Zwei starke Sätze reichen VVH nicht zum Punktgewinn

5. Dezember 2016

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Am Ende war es dann doch deutlich. Auch wenn es lange Zeit nicht so ausgesehen hatte. Nach einer 1:0-Satzführung musste sich der VVH am Wochenende dem Gast aus Lindow verdient mit 3:1 geschlagen geben und verpasste somit den Sprung auf Tabellenplatz vier.

Die Zuschauer in der Wolfskuhle sahen von Beginn an ein Spiel, das das Prädikat Topspiel durchaus verdiente. Beide Teams spielten stark auf und verlangten sich alles ab. Zwar konnten sich die Brandenburger im Verlauf des ersten Satzes eine dünne Führung erspielen, doch auf den letzten Metern kam der VVH-Zug noch einmal richtig ins Rollen. Angeführt vom überragenden Diagonalangreifer Jan Holthausen, gegen dessen Angriffs- und Aufschlagspiel die Gäste einfach kein Mittel mehr fanden, sicherten sich die Humänner die Satzführung (27:25).

In Durchgang zwei machten beide Teams da weiter, wo sie aufgehört hatten – mit zahlreichen intensiven, langen Ballwechseln und teils spektakulären Abwehraktionen. Diesmal aber wurden die Gäste ihrer Favoritenrolle gerecht, sicherten sich mit 25:21 Satz zwei und zogen den kämpfenden Humännern damit endgültig den Zahn.

Gäste Zuspieler Ole Schwerin setzte seine Angreifer fortan immer wieder geschickt in Szene und das druckvolle Aufschlagspiel stellte die VVH-Annahme zunehmend vor Probleme. Die Sätze drei und vier gingen folgerichtig mit 25:18 und 25:14 an Lindow und besiegelten die letztlich verdiente Niederlage.

„Klar, wenn man anfangs so gut mitspielt, will man natürlich auch gerne etwas Zählbares mitnehmen“ sagte ein sichtlich enttäuschter Laurin Hußmann unmittelbar nach Abpfiff. Fügte aber direkt an: „Dauerhaft konnten wir dem Druck einfach nicht standhalten, weshalb das Ergebnis auch in der Deutlichkeit in Ordnung geht.“

Die nächsten Punkte können die Humänner – jetzt auf Tabellenplatz sieben – schon am kommenden Samstag beim Gastspiel in Giesen einfahren. Auch wenn es beim Tabellenzweiten sicherlich nicht einfacher wird – nach den starken Phasen am Samstag darf zumindest auf eine Überraschung gehofft werden.

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