Filmbeitrag vom RBW Regionalfernsehen

http://www.rbwonline.de/beitrag/filmbeitrag2.php?id=67144

13. Januar 2016

Humänner waren kurz vor dem Coup

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VC Bitterfeld-Wolfen – VV Humann 3:1

Sätze: 20:25, 25:22, 28:26, 25:16.
Humann: Lau. Hußmann, Gawryluk, Wojtczak, B. Ketelsen, T. Ketelsen, Wiesche, Lu. Hußmann, Holthausen, Meyer. Gesamtbälle: 98:89. Spieldauer: 110 Minuten. Zuschauer: 265.

Um ein Haar hätten die Zweitliga-Volleyballer des VV Humann im Auswärtsspiel beim Tabellenzweiten VC Bitterfeld-Wolfen für einen weiteren Coup gesorgt. Doch am Ende mussten sich die Essener dem Titelkandidaten mit 1:3 geschlagen geben. „Gut gespielt und doch verloren“, bilanzierte VVH-Trainer Jens Bräkling, der seinem jungen Team durchweg gute Noten gab.

Als Überraschungsvierter waren die Humänner zu ihrem ersten Spiel des Jahres nach Bitterfeld-Wolfen gereist, und fast wären sie sogar als Dritter zurückgekehrt. „Wir waren in den ersten drei Sätzen wirklich nah dran“, sinnierte Bräkling.

Nach gewonnenem ersten Satz lagen die Essener auch im zweiten Durchgang immer wieder vorne. Doch ein, zwei Aufschlagfehler hier und die ein oder andere Flüchtigkeit dort sorgten dafür, dass Bitterfeld das Blatt noch wendete und sich den Abschnitt schnappte. Auch im dritten Satz hatte Humann seine Chance, führte zwischenzeitlich sogar recht klar, doch wieder kamen die Gastgeber auf, ehe sich beim Stand von 24:23 für den VVH die vermeintliche Schlüsselszene ereignete.

Ein Ball der Bitterfelder landete sowohl für Humann als auch für die Gastgeber klar ersichtlich im Aus, sodass die Essener den Satz bereits als gewonnen betrachteten. Doch die Schiedsrichter sahen das anders. „Wir waren baff und geschockt“, kommentierte Bräkling, und selbst die Gastgeber schreiben auf ihrer Website, dass die Entscheidung der Unparteiischen „offensichtlich falsch“ war.

Mit einer 2:1-Satzführung hätte Humann bereits einen Punkt gesichert und sogar die Aussicht auf einen klaren Erfolg besessen, für den es alle drei zu vergebenen Zähler gibt. Doch mit der verpassten Chance kam ein Bruch ins Spiel der Essener, die den dritten Durchgang mit 26:28 abgaben und im vierten Abschnitt dann nicht mehr an ihre starke Leistung anknüpfen konnten.

Trotz der letztlich unglücklichen Niederlage zog Jens Bräkling ein positives Fazit. „Wir haben uns mehr als achtbar geschlagen und gegen eine Spitzenmannschaft sehr, sehr gut mitgehalten. Dass wir nach dem nicht gewonnenen dritten Satz dann eingebrochen sind, ist in großen Teilen unserer Unerfahrenheit und des jungen Durchschnittsalters der Mannschaft geschuldet. Doch wenn wir aus der Begegnung die richtigen Lehren und Schlüsse ziehen, wird uns die Partie ein gutes Stück weiterbringen“, so der Trainer, der sein Team nun auf die kommende Aufgabe vorbereitet.

Denn schon am Samstag (19.30 Uhr, Wolfskuhle) steht für die jetzt fünftplatzierten Humänner mit dem Heimspiel gegen den neuen Tabellenvierten aus Schüttorf die nächste schwere Aufgabe an.

derwesten.de – Christian Schwarz

13. Januar 2016

Erfolgswelle spült Humann bereits ans Ziel

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Ungewohnt erfolgreich: Die Humänner (v.l.) Jan Holthausen, Thies Ketelsen, Lukas Hußmann, Mathäus Gawryluk und Laurin Hußmann.

Nach der Hinrunde ist der Klassenerhalt praktisch geschafft. Doch Volleyball-Zweitligist VV Humann will auch weiterhin nicht locker lassen.

Mit dem Auswärtsspiel beim VC Bitterfeld-Wolfen starten die Zweitliga-Volleyballer des VV Humann an diesem Sonntag (16 Uhr) ins neue Jahr. Dort würden die Essener als Überraschungs-Vierter natürlich gerne für einen weiteren Coup sorgen und ihren unerwarteten Höhenflug fortsetzen. Allerdings sind Humänner gegen den einzigen echten Verfolger von Spitzenreiter Solingen nur klarer Außenseiter.

