VV Humann verpasst Überraschung knapp

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VV Humann – VC Bitterfeld-Wolfen 1:3

VVH: La. Hußmann, Wojtczak, B. Ketelsen, Hildebrand, T. Ketelsen, Dißmann, Wiesche, Lu. Hußmann, Holthausen, Hütte.
Sätze: 22:25, 23:25, 25:16, 21:25.
Gesamtbälle: 91:91.
Spieldauer: 99 Minuten.
Zuschauer: 210.

Die Zweitliga-Volleyballer des VV Humann sind mit einer 1:3-Niederlage gegen den VC Bitterfeld-Wolfen in die neue Saison gestartet. Schon der gewonnene Satz ist aller Ehren wert, doch die Essener ärgerten sich letztlich darüber, eine noch größere Überraschung verpasst zu haben.

Gegen einen der vier großen Aufstiegskandidaten fehlte den Gastgebern schon im ersten Durchgang lediglich etwas Abgezockheit, um aus einem engen Satz einen gewonnenen zu machen. Auch im zweiten Abschnitt war es bis zum Schluss knapp, ehe eine umstrittene Schiedsrichterentscheidung dafür sorgte, dass der VVH den Satz abgab. Das Bittere daran: „Beide Mannschaften haben es anders gesehen“, berichtet Humann-Trainer Jens Bräkling. Nur half das letztlich den Humännern nichts.

Aber auch das 0:2 sorgte nicht dafür, dass sich die Essener mit ihrer prognostizierten Rolle als klar unterlegenes Team abfinden wollten. Vielmehr wirkten sie in der Folge sogar eher angestachelt vom bisher unglücklichen Verlauf der Partie. Und weil die der VVH nun noch besser ins Rollen kamen, holten sie sich den Durchgang mit 25:16 mehr als deutlich.

„Zumindest ein Punkt wäre schön gewesen. Wir können zwar noch besser spielen, aber für einen Saisonstart war das schon sehr ordentlich“, befand Bräkling. Doch aus einem zweiten gewonnenen Satz wurde es nichts für den VVH. Denn die Gäste aus Bitterfeld zogen im vierten Durchgang noch einmal an und setzen den Deckel auf diesen Partie, über die sich Humann nicht allzu lange ärgern dürften.

Zumal schon an diesem Montag (20 Uhr) in der Wolfskuhle das Finale im WVV-Pokal ansteht, zu dem die Humänner die TSG Solingen Volleys empfangen. Wie schon Bitterfeld so zählt auch Solingen zu den Titelfavoriten der 2. Liga. Doch sollten die Essener die Leistung vom Spiel gegen Bitterfeld bestätigen, dann ist eine Überraschung durchaus denkbar.

„Der Pokal hat auch im Volleyball seine eigenen Gesetzen. Und wenn wir gegen Solingen gewinnen können, dann am ehesten bei uns in der Halle“, meinte Jens Bräkling, der aber wohl auch dem ein oder anderen Nachwuchsspieler die Chance geben wird, auf höchstem Niveau Wettkampfpraxis zu sammeln.

Christian Schwarz – derwesten.de

28. September 2015

Schluss mit lustig – VV Humann Essen startet in die neue Saison!

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Eine Woche nach dem offiziellen Beginn der neuen Spielzeit gibt die Humann-Sechs am Samstag um 19:30 Uhr in der Wolfskuhle ihr Saisondebut. Gegner ist der VC Bitterfeld-Wolfen der bereits am vergangenen Wochenende mit einem klaren 3:0 über Delbrück einen erfolgreichen Start feiern durfte.

