Humann-Gymnasium holt sich den Bundessieg

9. Mai 2017


Mit einem historischen Erfolg kehrten die Volleyballer des Carl-Humann-Gymnasiums vom Bundesfinale von Jugend trainiert für Olympia aus der Bundeshauptstadt zurück. In der Wettkampfklasse III sicherte sich das CHG-Team den ersten Sieg seit der Wiedervereinigung und dem damit verbundenen Einstieg der ostdeutschen Sportschulen in den Wettbewerb.

In der Vorrunde hatte die Mannschaft von Trainer Thomas Wojtczak keine Probleme mit den Vertretern aus Bayern, dem Saarland und aus Baden-Württemberg und setzten sich jeweils deutlich mit 2:0 durch. Als Gruppensieger zogen die Humänner in das Viertelfinale ein und gewannen dort in zwei Sätzen gegen Niedersachsen.
Mit dem Sportgymnasium Schwerin wartete dann im Halbfinale der Vertreter von Mecklenburg-Vorpommern auf die Essener. Das CHG-Team um Mannschaftsführer Wim Thomzik spielte stark auf und so konnte es sich Trainer Wojtczak erlauben, allen Spielern Spielanteile zu geben.
Mit der Medaille bereits im Gepäck starteten die Essener dann in das Endspiel gegen das Schul- und Leistungssportzentrum Berlin. Nach einem schlechten Start zum 3:8 kam der NRW-Vertreter besser in Tritt und holten sich mit einem 25:20 die Satzführung. Im zweiten Durchgang kamen dann die Hauptstädter besser ins Spiel und Essen erlaubte sich zu viele Fehler, so dass Berlin mit 25:16 zum Ausgleich kam.
Ähnlich ging es dann im entscheidenden Tiebreak weiter, denn die Humann-Spieler lagen 2:6 und 8:10 zurück. Einwechselspieler Lukas Prions avancierte dann zum Matchwinner, als er mit einem Ass und einer starken Abwehraktion eine Serie von sieben Punkten in Folge startete die zum 15:10 führte. Unter der lautstarken Unterstützung der älteren Mannschaft aus der Wettkampfklasse II feierte das Team dann den Titel.

Für die von Klaus Bast trainierte WK II- Mannschaft verlief der erste Wettkampftag ebenfalls sehr erfolgreich. Nach klaren Siegen über Hamburg und Brandenburg setzten sich die Essener auch im Gruppenendspiel gegen Thüringen knapp in zwei Sätzen durch und zogen als Vorrundensieger direkt ins Viertelfinale ein.
Dort hatten die Essener das Pech ausgerechnet auf den späteren Bundessieger aus Berlin zu treffen und unterlagen glatt in zwei Durchgängen. In den anschließenden Platzierungsspielen verlor die CHG-Mannschaft zunächst im zweiten Aufeinandertreffen gegen Thüringen, setzte sich im Spiel um Platz sieben dann aber mit 2:1 gegen Baden-Württemberg durch.

(janhi)

Im Bild:
v.l.: Trainer Thomas Wojtczak, Wim Thomzik, Simon Schröder, Jannick Dziurla, Till Köhnen, Fynn Bach, Lukas Prions, Max Kuschniok, Nils Bedenbecker





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