Ergebnisse Relegationswochenende

16. Mai 2019

Relegation Regionalliga Frauen:
SC Hennen – VV Humann 0:3 (23:25, 15:25, 20:25)
VV Humann – SCU Lüdinghausen 3:0 (25:20, 28:26, 25:23)

Mit einem umkämpften aber am Ende souveränen Erfolg über Mit-Oberligist Hennen starteten die VVH-Damen erfolgreich in die Relegation. Vor allem im ersten Satz ging es sehr spannend zu, doch am Ende hatten die Humann-Spielerinnen die Nase vorn und retteten den Schwung auch in den zweiten Durchgang.

Unmittelbar vor Spielbeginn in Schwerte erhielten die Essenerinnen die Hiobsbotschaft, das die als Spielhalle geplante Hubertusburg wegen eines Wasserschadens nicht bespielbar wäre. Da bei der Stadt Essen am Freitagabend kein Ansprechpartner mehr zu erreichen war um einen Ersatz zu besorgen, musste der VVH letztendlich nach Wattenscheid umziehen. Dort legten die Gastgeberinnen gegen den Regionalligisten aus dem Münsterland furios los und legten direkt eine 8:0-Führung hin und brachten diese dann durch.
Als Mitte des zweiten Durchgangs Ronja Schroer die Essenerinnen mit 18:10 in Führung brachte, sah alles nach einem klaren Erfolg aus, doch Lüdinghausen gab sich nicht auf und wehrte sogar einige Satzbälle ab, bevor Essen den Sack zumachte. „Das war der Schlüsselmoment“, fand VVH-Trainer Falko Hildebrand. Zwar wurde es auch im dritten Spielabschnitt noch einmal knapp, doch der VVH behielt die Nerven und so steigen die Frauen erstmalig in die Regionalliga auf.

Relegation Oberliga:
VV Humann IV – FC Augustdorf 1:3 (25:22, 22:25, 21:25, 22:25)
TSC Dortmund – VV Humann IV 1:3 (23:25, 25:21, 22:25, 24:26)

Auch die Oberliga-Männer waren von der kurzfristigen Sperrung der Hubertusburgbetroffen und wichen auf freundliche Einladung des VC Borbeck in die Halle an der Prinzenstraße aus. Beim Aufwärmen vor der Partie gegen den FCA knickte mit Timo Gwisdalla auch noch ein Stammspieler um und fiel für die Relegationspartien aus. Trotzdem startete der VVH gut ins Spiel und lag bei einer 1:0-Führung auf im zweiten Durchgang vorne. Die Gäste aus Ostwestfalen legten aber noch etwas zu und übernahmen die Spielkontrolle und setzten sich am Ende auch verdient durch.

Da Augustdorf am Freitag bereits gegen Dortmund gewann, stand das Team bereits als Aufsteiger fest. Im bedeutungslosen Duell mit dem TSC verabschiedeten sich die Humänner aber dann noch mit einem Erfolg aus der Saison und brachte dabei alle Akteure aufs Feld.

(janhi)

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