Die Saisonvorbereitung war lang und intensiv, die ersten Pflichtspiele im WVV- Pokal verliefen mit glatten Siegen gegen Düsseldorf und Ligakonkurrent TuB Bocholt vielversprechend, aber so richtig los geht es eigentlich erst jetzt. Durch die Verschiebung des Auftaktspiels in Magdeburg auf Mitte Oktober, steigt VV Humann erst an diesem Wochenende in den Betrieb der 2. Volleyball-Bundesliga-Nord ein. Zu Gast ist dann ein mittlerweile alter Bekannter: Der VC Bitterfeld-Wolfen. In den letzten Jahren konnte sich der VC immer im oberen Drittel der Tabelle etablieren und verfügt gerade in Zuspiel und Angriff über außergewöhnliche Qualität. Neben eigenen Nachwuchskräften bilden vor allen Dingen drei sehr erfahrene, polnische Spieler das Gerüst der Mannschaft.

Das Saisonziel von VV Humann hat Trainer Jens Bräkling relativ klar formuliert: Sich mit der unverändert jungen Mannschaft weiter in der zweiten Bundesliga etablieren und nach Möglichkeit wenig mit dem Abstiegskampf zu tun haben. Dafür steht Bräkling im Wesentlichen das Team vom vergangenen Jahr zur Verfügung. Nur Zuspieler Christoph Bielecki, der viele Jahre lang die Fäden gezogen hat, muss wegen beruflicher Beanspruchung etwas kürzer treten und spielt in dieser Saison in der „Zweiten“. Ansonsten bleibt alles wie gehabt: VV Humann baut unverändert auf seine ausgezeichnete Jugendarbeit und wird auch in dieser Saison wieder versuchen, den ein oder anderen Nachwuchsspieler an die zweite Liga heranzuführen. Was dabei möglich ist, wird sich möglicherweise schon am Samstag zeigen. Ähnlich wie beim VV Humann lebt auch das Spiel der Bitterfelder von Emotion und Kampfgeist. In den vergangenen Jahren hat das, gepaart mit der lautstarken Unterstützung der Fans in der Wolfskuhle, jeweils zu sehr reizvollen Auseinandersetzungen geführt. Und wer weiß, vielleicht können die Humänner, die wahrscheinlich auf ihren unter der Woche erkrankten Kapitän Lukas Hußmann verzichten müssen, ja mit einem Überraschungserfolg in die neue Saison starten.

25. September 2015

Positive Entwicklung fortsetzen

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VV Humann startet am Samstag gegen Bitterfeld-Wolfenin die Saison. Trainer Bräkling und Zuspieler Ketelsen im Gespräch.

Mit dem Heimspiel gegen den VC Bitterfeld-Wolfen starten die Zweitliga-Volleyballer des VV Humann an diesem Samstag (19.30 Uhr, Wolfskuhle) in die neue Saison. Die Vorfreude darauf ist Trainer Jens Bräkling und Zuspieler Brar Ketelsen im Gespräch deutlich anzumerken.

Ruhig ist es um den VVH in den vergangenen Monaten gewesen. Was haben die Humänner über den Sommer getrieben?

Bräkling: „Wir mussten die intensive vergangene Saison erst einmal sacken lassen, haben zwei Monate Pause gemacht. Das hat uns allen spürbar gut getan. Seit Juli sind wir nun jedoch schon wieder in der Vorbereitung.“

In der Vorsaison sah es lange Zeit danach aus, als würde Humann absteigen, bevor Sie sich mit sechs Siegen aus den letzten sechs Partien noch gerettet haben.

Ketelsen: „Wir hatten zunächst viele enge Spiele, die wir verloren haben, wussten aber, dass wir an einem guten Tag auch fast jeden Widersacher bezwingen können. Mit dem 3:2-Sieg in Aligse hat sich das Blatt dann gewendet und wir sind in einen positiven Lauf gekommen. Am Ende sind wir Zehnter geworden und wären mit nur einem Sieg mehr auf Rang sechs gelandet. Das zeigt, wie eng es in der Liga zugegangen ist.“

Gehen Sie davon aus, dass die Teams auch in diesem Jahr so dicht beieinander liegen?

