VVH kann hohes Niveau nicht halten

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TSV Giesen – VV Humann 3:1

Sätze: 18:25, 25:21, 25:16, 25:17.
VVH: Lau. Hußmann, Wojtczak, Gawryluk, B. Ketelsen, Hildebrand, Schroer, T. Ketelsen, Dißmann, Wiesche, Hußmann, Holthausen, Hütte.
Sätze: 18:25, 25:21, 25:16, 25:17. Spieldauer: 96 Minuten. Gesamtbälle: 93:79.

Die Zweitliga-Volleyballer des VV Humann haben im vierten Spiel der Saison den dritten Sieg verpasst. Bei den TSV Giesen Grizzlys unterlagen die Essener nach einem starken Start noch relativ klar mit 1:3. „Wir sind zwar gut in die Partie gekommen, haben es aber nicht geschafft, unser Niveau entsprechend hochzuhalten“, meinte VVH-Trainer Jens Bräkling. Beim Gastgeber lief es genau anders herum: Die Giesener begannen eher schwach, drehten aber mit zunehmender Spieldauer auf.

Folgerichtig ging der erste Abschnitt mit 25:18 deutlich an Humann. Es sah gut aus für die Essener. „Wir wussten vorher, dass wir einen wirklich guten Tag benötigen, um in Giesen zu gewinnen. Nur ein wirklich starker Satz reicht dafür leider nicht aus“, meinte Bräkling.

Ex-Nationalspieler verpflichtet

Angeführt vom Letten Maksims Rostovceves und dem Kanadier Matthew Busse zeigten die Giesener ab dem zweiten Satz, zu was sie in der Lage sind. Seinen Teil dazu steuerte auch Eugen Bakumovski bei. Den Ex-Nationalspieler (125 Länderspiele), der schon DM-Titel und Pokal sowie die Europaliga gewonnen hat, hatten die Niederachsen erst unter der Woche verpflichtet. Und gegen Humann gab der 35-Jährige seinen Einstand.

Ab Durchgang zwei war Humann ohne echte Chance auf einen Sieg oder zumindest auf einen zweiten Satzerfolg, der ihnen wenigstens einen Zähler eingebracht hätte. „Natürlich schmerzt eine Niederlage immer, aber für uns geht es darum, daraus zu lernen und es dann wieder besser zu machen“; meinte Bräkling. Die Chance dazu bietet sich am kommenden Samstag (19.30 Uhr, Wolfskuhle) gegen den n Tabellenfünften SV Lindow-Gransee.

derwesten.de

2. November 2015

VV Humann will auch in Giesen punkten

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Mit zwei Siegen aus den ersten drei Partien sind die Volleyballer des VV Humann überraschend gut aus den Startblöcken gekommen. Und mit einem Erfolg bei den TSV Giesen Grizzlys könnten die Essener an diesem Samstag (19.30 Uhr) sogar auf Tuchfühlung zu den Spitzenpositionen der 2. Bundesliga gehen.

Der Wandel, den der VVH in den vergangenen Monaten genommen hat, ist schon enorm. In der Vorsaison hatten die Jungspunde von Trainer Jens Bräkling nach 16 Spielen erst zwei Erfolge auf dem Konto, ehe sie mit einem fulminanten Finish und sechs Siegen in Serie noch die Klasse sicherten. Und bisher haben sie exzellent an diesen Lauf angeknüpft. Da scheint es, als käme der TSV Giesen als anstehender Widersacher gerade recht. Schließlich haben die Niedersachsen in dieser Spielzeit noch keine Begegnung in eigener Halle gewonnen. Zurzeit liegen sie mit zwei Zählern Vorsprung vor den Humännern (7.) auf Rang fünf, haben aber auch schon drei Partien mehr absolviert.

Allerdings haben sich die Grizzlys noch einmal spektakulär verstärkt und den 125-maligen Nationalspieler Eugen Bakumovski verpflichtet. Der Außenangreifer (35) hat in seiner beeindruckenden Karriere zweimal die Deutsche Meisterschaft, zweimal den nationalen Pokalwettbewerb und sogar die Europaliga gewonnen. Als Profi hat er bei den besten deutschen Vereinen und Top-Klubs in Italien, Polen und der Türkei gespielt. „Leichter macht das unsere Aufgebe sicherlich nicht, aber wenn wir unser Potenzial ausschöpfen, ist auch in Giesen etwas drin“, sagt Jens Bräkling.

