VV Humann mischt die Konkurrenz auf

14. Dezember 2015

1800

VV Humann – USC Braunschweig 3:0

Sätze: 25:19, 25:18, 25:17.
Humann: Lau. Hußmann, Wojtczak, Gawryluk, B. Ketelsen, Hildebrand, Mücke, Lemke, T. Ketelsen, Dißmann, Lu. Hußmann, Holtausen, Hütte.
Gesamtbälle: 75:54.
Spieldauer: 68 Minuten.
Zuschauer: 110.

Fast berauscht vom Spiel seiner Mannschaft freute sich Jens Bräkling nach dem 3:0-Erfolg des VV Humann über den USC Braunschweig, Trainer der Essener Zweitliga-Volleyballer zu sein. Mit dem fünften Sieg aus den vergangenen sechs Partien hat sich der VVH zum Abschluss der Hinrunde zwischenzeitlich sogar auf Rang vier katapultiert. Der vermeintliche Außenseiter mischt die Liga ganz gut auf.

25:19, 25:18 und 25:17. Die Satzergebnisse gegen Braunschweig dokumentieren die Überlegenheit der Hausherren. Zwar mussten die Gäste auf drei Leistungsträger verzichten, doch die Referenz von zuvor vier Triumphen aus fünf Begegnungen ließ ein enges Duell vermuten. Das war es allerdings nie.

Humann Spielte über weite Strecken wie aus einem Guss. Thomas Wojtczak, bisher oft zweiter Zuspieler, zog gekonnt die Strippen, und der ohnehin oft überragende Diagonalangreifer Jan Holthausen erwischte einen noch überragenderen Tag. „Ich weiß nicht, ob ich ihn schon mal so hart und präzise habe schlagen sehen“, staunte selbst Trainer Jens Bräkling.

Nicht nur mit der Gala gegen den USC, sondern auch mit der Hinrunde insgesamt ist der Coach „mehr als zufrieden“. Natürlich liebäugle man als Sportler immer mit einer vorderen Platzierung, doch an eine so gute erste Saisonhälfte haben sie bei Humann selbst nicht gedacht.

Die Jungs aus Steele haben in den vergangenen Monaten eine enorme Entwicklung genommen, die für Jens Bräkling allerdings schon vor viel längerer Zeit begonnen hat. „Wir arbeiten im Kern nun seit gut drei Jahren zusammen“, erklärte der Trainer. Der Nutzen dieser Kontinuität sei an den derzeitigen Ergebnissen abzulesen.

Der aktuellen Erfolgsgeschichte wollen die Humänner am kommenden Samstag (19.30 Uhr, Wolfskuhle) gegen Magdeburg noch ein weiteres Kapitel hinzufügen. Dann hätten sie über den Jahreswechsel schon mehr Punkte eingefahren als in der kompletten Vorsaison – und auch das zeigt den Weg, den der VVH seither eingeschlagen hat.

derwesten.de – Christian Schwarz