Humänner wollen gelungene Aufholjagd krönen

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VV Humann – FC Schüttorf 3:2 (25:18, 25:18, 21:25, 20:25, 15:13)

Gesamtbälle: 106:99. Spieldauer: 128 Minuten. Zuschauer: 380.

Die Zweitliga-Volleyballer des VV Humann haben mit einer Erfolgsgeschichte in die Sommerpause verabschiedet. Beim 3:2 gegen den FC Schüttorf 09 feierte der einstige Abstiegskandidat den sechsten Sieg in Serie und brachte die Wolfskuhle dabei mächtig zum Brodeln.

Besser als der VVH kann man kaum aus einer Saison gehen. Als der Abstieg vor wenigen Wochen fast besiegelt schien, starteten die Humänner ein selten gesehenes Finish. Auf nur zwei Siegen zuvor aus 16 Partien ließen sie auf der Zielgeraden sechs am Stück folgen. Als Lohn gab es den Klassenerhalt am vorletzten Spieltag und nun sogar Platz zehn in der Abschlusstabelle. Sogar Rang neun war möglich, dazu hätte Humann aber mit 3:0 oder 3:1 gewinnen müssen. Und die Chance war greifbar nahe. Denn nach zwei deutlich dominierten Sätzen führte der VVH im dritten Abschnitt 21:19. Doch dann kam der Bruch.

Mit 21:25 gab Humann den dritten Durchgang ab, und als Schüttorf mit einem 25:20 den 2:2-Satzausgleich schaffte, sprach nicht mehr wirklich viel für die Hausherren. Doch dass die Gastgeber nun nicht auseinanderfielen, sondern ein Comeback schafften, dokumentiert die Entwicklung und Stabilität des arg jungen Teams. „Wenn man sieht, was die Jungs in dieser Saison geleistet haben, dann freut es einen umso mehr, dass sie sich zum Ausklang noch einmal selbst belohnen. Auch als kaum jemand noch auf uns gewettet hätte, haben wir den Glauben an den Klassenerhalt nie verloren“, sagte VVH-Trainer Jens Bräkling, der sich auch über eine mit fast 400 Zuschauern gut gefüllte Wolfskuhle freute. Und der eine oder andere war natürlich auch bei der traditionellen Saisonabschlussparty dabei.

derwesten.de – Christian Schwarz

29. Juli 2015

Humannschmiede: Relegation zur Oberliga

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Mit der 1. Damen und der 4. Herren kämpfen am Wochenende noch zwei Humann Teams um den Aufstieg in die Oberliga. Beide haben ihre Saison auf dem zweiten Tabellenplatz abgeschlossen und treffen nun in einem Dreier Turnier auf den Zweiten der Parallelstaffel und den achten der jeweiligen Oberliga. Der Sieger dieses Turnier erhält das Oberliga-Spielrecht für die neue Spielzeit.

 

VV Humann IV –  PSV Bielefeld IV (Fr., 20, Graffweg),

TV Hörde II – VV Humann IV (So., 17).

Die Humänner haben sich am letzten Spieltag das Recht zur Teilnahme an der Relegation gesichert. Verbandsligist Bielefeld profitierte von einem Verzicht eines Konkurrenten und nimmt als Tabellendritter an diesem Turnier teil. Oberligist Hörde tritt mit einer jungen Mannschaft an.

Die Essener können in Bestbesetzung antreten und wollen die beiden Relegationsspiele zudem als Vorbereitung für die Westdeutschen Meisterschaften der U20 am kommenden Wochenende nutzen. Für den am Sonntag verhinderten Ingo Neupert wird Peter Bach, der den TVH auch schon aus der Oberliga kennt, an der Linie stehen.

 

SC Düsseldorf – VV Humann (Fr., 19.45),

VV Humann – TV Menden (Sa., 18, Graffweg).