Der Tabellenzweite empfängt den Vierten – da kann man doch getrost von einem Spitzenspiel sprechen, oder? „Die Tabelle lügt nicht“, sagt Humann-Trainer Jens Bräkling und grinst. Natürlich freut sich der Coach über den Stand der Dinge, irgendwie amüsiert ihn die Situation aber auch. Denn damit, dass der VVH nach 13 von 24 Spieltagen so weit vorne rangiert, hat in Steele niemand gerechnet. Schließlich hatten sich die Humänner in der Vorsaison den Klassenerhalt erst mit einem irre starken Finish gesichert.

Zu dieser Spielzeit wollten die Essener den Ligaverbleib dann „möglichst frühzeitig unter Dach und Fach bringen und den Abstiegskampf vermeiden“, so Bräkling vor dem Auftakt, den der VVH Ende September gegen Bitterfeld-Wolfen von den Sätzen her knapp, aber letztlich mit 1:3 verlor.

Seither hat sich das junge Team von Trainer Bräkling prächtig entwickelt. Aus den vergangenen sieben Partien holten die Humänner stolze sechs Siege und katapultierten sich so in die Spitzengruppe. „Unsere Leistungen aus der Hinserie gilt es nun zu bestätigen“, meint Bräkling, der sogar recht froh darüber ist, dass es gleich gegen eine der beiden Ausnahmemannschaften der Liga geht. Denn in Bitterfeld, so der Coach, „haben wir auch jetzt nichts zu verlieren“.

Anders sieht es da bei den Gastgebern aus. Der Titelaspirant hat sich noch einmal mit einem erstligaerprobten Zuspieler verstärkt und erhofft sich dadurch einen zusätzlichen Schub im Aufstiegsrennen. Denn zurzeit liegen die Ostdeutschen lediglich zwei Zähler hinter Tabellenführer Solingen zurück.

Der VVH hat die Weihnachtszeit genutzt, um einmal abzuschalten. „Wir haben eine Trainingspause eingelegt, die sowohl den Coaches als auch dem Team sehr gut getan hat“, berichtet Bräkling. Erst nach dem Jahreswechsel hat seine Mannschaft das Training wieder aufgenommen, um auf Betriebstemperatur zu kommen. „Es wird wohl weiterhin so sein, dass wir an einem exzellenten Tag gegen jede Mannschaft der Liga gewinnen, an einem schwachen aber auch gegen jeden Widersacher verlieren können“, sagt Jens Bräkling.

In der Hinrunde haben die Humänner meistens einen guten Tag erwischt. „So dürfte es von mir aus gerne weitergehen“, unterstreicht der Trainer, wohlweißlich, dass in Bitterfeld eine „ganz, ganz schwere Aufgabe“ wartet. Doch nachdem die Essener in der bisherigen Saison schon so oft über sich hinausgewachsen sind, ist ihnen auch beim Tabellenzweiten eine Überraschung zuzutrauen.

derwesten.de – Christian Schwarz

7. Januar 2016

VVH Berichte vom Wochenende

Regionalliga:
VV Humann II – TVA Fischenich II 2:3 (25:19, 21:25, 25:19, 23:25, 13:15)
Die VVH-Reserve kassierte die zweite Saisonniederlage. Gegen stark aufspielende Rheinländer ließen die Gastgeber zweimal eine Führung ungenutzt und verpassten in den Durchgängen vier und fünf den möglichen Erfolg. Da Verfolger Moers dreifach punktete überwintern die Humänner mit drei Zählern Vorsprung an der Tabellenspitze.

Oberliga:
MTG Horst – VV Humann III 1:3 (12:25, 14:25, 25:23, 20:25)
In den ersten beiden Durchgängen leisteten sich die Gäste kaum Fehler und gewannen klar. Erst im dritten Spielabschnitt schlichen sich zu viele Unzulänglichkeiten ein, die die MTG-Sechs zu nutzen wusste. Eine Steigerung im nächsten Durchgang sorgte dann wieder für klare Verhältnisse. Jonas Löffel und Sascha Schneider zeigten eine starke Partie im VVH-Trikot.

Oberliga Frauen:
VV Humann – Bayer Dormagen 2:3 (25:23, 14:25, 22:25, 25:22, 12:15)
Mit einem unerwarteten Punkt gegen den Tabellenführer belohnten sich die Humann-Damen für eine engagierte Leistung. Im ersten Durchgang überraschten die Gastgeberinnen die Bayer-Sechs, gerieten dann aber mit 1:2 in Rückstand. Trotzdem gab der VVH nicht auf, steigerte sich noch einmal und sicherte den verdienten Zähler.

Verbandsliga:
SG Volleys Marl – VV Humann IV 1:3 (25:23, 22:25, 25:23, 25:23)
Die Humänner mussten auf die halbe Stammbesetzung verzichten und hätten trotzdem fast gepunktet. Nach dem Satzausgleich erspielten sich die Humänner im dritten Durchgang eine Führung, die sie in der Schlussphase noch aus der Hand gaben und so mögliche Punkte verpassten.