Bräkling: „Mit Solingen, Schüttorf, Lindow und Bitterfeld-Wolfen gibt es vier klare Favoriten, die deutlich höher einzuschätzen sind als der Rest der Liga. Doch dahinter wird wohl auch diesmal alles offen sein.“

Wie sehen Sie sich im Vergleich zur vergangenen Saison aufgestellt?

Bräkling: „Wir sind deutlich weiter als zum gleichen Zeitpunkt des vergangenen Jahres, was vor allem daran liegt, dass wir in der derzeitigen Konstellation, mit den Trainern und dem Stamm der Mannschaft im dritten Jahr zusammenarbeiten. Wir wollen die positive Entwicklung fortsetzen und uns mit der noch immer sehr jungen Mannschaft in der Liga etablieren.“

Das heißt, Sie möchten nicht mehr um den Klassenerhalt zittern?

Ketelsen: „Weil das Feld voraussichtlich noch enger zusammengerückt ist, kann es mit ein paar engen Niederlagen natürlich schnell wieder gegen den Abstieg gehen, aber aus dem Abstiegskampf möchten wir uns eigentlich raushalten.“

Wie hat sich Ihr Kader verändert?

Bräkling: „Zuspieler Christoph Bielecki hat sich berufsbedingt aus dem Zweitligakader verabschiedet, spielt aber noch in unserer Oberliga-Mannschaft, dazu ist Lennart Tschuck nicht mehr dabei, da er aus Studiengründen ins Ausland geht. Für Bielecki gehört nun Thomas Wojtczak wieder fest zum Team, nachdem er zwischenzeitlich in der zweiten Mannschaft Praxis gesammelt hat. Auch Tobias Schroer ist nun fix dabei, da er sein Studium in den Niederlanden abgeschlossen hat. Hinzu kommen einige Talente, die wir nach und nach an das Niveau der zweiten Liga heranführen möchten.

Also alles wie gehabt beim VVH, der sich aus dem eigenen Nachwuchs speist?

Bräkling: „So schaut es aus. In Adrian Kwasniewski hätten wir noch einen extrem talentierten Mittelblocker, von dem wir allerdings noch nicht wissen, ob er im Zweitliga-Team auflaufen kann bzw. darf. Er ist vor drei Jahren mit seinen Eltern aus Polen nach Essen gekommen, und – so kurios es auch ist – es greifen hier verschiedene Regularien, weshalb wir an den internationalen und an den polnischen Verband erhebliche Abgaben leisten müssten, die wir uns Stand jetzt nicht leisten können.“

Kurios ist auch, dass Sie beide – also Trainer und Spieler – in einer WG zusammenwohnen.

Bräkling: „Insgesamt ist es eine Vierer-WG, in der sich durch uns natürlich zwangsläufig vieles um Volleyball dreht. Brar und ich sind beide Volleyball versessen. Probleme aus der Trainer-Spieler-Konstellation gibt es nicht, da wir klar zwischen dem Sport und Privatleben unterscheiden können.“

Ketelsen: „Meine Spielanteile muss ich mir jedenfalls nicht erputzen.“

 

Christian Schwarz – derwesten.de

24. September 2015

Volleyball-Berichte von Wochenende

Regionalliga:
VV Humann II – SSV Hamm 3:0 (25:16, 25:17, 25:15)
Gegen überforderte Aufsteiger hatten die Gastgeber zu keinem Zeitpunkt der Partie Probleme das Geschehen zu kontrollieren. Damit festigten die Essener ihren Platz an der Tabellenspitze. Martin Jentsch und Jannik Hahn stachen mit starken Aktionen in Block und Angriff aus der VVH-Sechs heraus.

Oberliga:
Post SV Bielefeld III – VV Humann III 0:3 (16:25, 18:25, 14:25)
Im Duell der dritten Mannschaften erwiesen sich die Gastgeber nicht als ebenbürtiger Gegner. Zu überlegen präsentierten sich die Humänner in allen Bereichen und belohnten sich mit dem klaren Ergebnis. Angreifer Lennart Tschuck zeigte noch einmal eine starke Leistung und verabschiedete sich nach der Partie in Richtung Auslandsstudium.

