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Der zehnte Streich: Essen rockt die Liga

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Schon wieder haben die Volleyballer des VV Humann Essen die Spitzengruppe der zweiten Bundesliga Nord durcheinandergewirbelt. Nach intensivem Kampf stand beim FC Schüttorf 09 ein 3:2 für die Gäste auf der Anzeigentafel. Durch den zehnten Erfolg in Serie rückt Humann als Tabellendritter mit 27 Punkten bis auf zwei Zähler an das punktgleiche Duo Mondorf (zehn Siege) und Schüttorf (neun) heran.

Vom ersten Ballwechsel an boten die jeweils in Bestbesetzung angetretenen Teams rassigen Sport mit langen Ballwechseln. Bis zum 16:14 war Essen bevorzugt über die Mittelblocker Simon Schröder und Moritz Finke erfolgreich. Das letzte Drittel des ersten Satzes dominierte aber Felix Orthmann bis zum 22:25 für den FC 09.

Im zweiten Abschnitt agierten die Gastgeber verstärkt über die Mitte, während Humann zeitweise nur reagierte (7:11). Nach der Hereinnahme von Chris Schäperklaus (Diagonal) und Jonas Espelage (Mitte) kam der VVH auf 14:15 heran. Die umstrittene Entscheidung zum 15:18 brachte Essen wieder aus dem Rhythmus. Zuspieler Fynn Bach verwandelte direkt zum 19:21, aber erneut Orthmann sicherte das 22:25.

Beide Mannschaften hatten in Satz drei sehr starke Szenen in der Abwehr. Durch Blocks von Luc Lüftner und Schröder legte Humann mit 8:6 vor. Lukas Prions kam nun über Außen und aus dem Hinterfeld immer besser ins Spiel, so dass Essen auf 16:12 stellte. Als Jonah Juditzki humorlos zum 20:15 schmetterte und anschließend das gesamte Team, angeführt von Libero Tim Dißmann, einen schweren Ball zum 22:15 rettete, war das 25:17 ein klares Statement.

Essen nahm den Schwung zunächst in den vierten Durchgang mit. Bach und Prions im Duett sowie deutlich mutigere Aufschläge aller Akteure setzten Schüttorf vermehrt unter Druck (14:10). Danach verlor der VVH zunächst die umkämpfte Rallye zum 15:12 und war dann phasenweise chancenlos gegen Silber-MVP Orthmann. Plötzlich stand es 17:18 gegen den prima verteidigenden FC. Humann fand die Netzhoheit rechtzeitig wieder zum 25:22.

Den fünften Satz eröffnete Gold-MVP Prions mit zwei Breaks. Bis zum spektakulären 11:11 schenkten beide Teams sich nichts. Trotz aller Anspannung blieb die Partie bis zum letzten Moment hochklassig mit dem besseren Ende für den VVH, der den ersten Matchball zum 15:13 verwandelte.

Trainer Christoph Bielecki war wieder einmal sehr stolz auf seine Mannschaft. „Wir haben etwas gebraucht, um ins Spiel zu finden. Felix Orthmann ist einfach ein Unterschieds-Spieler. Als wir ab Satz drei endlich aggressiver wurden, waren wir gleichwertig und zeitweise sogar besser. Das muss man erstmal schaffen – eine Mannschaft wie Schüttorf zweimal zuhause schlagen [inklusive DVV-Pokal]. Wir sind natürlich extrem happy und stolz. Die Vorfreude auf 2026 könnte nicht größer sein. Bei dieser Gelegenheit möchte ich dem gesamten Team, dem Staff und dem Verein für den großartigen Einsatz danken.“

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