VV Humann plant den vierten Streich

12. Februar 2017

Mit drei Siegen in Serie haben sich die Zweitliga-Volleyballer des VV Humann zuletzt auf den fünften Platz emporgearbeitet. Den vierten Streich wollen die Essener nun an diesem Sonntag (16 Uhr) beim TVA Hürth landen. Doch auch die Gastgeber haben in den vergangenen Wochen aufsteigende Form bewiesen, so dass die Partie beim Tabellenneunten beileibe kein Selbstläufer für den VVH werden dürfte.

Mit drei Siegen in Serie haben sich die Zweitliga-Volleyballer des VV Humann zuletzt auf den fünften Platz emporgearbeitet. Den vierten Streich wollen die Essener nun an diesem Sonntag (16 Uhr) beim TVA Hürth landen. Doch auch die Gastgeber haben in den vergangenen Wochen aufsteigende Form bewiesen, so dass die Partie beim Tabellenneunten beileibe kein Selbstläufer für den VVH werden dürfte.

„Die Hürther verfügen über eine routinierte und recht abgezockte Mannschaft. Als Aufsteiger haben sie sich zuletzt enorm stabilisiert und gegen Aligse und Delbrück zwei recht hoch eingeschätzte Teams mit 3:0 bezwungen“, berichtet Humann-Trainer Jens Bräkling. Mehr müsse man im Grunde genommen gar nicht sagen, um zu wissen, dass eine schwierige Aufgabe auf die Essener wartet.
Wiedersehen mit Felix Quecke

Nicht gerade unbedeutend ist aber auch, dass die Humänner auf einen alten Weggefährten treffen, denn das VVH-Eigengewächs Felix Quecke trägt mittlerweile in seiner dritten Saison das Hürther Trikot. Der ehemalige Junioren-Nationalspieler und exzellente Beachvolleyballer hat das Handwerk von 2001 bis 2011 beim Klub aus Essen-Steele gelernt. Im Jahr 2012 wechselte er dann zu den Solingen Volleys und ging von dort aus schließlich zum TVA. Und gegen seine alten Humann-Kollegen dürfte der inzwischen 26-jährige Diagonalangreifer alles aus sich und seinem Team herausholen.

„Es ist natürlich schön, Felix zu treffen, aber es ist zugleich auch gefährlich, da wir alle um seine Qualitäten wissen“, sagt Jens Bräkling, der selbst zusammen mit Quecke spielte. Und bei aller Wiedersehensfreude wollen die Essener letztlich keine sportlichen Gastgeschenke mitbringen, sondern die zu vergebenen Punkte mit auf die Heimreise nehmen.

waz.de