VVH im Schnelldurchgang zum ersten Sieg

24. Oktober 2016

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Humann setzt sich mit 3:0-Erfolg in Braunschweig von Abstiegsrängen ab.

USC Braunschweig – VV Humann 0:3

Sätze: 21:25, 22:25, 23:25.
Humann: Lau. Hußmann, Wojtczak, Gawryluk, B. Ketelsen, Holdebrand, Schroer, Schneider, T. Ketelsen, Dißmann, Lu. Hußmann, Holthausen, Hütte.

Gesamtbälle: 66:75. Spieldauer: 86 Minuten. Zuschauer: 200.

Die Zweitliga-Volleyballer des VV Humann haben im fünften Saisonspiel den ersten Sieg gelandet und mit dem 3:0-Erfolg beim USC Braunschweig etwas Luft zwischen sich und die Abstiegsränge gebracht. „Das war die Bestätigung dafür, dass wir auch trotz der bisherigen Niederlagen stets ruhig geblieben sind. Mit einer Leistung wie gegen Braunschweig hätten wir auch aus den vorausgegangenen vier Partien deutlich mehr Punkte geholt“, kommentierte VVH-Coach Jens Bräkling den so wichtigen Triumph.

Dreimal in Folge hatten die Humänner zuvor im Tie-Break jeweils unglücklich verloren. Diesmal aber kam es nicht erst auf den Entscheidungssatz an, da der VVH sein Spiel konsequent durchzog und den Gastgeber nur ganz selten zur Entfaltung kommen ließ. „Wir haben im Aufschlag und in der Annahme sehr stabil gespielt. Das war fast schon die halbe Miete“, meinte Bräkling, der zudem den geschlossenen Auftritt seines Teams lobte.

So lief es auf Essener Sicht wie am Schnürchen. Humann holte sich den ersten Satz mit 25:21, legte im zweiten ein 25:22 nach und ließ im dritten ein 25:23 folgen. Zack, zack, – das war’s. Keine anderthalb Stunden nach Spielbeginn war der erste Saisonsieg eingetütet. „Die Jungs wollten wieder früh in Essen sein, um noch auf eine Party zu gehen. Vielleicht hat die Aussicht darauf ja etwas geholfen“, witzelte Bräkling.

Abseits der Scherze freute sich der Coach jedoch darüber, dass „eine klare Entwicklung“ der Mannschaft zu erkennen sei. Die Automatismen säßen nach und nach immer besser, und das Team mache einen gefestigten Eindruck. Zudem dürfte der erste Saisonsieg für ein gesteigertes Selbstvertrauen sorgen.

Zudem dürfte auch der Druckabfall für weiteren Auftrieb sorgen. Denn durch den Sieg in Braunschweig sind die Essener als Tabellenneunter bereits punktgleich mit dem Siebten. Verschnaufen wollen die Humänner aber nicht, vielmehr gilt es nachzulegen, um diese Position zu festigen. Zudem scheint die anstehende Aufgabe durchaus lösbar, denn der VVH tritt als nächstes (Sa., 19 Uhr) beim noch punktlosen Schlusslicht in Schöneiche an.

Christian Schwarz – derwesten.de





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