Oberliga Frauen:
VV Humann – PTSV Aachen 1:3 (19:25, 22:25, 25:19, 20:25)
Der Aufsteiger war gegen Aachen gut im Spiel, agierte aber am Ende nicht konstant genug um mehr als einen Satzgewinn zu erreichen. Vor allem der hohe Block der Rheinländerinnen war für die Gastgeber zu oft ein Hindernis. Trotz der Niederlage zeigte Freya Kretzmer über Außen und Diagonal eine starke Partie.

Verbandsliga:
SG Eichen-Kreuztal – VV Humann IV 3:1 (25:14, 25:19, 19:25, 25:23)
Die jungen Essener brauchten den ersten Durchgang um sich in der neuen Spielklasse zurechtzufinden. Während die Aufholjagd im zweiten Satz noch zu spät kam, sicherten sich die Humänner in der Folge den 1:2-Anschluss. Trotz eines hohen Rückstandes kam der VVH auch im vierten Durchgang zurück und verpasste den Ausgleich nur knapp.

(janhi)

21. September 2015

Humänner stehen im WVV-Pokalfinale

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Zum ersten Mal seit 2009 steht der VV Humann Essen wieder im Pokal Finale des Westdeutschen Volleyball Verbandes. Am Samstagmittag besiegte die junge Humann Mannschaft Ligakonkurrent TuB Bocholt mit 3:0 (25:23, 25:22, 25:21) und zog so in Endspiel um den Regionalpokal ein.

Eine Woche vor dem Saisonstart in der 2. Bundesliga gegen den VC Bitterfeld-Wolfen (Sa, 26.09.2015, 19:30 Uhr, Wolfskuhle) zeigte der VVH eine gute Teamleistung und konnte kleine Unkonzentriertheiten im Side Out, durch gutes Aufschlag und Block/Abwehr Spiel wieder ausgleichen. Besonders die drei Mittelblocker Tim Hütte, David Wiesche und allen voran Thies Ketelsen, mit vielen guten Blockaktionen, spielten stark auf.

Im Finale wartet jetzt mit den TSG Solingen Volleys, der Top Favorit der 2. Bundesliga auf die Humänner. Der VVH ist also klarer Außenseiter, doch bekanntlich hat der Pokal ja seine eigenen Gesetze. Der WVV-Pokalsieger spielt dann gegen den Regionalpokalsieger Nordost, um den Einzug in die erste DVV-Pokalrunde, in der TV Rottenburg wartet.

Das Spiel findet voraussichtlich, aufgrund der Ansetzung der Ligaspiele, am Montagabend, den 28. September, um 20:00 Uhr, in der Halle an der Wolfskuhle statt.
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21. September 2015

Humänner siegen im ersten Pflichtspiel

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Im ersten Pflichtspiel der Saison setzten sich die Humänner im Pokal Viertelfinale gegen die „Füchse“ der SG Ratingen/ Düsseldorf mit 3:0 (25:21, 25:11, 25:19) durch und zogen am Mittwochabend gegen den Regionalligisten in die nächste Runde ein.

Zu Beginn der Partie agierten die jungen Humänner vor allem im Bereich Aufschlag-Block-Feldabwehr unkonzentriert und nicht konsequent genug. Mit zunehmender Spieldauer passte die Abstimmung aber immer besser und der VVH konnte sich am Ende deutlich durchsetzen.

Nils Kaelberlah mit guten Blockaktionen und starken Aufschlägen, sowie Tim Dißmann mit stabiler Annahme und vielen gelungen Abwehraktionen waren die besten Humänner.

Im Pokal Halbfinale wartet der VVH nun auf den Sieger aus der Partie der beiden Ligakonkurrenten TuB Bocholt und DJK Delbrück. Ein letzter Test auf Wettkampfniveau, vor dem Start der 2. Bundesliga, am 26. September gegen den VC Bitterfeld-Wolfen.

10. September 2015

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