Die Humann-Damen hatten schon einige Spieltage vor Saisonschluss den Relegationsplatz sicher und warteten vergeblich auf einen Ausrutscher von Meister Borken. Heute treten sie zunächst bei Verbandsligist Düsseldorf an. Die Düsseldorferinnen haben nur ein Saisonspiel verloren, leisteten sich dabei aber zu viele 3:2-Siege und schafften deshalb nur Platz zwei. Oberligist TV Menden entging erst am letzten Spieltag dem direkten Abstieg.

Das Essener Trainer-Duo Katja Taulien/Christoph Bielecki muss auf die verletzte Finya Reichardt verzichten. Dafür rückt Meike Neuhoff aus dem eigenen Nachwuchs ins Team. „Wir wollen uns für eine erfolgreiche Saison mit dem Aufstieg belohnen“, hofft Taulien auf den Sprung in die Oberliga.
(janhi)

29. Juli 2015

Humann Nachwuchs fährt zur DM

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Die männliche U18 des VV Humann hat sich für die Deutschen Meisterschaften Mitte Mai in Dachau qualifiziert. Zwar unterlagen die Humänner im Finale dem haushohen Favoriten Moerser SC mit 0:2 doch auch der zweite Platz berechtigt zur Teilnahme an den nationalen Titelkämpfen.

Zu Beginn der Meisterschaft hatten die Essener noch einige Startschwierigkeiten und mussten beim 2:0 über Ausrichter PTSV Aachen im ersten Durchgang in die Verlängerung. Viel besser lief es für den VVH dann schon im zweiten Vorrundenspiel gegen den RC Borken, den die Essener deutlich mit 2:0 bezwangen. Im Viertelfinale zeigte die VVH-Sechs dann ebenfalls eine überzeugende Leistung und erspielte sich mit einem klaren 2:0-Erfolg über Minden die Teilnahme am Halbfinale.

Dort kam es zum erwarteten Duell mit dem TV Hörde, welches die Essener in der NRW-Liga noch verloren hatten. Auch in dieser Partie geriet der VVH zunächst mit 0:1 in Rückstand, weil die Annahme zunächst nicht mit den Dortmunder Aufschlägen zurechtkam. Im zweiten Satz legte der Essener Nachwuchs dann selber vor allem im Aufschlag zu und sicherte sich so den Ausgleich. Im Tiebreak erspielte sich der VVH dann eine frühe 8:3-Führung, die er nicht mehr aus der Hand gab.

In der weiblichen U14 traten mit dem VC Borbeck und dem VVH gleich zwei Essener Vertreter an. Während die Borbeckerinnen mit zwei 0:2-Niederlagen gegen Mesum und Minden den Sprung in Viertelfinale verpassten sicherte sich der Steeler Nachwuchs den Gruppensieg. In einer stark besetzten Vorrunde sorgten Siege über Erkelenz (2:0) und Senden (2:1) für den Einzug ins Viertelfinale.

Der VCB schaffte in der Platzierungsrunde mit einem Erfolg über Köln (2:1) und Niederlagen gegen Erkelenz (0:2 ) und Gladbeck (1:2) den Sprung auf Platz elf. Der VVH setzte sich im Viertelfinale klar mit 2:0 gegen Mesum durch und traf im Halbfinale dann auf den Turnierfavoriten Schwerte. Im ersten Durchgang eines hochklassigen Spieles hatten die Humänner den Favoriten am Rande eines Satzverlustes, mussten sich dann aber mit 23:25 geschlagen geben. Auch im zweiten Durchgang hielten die Essenerinnen gut mit, mussten sich am Ende dann aber geschlagen geben. Durch einen 2:1-Sieg über Minden sprang der VVH dann aber noch auf das Treppchen.

Die männliche U14 der Humänner verpasste die Qualifikation für die DM ebenfalls denkbar knapp. Zunächst qualifizierten sich die Essener mit zwei 2:0-Erfolgen über Hörde und Minden als Gruppensieger für die Zwischenrunde. Dort zogen sie mit dem VC Menden-Much auf den stärksten Gegner, setzten sich aber mit 2:0 durch und qualifizierten sich damit für die abschließende Dreiergruppe, in der der Meister und der zweite DM-Teilnehmer ausgespielt wurde.

