19 im vierten Satz den Tiebreak, den sie schließlich auch noch gewannen und so die Stimmung auf den Siedepunkt schnellen ließen.

Aus seinem Team wollte Jens Bräkling keinen Spieler besonders hervorheben. Das musste allerdings andere bei der Wahl des MVP (engl. most valuable player/dt. wertvollster Spieler) der Partie. Bei Essen fiel die Wahl auf den 29-jährigen Mittelblocker David Wiesche. „Zu recht. Er hätte es auch schon in den Spielen zuvor mal verdient gehabt. Es freut mich für ihn“, stimmte Bräkling der Wahl ausdrücklich zu.

Bei Freibier saßen die Humänner mit den Gästen aus Niedersachsen noch bis in die Nacht zusammen. Dabei wird es voraussichtlich Anfang April bereits ein Wiedersehen geben. Dann bestreiten die SF Aligse ihr letzten Heimspiel der Saison. Zeitgleich sind die Humänner im 40 Kilometer entfernten Braunschweig zu Gast. „Die Aligser haben uns eingeladen, zum Feiern vorbeizukommen“, erzählt Jens Bräkling.

derwesten.de – Dietmar Mauer

21. März 2016

Letztes Heimspiel – neunter Sieg?

Der Kuschelkurs hat Pause

Der Kuschelkurs hat Samstag Pause

Wer einen Blick auf die Tabelle wirft stellt fest: Eigentlich geht es für den VVH um nichts mehr. Wer die Mannschaft aber unter der Woche bei den Vorbereitungen zum letzten Heimspiel der Saison beobachtet hat, könnte glatt das Gegenteil vermuten.

Gut so, denn die Männer von Trainer Jens Bräkling peilen den neunten Heimsieg an und wollen sich mit einer anständigen Leistung von den eigenen Fans verabschieden. Leidenschaft, Kampfgeist und jede Menge Emotionen bekamen die Zuschauer in der Wolfskuhle in diesem Jahr zu sehen. Und das soll auch am Samstag noch einmal so sein.

Zu Gast ist der Tabellenvierte aus Aligse. Schon in der Vergangenheit waren die Duelle gegen die Niedersachsen immer für spannende und enge Spiele gut. Lediglich in der Hinrunde gab es eine deutliche 3:0 Niederlage für den VVH – ein Grund mehr also es am Samstag besser zu machen.

Doch die Sportfreunde um Trainer Stefan Drews, die leicht ersatzgeschwächt aber nicht weniger motiviert nach Essen reisen, haben sich nicht zufällig in der Spitze von Liga zwei festgesetzt und dürfen nach einer abermals starken Saison sogar noch auf Platz drei schielen. Scheint fast so, als sei alles angerichtet – für einen letzten heißen Tanz durch die Wolfskuhle.

Anpfiff ist um 19.30Uhr und wer die Tradition des letzten Heimspiels kennt darf neben Fanschal und geölter Stimme gerne etwas Zeit mitbringen.

18. März 2016

Ungewohnter Komfort

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Nach zwei engen Spielzeiten hat der VVH den Klassenerhalt diesmal vorzeitig sicher. Am Samstag steigt gegen SF Aligse das letzte Heimspiel.

Vor zwei Spielzeiten rettete die Zweitliga-Volleyballer des VV Humann nur der Rückzug des TV Rumeln vor dem Abstieg. In der vergangenen Saison brauchte es ein „Sechser-Pack“ an Siegen in den letzten sechs Spielen, um den Fall in die Drittklassigkeit zu verhindern. Und wie sieht es diesmal kurz vor Saisonende aus?

„Das ist schon recht komfortabel“, sagt Cheftrainer Jens Bräkling mit Blick auf die Tabelle. Die Humänner sind längst in Sicherheit. Platz vier bis acht ist am Ende möglich – je nachdem, wie das Heimspiel gegen Aligse (Samstag, 19.30 Uhr, Wolfskuhle) und die Partie in Braunschweig (2. April) ausgehen werden.

Jens Bräkling, der sich im Trainer-Triumvirat mit Falko Hildebrand und Christoph Happe als „Chef“ in den vergangenen Jahren abwechselte, hatte zu Saisonbeginn das Ziel ausgegeben: „Wir wollen die positive Entwicklung fortsetzen.“ Ziel erreicht! „Wir haben uns volleyball-technisch und -taktisch entwickelt. Und wir haben auch gelernt, zu gewinnen“, sagt der 29-Jährige. Das schreibt er der gewachsenen Erfahrung des immer noch jungen Teams (Schnitt 23,8 Jahre) zu. „Wir haben auch in der vergangenen Saison oft gut gespielt, haben uns aber meist nicht belohnt. Mittlerweile gewinnen wir aber auch Spiele, wenn wir schlecht spielen.“ Eines hat sich allerdings nicht verändert: Beim VV Humann wird nichts gezahlt. „Es gibt keinen Cent. Deshalb ist die Leistung umso höher zu bewerten“, findet Bräkling, der viele Jahre als Zuspieler für den VVH in den Top-Ligen aktiv war. Erst eine langwierige Verletzung zwang ihn im besten Volleyball-Alter sich von der Zweitliga-Bühne zu verabschieden, da er nicht mehr mehrfach in der Woche trainieren konnte. Manchmal jucke es daher am Spielfeldrand schon in den Fingern, „zumal, wenn die Jungs das gut umsetzen, was wir uns vorgenommen haben“. Ganz ohne Pritschen, der Grundtechnik des Zuspiels, muss er aber nicht leben. Im „Team alter Kämpen“ des VVH spielt er noch in der Regionalliga.

Der vorzeitige Klassenerhalt nimmt nicht nur den Druck des Gewinnen-Müssens von den Schultern der Humänner, er beschert auch einen Freiraum, um sich um andere Dinge zu kümmern. „Wir haben die Zeit etwas anderes zu planen. Wir wollen uns in der kommenden Saison nicht nur sportlich weiterentwickeln, sondern auch neben dem Feld“, erklärt Jens Bräkling. Zum Beispiel: Die Heimspiele in der Wolfskuhle sollen mehr Eventcharakter erhalten, um den Zuschauern noch mehr als den sportlichen Erfolg zu bieten.

Personell wird das Team weitgehend zusammenbleiben. Zudem bleibt der VVH seiner Philosopghie treu, junge Spieler aus dem eigenen Verein an höhere Aufgaben heranzuführen. Sascha Schneider (19) und Niko Meyer (19) sind solche Perspektivspieler. „Die Entwicklungsphase der Mannschaft ist nicht beendet“, sieht Bräkling noch unabgerufenes Potenzial.

derwesten.de – Dietmar Mauer

18. März 2016

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