Derwesten.de – Christian Schwarz

31. Oktober 2015

VVH Wochenend-Vorschau

Regionalliga:
VV Humann II – SG Mondorf (Sa., 16, Wolfskuhle)
Mit erstmals voll besetztem Kader wollen die Gastgeber ihren Platz im Spitzentrio behaupten. Gegner Mondorf feierte nach schwachen Saisonbeginn am letzten Spieltag den ersten Sieg und ist derzeit Siebter.

Oberliga:
VV Humann III – Tub Bocholt II (Sa., 19, Wolfskuhle)
Die Humänner empfangen den ungeschlagenen Tabellenzweiten in der Wolfskuhle. Das Bocholter Team besteht aus zahlreichen erfahrenen Volleyballern, teilweise auch mit Bundesligaerfahrung. Die Gastgeber haben zuletzt etwas geschwächelt, sind aber für das Spitzenspiel personell wieder etwas besser aufgestellt.

Oberliga Frauen:
VV Humann – Bayer Leverkusen II (Sa., 19, Wolfskuhle)
Gegen die Leverkusener Zweitvertretung will der VVH den Schwung aus dem ersten Saisonsieg mitnehmen. Da vier Essener Stammkräfte ausfallen nimmt das Trainer-Duo Taulien/Bielecki drei Nachwuchsspielerinnen aus der dritten Mannschaft in den Kader auf.

Verbandsliga:
VV Humann IV – TVG Holsterhausen (So., 18, Graffweg)
Vor dem Essener Derby warten die Gastgeber weiter auf dem ersten Sieg. Holsterhausen ist nach einem klaren Erfolg über Schlusslicht Vogelsang auf den vierten Platz geklettert und geht deshalb als Favorit in die Partie.

(janhi)

30. Oktober 2015

VVH Berichte vom Wochenende

Regionalliga:
PTSV Aachen II – VV Humann II 0:3 (16:25, 21:25, 34:36)
Nach zwei glatten Durchgängen zum Auftakt entwickelte sich im dritten Durchgang ein harter Kampf. Die Gastgeber wehrten sich nach Kräften gegen die drohende Niederlage und mussten sich erst nach einem langen dritten Durchgang geschlagen geben. Rückkehrer Sebastian Lemke zeigte in Aachen eine starke Leistung.

Oberliga:
SG Coesfeld – VV Humann III 3:0 (25:18, 25:17, 25:22)
Beim Tabellenführer kamen die ersatzgeschwächten Essener nie wirklich in die Partei und unterlagen verdient. „Im Angriff hat uns die Durchschlagskraft gefehlt und im Block hatten wir keinen Zugriff auf den Gegner“, fasste VVH-Trainer Ingo Neupert die erste Saisonniederlage zusammen.

Oberliga Frauen:
Stolberger TG – VV Humann 0:3 (23:25, 21:25, 28:30)
Mit dem ersten Saisonsieg haben die VVH-Damen den Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz verkürzen können. Im Kellerduell wurde es vor allem im dritten Durchgang noch einmal richtig spannend, doch in der entscheidenden Phase behielten die Essenerinnen einen kühlen Kopf und tauschten mit der TG die Plätze.

Verbandsliga:
Königsborner SV – VV Humann IV 3:2 (23:25, 25:18, 25:20, 27:29, 15:12)
Nach gutem Start lief in den Sätzen zwei und drei beim VVH nicht viel zusammen. Erst beim Stand von 20:24 in Durchgang vier wachten die jungen Essener auf und kamen nach vier abgewehrten Matchbällen zum Ausgleich. Ein schwacher Start in den Tiebreak verhinderte am Ende einen möglichen ersten Saisonsieg.

(janhi)

27. Oktober 2015

Humann punktet auch in Magdeburg

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USC Magdeburg – VV Humann 1:3

Humann: Lau. Hußmann, Wojtczak, Gawryluk, Hildebrand, Bielecki, Schroer, Dißmann, Wiesche, Lu. Hußmann, Holthausen, Hütte.

Sätze: 21:25, 25:19, 17:25, 24:26. Spieldauer: 100 Minuten. Gesamtbälle: 87:95.

