U16-Mädchen schreiben Geschichte

13. April 2016

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U16w VV Humann Essen ( v.l.n.r.):
Josephina Siegert, Sophia Knetsch (Trainerin), Nikola Henscheid, Jana Henscheid, Katharina Haferkamp, Lisa Hegler, Charlene Nowak (Trainerin), Lisa Constantin, Carlotta Strube, Lara Darowski, Paula Schürholz, Lisa Gessner, Sonja Bielecki (Trainerin), Luisa Kaufhold, Nikola Moritz, Jan Hildebrand (Trainer), Miriam Meyers.


Der weibliche Nachwuchs des VV Humann hat am Wochenende in der U16 die Westdeutsche Meisterschaft gewonnen. Damit sicherte sich in der knapp 50-jährigen Vereinsgeschichte nun erstmals auch ein Mädchen-Team den Titel. Jubel gab es auch bei der männlichen U16, die die Vizemeisterschaft erreichte und bei den U13-Jungs, die sich Bronze sicherten. Abgerundet wurde das Bild von der U20 auf Platz vier.

In der U16 starteten die Mädchen von Trainerin Sonja Bielecki zunächst mit zwei souveränen 2:0-Erfolgen über Köln und Borken in das Turnier. Auch den ersten Durchgang im Viertelfinale gegen Erkelenz beherrschten die Essenerinnen und gewannen deutlich. Im zweiten Satz war der Spielfluss dann plötzlich weg und die VVH-Sechs leistete sich Fehler um Fehler. So gelang Erkelenz der Satzausgleich und der Tiebreak musste entscheiden. Dort lagen die Humann-Spielerinnen bis zum 10:11 hinten, setzten sich aber mit einem Schlussspurt mit 15:12 durch.
Im Halbfinale traf das Team dann auf Minden und spielte wieder stark auf. Mit 2:0 (25:13, 25:18) sicherte sich der VVH das umjubelte Ticket für die Deutschen Meisterschaften in Schwerte. Die Krönung sollte allerdings noch folgen, denn im Finale gegen Top-Favorit Paderborn legte die Sechs um Mannschaftsführerin Nikola Moritz sofort eine Serie hin und führte früh 11:3. Allerdings kam Paderborn zurück und holte sich knapp den ersten Durchgang.
Die VVH-Spielerinnen dachten allerdings nicht daran aufzugeben und kämpften weiter um jeden Ball. So sicherten sie sich den Satzausgleich und gingen auch im Entscheidungssatz in Führung. Gegner Paderborn hatte mit so viel Gegenwehr Probleme und produzierte viele Fehler, die die Essenerinnen am Ende zu einem deutlichen 15:9-Erfolg nutzten. Unter dem Jubel der mitgereisten Fans wurden dann die Goldmedaillen in Empfang genommen.

Die männliche U16 startete in Moers mit 2:0-Siegen über Köln und Rumeln in den Wettbewerb. Im Viertelfinale zeigte die Mannschaft von Trainer Thomas Wojtczak dann eine starke Leistung und setzte sich mit 2:1 gegen Paderborn durch. Im Halbfinale setzten sich die Essener trotz körperlicher Unterlegenheit souverän gegen das Team aus Delbrück durch und dürfen damit in Bitterfeld erstmals an einer Deutschen Meisterschaft teilnehmen. Im Endspiel leisteten die Humänner gegen Bocholt lange Widerstand, verloren den ersten Durchgang denkbar knapp mit 23:25 und mussten dem Gegner am Ende den Sieg überlassen.

Die U13-Jungs setzten sich unter der Leitung von Trainer Klaus Bast in Werden zunächst klar mit 2:0 gegen Menden-Much durch, unterlagen dann aber dem TV Hörde glatt in zwei Sätzen. In der Zwischenrunde gelang den Bast-Schützlingen eine glatter 2:0-Sieg über Köln, so dass der VVH in einer Dreiergruppe mit Hörde und Paderborn den Titel ausspielen durfte. Dort unterlagen die Humänner ein zweites Mal dem körperlich überlegenen Team aus Hörde und kam auch nicht gegen eine starke Paderborner Mannschaft an, so dass am Ende Bronze heraussprang.
Ausrichter Werdener TB gewann in der Vorrunde mit 2:1 gegen Röttgen und unterlag dann Köln mit 0:2. In der Zwischenrunde war die Mannschaft von Thorsten Rathjen dann gegen den späteren Vizemeister aus Paderborn chancenlos. Nach einem Sieg über Köln und einer denkbar knappen Niederlage gegen Schwerte beendete der WTB das Turnier auf Platz fünf.

Einen guten ersten Turniertag spielte die männliche U20 in Bonn. Mit klaren Siegen über Levern und Bocholt sicherte sich die Sechs von Trainer Ingo Neupert den Gruppensieg. Auch beim klaren Viertelfinalsieg über Hörde ließ der Humann-Nachwuchs nichts anbrennen. Im Halbfinale gegen Moers leisteten sich die Essener zu viele Fehler und unterlagen knapp mit 1:2 und verloren dann auch noch gegen den als Turnierfavorit gehandelten Ausrichter Bonn das Spiel um Platz drei in drei Sätzen.

(janhi)





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