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Der VVH muss sich zweimal geschlagen geben

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Der VVH empfing an diesem Wochenende gleich zweimal den Moerser SC. Das Team von Gäste-Trainer Hendrik Rieskamp war mit einer fast perfekten Punkte Ausbeute nach Essen gereist, nur beim Saisonauftakt ließ man Punkte liegen. Somit waren die Vorzeichen für das Ligaspiel gesetzt. Der VVH trat mit einer sehr jungen Mannschaft auf und der Moerser SC schonte die Stammspieler Felix Orthmann und Jan Breburda für das Pokalfinale.

Zu Beginn des ersten Satzes gestaltete sich das Spiel ausgeglichen, der VVH stellte eine gute Block-Feld-Abwehr, sodass es zur ersten technischen Auszeit 6:8 aus Sicht der Essener stand. Daraufhin wurde deutlich, wieso die Mannschaft vom Niederrhein der Favorit auf den Aufstieg ist. Der Neuzugang im Zuspiel der Gäste, Marcin Kapusniak, spielte seine Erfahrung ein ums andere Mal aus, sodass der VVH kaum noch Zugriff auf das Spiel bekommen hat. Am Ende des Satzes blieb den Humännern nur ein 16: 25 übrig.

Der zweite Satz lief ähnlich wie der erste Satz ab. Die Humänner starteten ohne Jan Holthausen auf Außen, die Angriffslast wurde somit vorübergehend auf Lukas Prions verlagert. Der junge Spieler machte aber seinen Job und somit ging es wieder relativ ausgeglichen in die erste technische Auszeit beim Spielstand von 6:8. Jedoch drehte Moers wieder auf und spielte sich wieder ein 16:25 heraus.

Auch der dritte und letzte Satz verlief wie die anderen auch, man versuchte zwar mehr die Mitte, in Form von Simon Schröder, ins Spiel zu bringen, trotz der guten Quote half es nichts und der VVH konnte den Moerser Lauf nicht stoppen. Am Ende stand ein 0:3 [16:25, 16:25, 14:25] für die deutlich erfahrenere Mannschaft vom Niederrhein zu Buche.

Ganz anders lief das WVV-Pokalfinale, der VVH startete erst einmal mit einer taktischen Veränderung, Sebastian Schön startete auf der Außenposition für Lukas Prions, zudem musste Fynn Bach komplett aussetzen, sodass Christoph Bielecki zu einer Rückkehr als Zuspieler nachrückte. Der Moerser SC ging das Spiel in der Stammbesetzung an. Felix Orthmann und Jan Breburda rückten in die Startformation.

Der erste Satz verlief wesentlich ausgeglichener als das gesamte Spiel am Vortag. Trotz des hohen Aufschlagdrucks von Moers, konnte der VVH sich in allen Elementen verbessern und war nahezu ebenbürtig. Zudem spielte auch der geänderte Modus, weshalb es keine technischen Auszeiten gab, den Essenern um den starken Außenangreifer Sebastian Schön in die Karten. Trotz der deutlichen Leistungssteigerung setzten sich die Gäste im Mittelteil des ersten Satzes ein kleines Stück ab. Den Rückstand konnte der VVH nicht mehr aufholen, sodass der erste Satz mit 19:25 endete.

Im zweiten Satz konnte das junge Team von Peter Bach den Gästen Paroli bieten, durch ein sehr schlaues Angriffsspiel, welches mit deutlich weniger Fehlern als am Vortag behaftet war. Jedoch verletzte sich Mittelblocker Adrian Kwasniewski am Knie, nachdem man die Außenpositionen deutlich besser über die Mitte entlasten konnten. Dies tat aber dem Spiel der Essener keinen Abbruch, die sich auch für ihren Teamkollegen reinkämpften. Nach einer Auszeit von Gäste-Coach Hendrik Rieskamp beim Spielstand von 14:10 kam der etatmäßige Außenangreifer Felix Orthmann an den Aufschlag und stellte den Annahmeriegel der Humänner stark unter Druck. Die Moerser drehten auf und konnten sich einen Vorsprung erarbeiten, der dann auch nach Hause gebracht wurde. Der Satz endete 21:25.

Der dritte Satz war ein hin und her. Die Essener witterten die minimale Chance, Matthäus Gawryluk konnte einige nahezu unmögliche Bälle abwehren und so riss man das Publikum mit. Es erinnerte von der Stimmung teilweise an alte Zeiten. Mitte des Satzes brachte Coach Peter Bach, Christoph Bielecki für eine Kurzzeit-Rückkehr in die erste Mannschaft des VVH. Dieser konnte den Annahmeriegel der Gäste dann so unter Druck setzen, dass man sich eine 17:15-Führung herausspielen konnte. Generell konnte man über das ganze Spiel deutlich besser als am Vortag aufschlagen. Jedoch gelang es dem Moerser SC, den Vorsprung über die Zeit zu bringen.

Somit gewinnen die Gäste den WVV-Pokal [0:3; 19:25, 21:25, 22:25] und ziehen in die erste Runde des DVV-Pokals ein. Auf den VVH wartet am nächsten Wochenende der nächste Doppelheimspieltag.

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