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Verdientes 3:2 nach Comeback gegen Aligse

veröffentlicht am

Deutlich verbessert präsentierte sich der VV Humann Essen beim 3:2 zuhause gegen die America Unlimited Volleys Aligse. Damit wahrt der Tabellendritte, der nun im Saisonverlauf alle Teams der zweiten Bundesliga Nord mindestens einmal besiegt hat, die (theoretische) Chance auf Platz eins oder zwei. Aligse als Achter schaut weiterhin sowohl auf die Playoff- als auch auf die Abstiegsränge.

Die Gäste traten nach dem kurzfristigen Abgang von Franz Hüther mit nur neun Akteuren an. Auch die Anfangsformation des VVH zeigte ohne vier Stammkräfte der letzten Monate, Tim Dißmann, Moritz Finke, Lukas Prions und Simon Schröder ein ungewohntes Bild. Mit druckvollen Aufschlägen und über die Mitte hielten die Volleys den VVH bis zum 18:18 in Schach. Der seit Wochen überragende Luc Lüftner übernahm dann zum 25:22.

Rasante, teils lange Ballwechsel bestimmten den zweiten Abschnitt. Fynn Bach und Massimo Ostuzzi akrobatisch, Jonah Juditzki per Lob sowie Lüftner trickreich mussten gegen die dynamischen Aligser alle Register ziehen, um das 7:10 in ein 15:12 zu drehen. Arne Redder und Jonas Espelage hielten im Block gegen die körperlich überlegenen Gäste gut mit, bevor diese das Sideout durchbrachen und bei Service Tim Gebauer mit 23:25 den Satz holten.

Den dritten Durchgang starteten die Mannschaften unverändert. Brenden Hardt hatte gute Szenen bei Aligse, Ostuzzi stach bei Essen heraus (11:11). Beide Trainer versuchten durch den wechselnden Einsatz von je zwei Liberos neue Impulse zu setzen. Nachdem J. Espelage und Lüftner zum 17:13 gepunktet hatten, sorgte Thomas Adelmann mit seinen Aufschlägen für das 17:17. Trotz des 23:21 belohnte Humann sich nicht für den großartigen Fight, sondern ließ sich verunsichert den Satz klauen (24:26).

Eine Aufschlagserie von Fynn Bach eröffnete den vierten Satz mit 5:0. Redder verwandelte per Direktabnahme zum 8:3 und später per Ass zum 13:7. Der angeschlagene und deshalb nur kurz eingesetzte Prions erhöhte nach Rettungstat Bach auf 16:8. Ostuzzi gegen einen Dreierblock, Juditzki mit Geduld und der mittlerweile eingewechselte Finke hielten die Gäste auf Distanz. Da auch die Annahme um Libero Patrick Espelage immer sicherer wurde, brannte bis zum 25:20 nichts mehr an.

Der Tie-Break stand im Zeichen von Gold-MVP Lüftner, der die schwierigsten Bälle sowohl mit Schlägen in die 3m-Zone als auch mit Übersicht verwandelte (8:5). Hardt und Silber-MVP Steffen Bauerochse versuchten nochmal alles, doch beim 15:12 war die Partie vorbei.

Trainer Christoph Bielecki kam zu einer gemischten Einschätzung. „Wir haben den Gegner durch eigene Fehler immer wieder zurück ins Spiel kommen lassen. Trotz allem haben wir im Vergleich zu letzter Woche eine Steigerung hingelegt und gewonnen. Das ist am Ende das einzige, was zählt. Dazu konnten wir weiter Spielanteile verteilen. Nun haben wir eine Woche Zeit, um uns auf das Topspiel gegen Mondorf vorzubereiten. Das Eröffnungsspiel dort wollen wir einfach genießen.“

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