(janhi)

21. Dezember 2015

VV Humann macht es spannend

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Das Jahr für VV Humann endet so, wie es insgesamt gelaufen ist: erfolgreich. Der Volleyball-Zweitligist besiegte den USC Magdeburg im ersten Spiel der Rückrunde mit 3:2 und kann nun sehr zufrieden in die Weihnachtsferien gehen. Die Humänner rangieren auf einem beachtlichen vierten Rang und haben schon jetzt so viele Punkte (23) auf dem Konto wie in der Endabrechnung der vergangenen Spielzeit.

Nach fünf Siegen aus sechs Spielen waren die Gastgeber gegen den Tabellenvorletzten aus Magdeburg schon favorisiert, aber enttäuscht war beim Gastgeber niemand, dass es nicht zu einem klaren Heimsieg gereicht hatte. „Wir trauern dem einen Punkt nicht hinterher und sind erst einmal froh, dass wir das Spiel überhaupt gewonnen haben“, sagte VVH-Trainer Jens Bräkling.

Nach den ersten beiden Sätzen waren die Verhältnisse in der Wolfskuhle eigentlich klar. Humann hatte beide Abschnitte dominiert und schien auf einen Heimsieg zuzusteuern. Doch Magdeburg fand noch einmal zurück in die Partie.

Bräkling hatte nach der 2:0-Satzführung etwas umgestellt. Unter anderem brachte er den Jugendspieler Niko Meyer. „Doch an ihm hat es sicher nicht gelegen. Im Gegenteil, Niko hat einen guten Satz gespielt.“ Der Hausherr machte plötzlich mehr Fehler, schon beim Aufschlagsspiel. Magdeburg verteidigte wiederum besser und kam heran. Dennoch hatten die Essener im vierten Durchgang den Sieg vor Augen, vergaben aber einen Matchball und mussten den Ausgleich hinnehmen.

Im Tiebreak wiederum lagen die Humänner schnell mit 7:2 vorn und brachten zumindest die zwei Punkte relativ sicher nach Hause. „Man merkt schon, dass die Jungs jetzt müde sind“, meinte Bräkling. Die Saison hat Kraft gekostet. Gegen Magdeburg fehlten zudem Tobias Schroer (Knie-OP) und Tim Dißmann (verletzt), Laurin Hußmann krank, biss sich aber durch. „Jetzt haben wir erst erstmal Zeit, etwas abzuschalten“, sagt der Trainer. Am 10.Januar geht’s weiter beim Tabellenzweiten Bitterfeld-Wolfen.

derwesten.de – Rolf Hantel

21. Dezember 2015

Humann will ein famoses Jahr erfolgreich beenden

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Das gab es noch nicht allzu oft: Den Volleyball-Zweitligisten VV Humann darf man getrost als Favoriten bezeichnen, wenn er an diesem Samstag den USC Magdeburg empfängt (19.30 Uhr, Wolfskuhle). Fünf Siege gab es aus den vergangenen sechs Spielen, selbst der Tabellenführer und Liga-Favorit Solingen musste gegen die Humänner klein beigeben. Da sollte ein Sieg gegen den Vorletzten programmiert sein.

„Na ja“, reagiert VVH-Trainer Jens Bräkling vorsichtig. „An einem guten Tag, können wir vielleicht jeden schlagen. Aber sobald wir nicht an unsere Leistungsgrenze kommen, können wir auch gegen jeden verlieren.“ Magdeburg hat am vergangenen Spieltag in Delbrück den ersten Saisonsieg eingefahren. „Und das Hinspiel haben wir auch nur knapp und mit viel Glück gewonnen“, erinnert sich Bräkling. Also, leicht wird es vermutlich nicht gegen die Magdeburger. Für den Aufsteiger galt es, in der Hinrunde Erfahrungen in der 2. Volleyball-Bundesliga zu sammeln. Mittlerweile sollten die Gäste wissen, was in dieser Liga abgeht.

Dem VVH bietet sich in der ersten Partie der Rückrunde die Chance, ein „super Jahr 2015“ zu krönen. Die Rückrunde in der vergangenen Spielzeit lief famos und brachte den kaum noch für möglich gehaltenen Klassenerhalt. Und in der laufenden Spielzeit rangieren die Essener nun auf Platz vier. Eine beachtliche Entwicklung. Im nunmehr vierten Jahr spielt das Team in dieser Besetzung. „ Das macht sich bemerkbar, die Jungs haben natürlich auch Erfahrungen gesammelt. Sollten wir gegen Magdeburg gewinnen, haben wir schon einen Punkt mehr als am Ende der vorherigen Saison“, rechnet Trainer Bräkling. Dann könnte seine Mannschaft beruhigt in die Winterpause gehen und einer relativ entspannten Rückrunde entgegenblicken.

Nicht dabei sind Tobias Schroer (Meniskus-OP) sowie Tim Dißman mit einem Bänderanriss im Knie.

derwesten.de – Rolf Hantel

19. Dezember 2015

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