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Der VVH ist zu Gast in Schüttorf

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Nach einer Trainingswoche mit vielen Ausfällen und Krankheiten fährt der Sechser des VVH am Sonntag zum ambitionierten Zweitligisten in die Grafschaft Bentheim. Schon seit Jahrzehnten spielt Schüttorf in der Bundesliga und genau wie die Essener spielten sie auch mal in der ersten Bundesliga. 1997 wurde Sportgeschichte geschrieben, als Heike Flockert als erste Trainerin mit einem Männerteam in die Belle Etage aufsteigen konnte. Heute wie damals gelang Ihr das mit einer Mischung aus internationalen Profis und heimischen, sehr ambitionierten Freizeitvolleyballern. Das unterscheidet die Teams bis heute: In Essen spielen zumeist Schüler des Carl-Humann Gymnasiums aus dem Stadtteil Steele. Profis sind in Essen Fehlanzeige.

Auch der VVH sorgte 2003 mit dem Aufstieg in die erste Liga für einen Eintrag in den Geschichtsbüchern des Sports: So war der Coach damals der jüngste Trainer, dem dies je gelang. Dass dieser 19 Jahre später wieder nach Schüttorf fahren würde, hätte er wohl damals nicht gedacht. „Die Duelle mit Torte Schön, den Alsmeier-Brüdern und Co waren immer tolle Spiele vor einer fairen Kulisse“, so Bach.

Im Moment hat Peter Bach allerdings ganz andere Gedanken: Mit Lukas Prions, Simon Schröder, Jannik Tertünte und Timo Gwisdalla sind einige Stammspieler weiterhin nicht sport- oder spielfähig. Der Trainer wird am Sonntag wieder improvisieren und junge Talente aus der U20 einbauen müssen. Da aber auch in der Oberliga-Mannschaft Spieler mit Infektionen ausfallen, bleibt abzuwarten, wie die Humänner in das Spiel gehen können. Jannik Dziurla, Tolga Gökce, Luc Lüftner und Niklas Bach halten sich bereit.

„Wir haben leider keinen Spieler fit in die Mannschaft holen können, aber die Jungs machen Fortschritte und wir freuen uns über kleine Lichtblicke“, so Team-Sprecher Tim Dißmann. „Außerdem machen es die jungen Leute immer besser und freuen sich auf das Match.“

In Schüttorf spielen neben einem amerikanischen, australischen, polnischen und jordanischen Profi auch die Deutschen Meister im Beachvolleyball von 2019: Bennet und David Poniewaz. Daher hängen die Früchte sehr hoch in der Grafschaft.

An der Seitenlinie stehen sich mit Axel Büring (Trainerlegende vom USC Münster) und Steffen Skreba (Co-Trainer des VVH) zwei Volleyballer gegenüber, die sich bereits aus den 80er Jahren kennen. Damals trafen sie bei den Landesmeisterschaften der Schulen zwischen dem Kardinal von Galen Gymnasium Münster unter Eugen Richter und dem CHG unter Klaus Bast mehrfach und auch im Finale aufeinander. Es ist ein Gefühl von Klassentreffen.

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