Für Humann geht es eng zu

20. Februar 2016

Volleyball-in-Essen-1

Zuletzt spielfreie Essener wollen sich Rang drei gegen die DJK Delbrück wieder zurückerobern. Noch vier Partien.

Eine Woche spielfrei – und schon rutschten die Volleyballer des VV Humann von Rang drei auf Platz sechs. Auf der Zielgeraden der Saison geht es wahrlich eng zu in der 2. Bundesliga. So trennen den Tabellendritten und -achten nur drei Punkte. Nachdem sich der VVH zunächst lediglich den Klassenerhalt vorgenommen hatte, wurden die Ziele inzwischen etwas korrigiert. „Wir hoffen, dass wir bis zum Schluss oben dabei bleiben“, sagt Humann-Trainer Jens Bräkling vor dem Heimspiel gegen die DJK Delbrück (Samstag, 19.30 Uhr, Wolfskuhle).

Insgesamt vier Begegnungen stehen für den VVH noch aus, und in diesen Partien kann noch recht viel geschehen. An der Spitze ziehen weiterhin Solingen und Bitterfeld ziemlich einsam ihre Kreise, doch dahinter balgen sich gleich sechs Mannschaften um die Rolle des ersten Verfolgers.

Neben einer bestmöglichen Platzierung im Gesamtklassement hat sich der VVH vorgenommen, gegen möglichst jeden Widersacher zumindest eines der beiden direkten Duelle zu gewinnen. Und weil die Essener den ersten Vergleich mit Delbrück ziemlich klar mit 1:3 verloren, wollen sie die DJK nun mit einer Niederlage auf den Heimweg schicken.

Als Tabellensiebter gehören auch die Gäste zu den Klubs, für die es noch um eine gute Abschlussplatzierung geht, momentan liegen sie nur einen Punkt hinter den Humännern zurück. „Delbrück ist immer ein harter Prüfstein für uns. Die Mannschaft ist eine eingeschworene Gemeinschaft, im Stamm schon lange zusammen und seit Jahren fest in der Liga etabliert. Meist sind es Vergleiche auf Augenhöhe“, sagt Jens Bräkling.

Verzichten muss der Coach gegen Delbrück auf die langzeitverletzten Tim Dißmann (Knie) und Tim Hütte (Schulter). Dafür nähert sich Tobi Schroer nach seiner Knieverletzung wieder seiner alten Form. „Er ist natürlich noch nicht bei 100 Prozent, aber er sollte uns schon ordentlich weiterhelfen können“, berichtet Bräkling.

derwesten.de