In der ersten Partie unterlagen die Essener mit 1:2 gegen Paderborn, wobei dem VVH im Tiebreak gerade einmal zwei Zähler zum Sieg fehlten. Im zweiten Spiel dieser Gruppe gewann Paderborn dann gegen Moers, so dass der Titel vor dem letzten Spiel bereits vergeben war. Dennoch ging es für die Humänner im Duell mit Moers noch um die Teilnahme an der DM. Nach hoher Führung gaben die Essen den ersten Durchgang noch mit 26:28 aus der Hand, schafften aber im Anschluss den 1:1-Ausgleich. Trotz eines 4:8-Rückstand im Tiebreak kämpfte sich der VVH zurück, unterlag am Ende aber 14:16 und musste sich mit Bronze abfinden.

(janhi)

29. Juli 2015

Humann Nachwuchs fährt wieder nach Berlin.

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Beim NRW-Landesfinale der Schulen in Marl haben sich die Schüler des Carl-Humann-Gymnasiums wieder die begehrten Tickets für das Bundesfinale von „Jugend trainiert für Olympia“ in Berlin gesichert. Die Mädchen verpassten den Sprung nach Berlin knapp und landeten auf den Plätzen zwei und drei.

Bei den Jungen setzte sich die Wettkampfklasse III zunächst ohne Probleme mit jeweils klaren 2:0-Erfolgen gegen die Vertretungen vom Friedrich-Bährens-Gymnasium aus Schwerte und vom Marie-Curie-Gymnasium Recklinghausen durch. Im Endspiel hatten die Volleyballer, die alle beim VV Humann aktiv sind, gegen das Antoniuskolleg aus Neunkirchen-Seelscheid keine Probleme und setzten sich deutlich durch.

In der Wettkampfklasse II setzten sich die Humänner zunächst jeweils mit 2:0 gegen das Clara-Schumann-Gymnasium Holzwickede und ebenfalls das Marie-Curie-Gymnasium Recklinghausen durch. Im Endspiel gegen das Mindener Bessel-Gymnasium zeigten die Essener eine souveräne Leistung und gewannen das Ticket nach Berlin in zwei Sätzen.

Das Landesfinale der Mädchen fand in Paderborn statt. Dort traf die Wettkampfklasse III in der Vorrunde zunächst auf die Vertretungen aus Schwerte und Ostbevern. Zunächst setzten sich das CHG-Team mit 2:0 gegen das Schwerter Ruhrtal-Gymnasium durch und schaffte mit einem 2:1-Erfolg über das Gymnasium Lohburg dann den erhofften Gruppensieg.

Im Endspiel gegen das ausrichtende Reismann-Gymnasium aus Paderborn ging es dann auch für die Mädchen um das Ticket nach Berlin. Im ersten Durchgang lief für die Humann-Mädels nicht viel zusammen, so dass der Ausrichter mit 1:0 in Führung ging. Auch in Satz zwei lag Paderborn schon fast uneinholbar mit 22:17 vorne, doch das CHG-Team gab nicht auf und schaffte beim Stand von 24:24 den Ausgleich. Die beiden folgenden Punkte gingen dann aber an die Mannschaft aus Paderborn, die NRW in Berlin vertreten werden.

Die älteren Mädels aus der Wettkampfklasse II setzten sich in ihrem Gruppenspiel zunächst gegen die Vertretung vom Cusanus-Gymnasium aus Erkelenz durch und mussten dann gegen das favorisierte Team vom Borkener Gymnasium Remigianum um den Gruppensieg spielen. Wie erwartet setzte sich Borken in dieser Parte mit 2:0 durch, so dass die Humann-Volleyballerinnen das Turnier auf Rang drei beendeten.

(janhi)

29. Juli 2015

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