Die Zweitliga-Volleyballer des VV Humann haben mit dem 3:1 beim USC Magdeburg im dritten Saisonspiel den zweiten Erfolg eingefahren. „Damit sind wir nun wirklich gut aus den Startblöcken gekommen. So darf es gerne weitergehen“, kommentierte VVH-Coach Jens Bräkling nach dem verdienten, aber durchaus intensiv umkämpften Triumph in Magdeburg.

Während die Humänner ihren Sieg gebührend feierten, schlichen die Gastgeber am Ende hängenden Hauptes vom Feld. Denn für den Aufsteiger war es die vierte Niederlage im vierten Spiel, und das, obwohl die Magdeburger auch gegen den VVH ihre Konkurrenzfähigkeiten ganz deutlich bewiesen.

„Der USC hat das vor allem für einen Aufsteiger sehr gut gemacht, und gerade der vierte Satz hätte auch gut und gerne anders herum ausgehen können. Aber wenn es einmal nicht läuft, dann läuft es einfach nicht“, meinte Jens Bräkling und versuchte den Magdeburgern Trost zu spenden. Denn noch im Vorjahr erging es den Humännern ähnlich, als sie reihenweise enge Spiele verloren und nur zwei der ersten 16 Partien gewannen. Dann aber platzte der Knoten, und VVH sicherte mit sechs Siegen aus den letzten sechs Partien der Saison noch die Klasse.

Diesen Schwung haben die Essener anscheinend mit in die aktuelle Spielzeit genommen. Schon beim Auftakt gegen den Titelkandidaten aus Bitterfeld-Wolfen (1:3) hielten die sie überraschend gut mit, und gegen das international zusammengekaufte Ensemble aus Schüttorf landeten sie beim 3:1-Sieg einen triumphalen Coup. Nun bestätigten sie ihre derzeitige gute Verfassung mit dem Sieg in Magdeburg.

Während die Sätze eins und drei (25:21 und 25:17) klar an die Gäste gingen, sicherten sich die Hausherren ebenfalls deutlich Abschnitt Nummer zwei (25:19). Und als die Magdeburger in Satz vier schon mit 23:19 führten, deutete alles auf einen Tie-Break hin. Doch Dank einer Aufschlagserie von Thomas Wojtczak und zwei starker Block-Aktionen kamen die Humäner noch einmal zurück. Sie holten sich den vierten Durchgang mit 26:24 und machten damit den Gesamtsieg perfekt.

derwesten.de – Christian Schwarz

26. Oktober 2015

Für VVH geht es nun so richtig los

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Für die Zweitliga-Volleyballer des VV Humann fängt die Saison eine Woche nach den Herbstferien im Grunde genommen erst so richtig an. Denn während der VVH bisher nur zwei Partien bestritten hat, haben einige Teams schon fünf Begegnungen absolviert. Nun aber geht es auch für die Essener im regulären Rhythmus weiter. Und als nächstes steht an diesem Samstag (19 Uhr, Universitätssporthalle) das Auswärtsspiel beim USC Magdeburg an.

Eine Premiere, aber eine Reise ins Ungewisse ist es für Humann nicht, da Trainer Jens Bräkling den Widersacher intensiv analysiert hat: „Wir haben uns die bisherigen Partien des USC auf Video angesehen, auch wenn die Magdeburger ihre drei Begegnungen alle verloren haben, waren sie in keinem Spiel chancenlos.“

Verzichten muss der VVH gegen Magdeburg auf Thies und Brar Ketelsen, die aus familiären Gründen fehlen, dazu fällt wohl auch Tobias Schoer (Knie) aus. „Das ist natürlich schade, aber dafür müssen nun halt andere Spieler in die Bresche springen. Vom Potenzial her traue ich es dem Team zu, die Ausfälle gut wegzustecken“, meint Bräkling.

Und so peilen die Humänner beim USC im dritten Saisonspiel den zweiten Sieg an. „Dann wären wir wirklich gut gestartet“, sagt Bräkling. Zum Vergleich: In der Vorsaison hatten die Essener nach sage und schreibe 16 Partien erst zwei gewonnen, ehe sie sich mit sechs Erfolgen aus den finalen sechs Begegnungen noch retteten.

derwesten.de

24. Oktober 2015

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