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Tom Borchert kehrt nach Essen zurück

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Zum zweiten Mal binnen Jahresfrist stehen die Volleyballer des VV Humann Essen im Achtelfinale des zoi DVV-Pokals. Nachdem im November 2025 erstmals seit zwanzig Jahren mit FT 1844 Freiburg ein Erstligist zum Pflichtspiel gastierte, besuchen nun die cerebricks Volley Goats Mitteldeutschland die Steeler Wolfskuhle. Am Samstag, 07.11.26 ist der Sechste der 1. Bundesliga Männer ab 19:30 Uhr natürlich haushoher Favorit.

Im Jahr 2023 waren die Goats als VC Bitterfeld-Wolfen in die erste Bundesliga aufgestiegen und direkt als Siebter in die Playoffs durchgestartet. Die Saison 2024/2025 endete auf Rang 12 eher ernüchternd. Im vergangenen Jahr drohte sogar der sportliche Abstieg. Durch die Fusion der bisherigen Bundesligisten Volleys Herrsching und TSV Haching München zu den WWK Volleys München blieb Mitteldeutschland in Liga eins. Inzwischen als cerebricks Volley Goats am Start gehen sie die vierte Saison im Oberhaus sehr ambitioniert an. Der international erfahrene Kanadier Brad Hudson wurde bereits im April als Cheftrainer verpflichtet. Wenig überraschend ist, dass neuerdings vier Kanadier und drei US-Amerikaner neben einem Bahamaer und einem Rumänen zum deutlich veränderten Kader gehören. Sechs Spieler mit deutschem Pass komplettieren das Aufgebot, das mit knapp unter 24 Jahren zu den jüngsten der Liga zählt. Aus Essener Sicht die spannendste Personalie ist Tom Borchert, Jahrgang 2005. Er wurde beim VV Humann ausgebildet, bevor er als U-Nationalspieler in die Bundesliga zu VCO Berlin wechselte. Bei den Volley Goats gehört er in seinem zweiten Jahr zu den Leistungsträgern. In den ersten fünf Partien spielte er 18 Sätze komplett durch und wurde einmal zum MVP gewählt. Die Mannschaft selbst ist auf Rang sechs absolut im Soll. Ins Bild passt auch das klare 3:0 beim Liga-Konkurrenten TV Rottenburg in der Pokal-Qualifikation.

Humann Essen hat das Achtelfinale im zoi DVV-Pokal quasi im Schnelldurchgang erreicht. Nach Erfolgen gegen unterklassige Teams aus NRW war selbst das WVV-Pokalfinale (3:0) gegen den Zweitligisten TuB Bocholt eine eindeutige Sache. In die jetzt anstehende Runde katapultierte der VVH sich durch ein 3:1 gegen ersatzgeschwächte Schüttorfer. Im Ruhrgebiet hat man allerbeste Erinnerungen an die Partie vor zwölf Monaten gegen Freiburg. Trotz des 2:3 im Tiebreak herrschte in der ausverkauften Wolfskuhle Begeisterung pur. Wieder will man einen Erstligisten solange wie möglich ärgern, auch wenn Essen in der zweiten Bundesliga Nord bisher noch nicht die Souveränität der Vorsaison entwickelt hat. Die Bonus-Veranstaltung Pokal bietet die Gelegenheit, unbeschwert zu agieren. Zu verlieren hat man hier nichts.

Aktive und Offizielle setzen bei diesem besonderen Volleyball-Event auf die „Rote Wand“ im Publikum. Trainer Christoph Bielecki ist schon jetzt bester (Party-)Laune: „Am Samstag erwartet uns ein absolutes Highlight. Wir haben eine sehr beeindruckende Pokalrunde gespielt und mit dem Achtelfinale ein erstes Saisonziel erreicht. An das Pokalspiel letzte Saison denken wir gern zurück. Die Stimmung in der Halle und auch das Ergebnis waren einzigartig. Diesmal wird es ähnlich schwer. Die Goats spielen eine ordentliche Saison und haben sich sehr gut verstärkt. Wir sind vermutlich noch nicht auf dem Level wie letzte Saison, wollen aber trotzdem möglichst lange dran bleiben. Mit der Einstellung sind wir letztes Jahr sehr gut gefahren. Dass wir dazu noch gegen Tom spielen, rundet das Spiel ab. Er hat mit den meisten noch zusammengespielt, auch unter mir eine Saison. Wir freuen uns auf das Wiedersehen und hoffen auf eine ähnlich volle Halle.“

Das Spiel am Samstag, 07.11.2026 wird ab 19:30 Uhr wie gewohnt kostenfrei auf dem YouTube-Kanal von Dyn Volleyball live übertragen.

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