Diesmal ist Humann in der Favoritenrolle

23. Januar 2017

Mit dem Auswärtscoup beim SV Lindow-Gransee haben die Zweitliga-Volleyballer des VV Humann ihren Ruf als Favoritenschreck am vergangenen Wochenende einmal mehr bestätigt. Wie gut sie damit umgehen können, wenn die Rollenverteilung genau anders herum ist, müssen die Essener an diesem Samstag (19.30 Uhr, Wolfskuhle) gegen den USC Braunschweig zeigen. Denn diesmal ist der Gegner klarer Außenseiter.

Mit dem Auswärtscoup beim SV Lindow-Gransee haben die Zweitliga-Volleyballer des VV Humann ihren Ruf als Favoritenschreck am vergangenen Wochenende einmal mehr bestätigt. Wie gut sie damit umgehen können, wenn die Rollenverteilung genau anders herum ist, müssen die Essener an diesem Samstag (19.30 Uhr, Wolfskuhle) gegen den USC Braunschweig zeigen. Denn diesmal ist der Gegner klarer Außenseiter.

Auf Tabellenplatz zwölf gehören die Braunschweiger zurzeit zu den stark gefährdeten Mannschaften der 2. Liga. Zwar liegen die Teams von Rang acht abwärts noch ganz dicht beieinander, doch die Niedersachsen werden laut Humann-Trainer Jens Bräkling „alles daran setzen, bei uns zu punkten, um die eigenen Chancen im Kampf um den Klassenerhalt zu verbessern“.

Die Humänner selbst sind als Tabellensechster voll im Soll. In Abstiegsnöte werden sie in dieser Saison nicht mehr geraten, und nach oben dürfte es selbst im Idealfall nicht mehr höher hinausgehen als bis auf Platz vier. „Wir haben bisher eine gute Saison gespielt. Natürlich ist es immer spannender, wenn es um den Auf- oder gegen den Abstieg geht, aber wir sind insgesamt sehr zufrieden, ohne uns zurücklehnen zu wollen“, sagt Jens Bräkling.

Bei der Vorbereitung auf die Partie gegen Braunschweig mussten sich die Humänner nicht nur mit dem Widersacher, sondern auch mit einer unglücklichen Hallensituation beschäftigen. Denn wegen einer defekten Notfallbeleuchtung war die Trainingsstätte des VVH gesperrt, so dass Jens Bräkling eine Ausweichmöglichkeit finden musste. Letztlich sprangen hier die Handballer der MTG Horst ein.

Sie stellten den Volleyballern kollegial und uneigennützig ihre Trainingszeiten zur Verfügung und halfen ihnen so aus der Patsche – Chapeau! Am Mittwoch konnten die Humänner dann in ihre Heimat zurückkehren.

„Wir sind den Jungs von der MTG sehr dankbar, dass sie uns so schnell geholfen haben und die Stadt unsere Halle zügig wieder freigegeben hat. Wir sind vorbereitet“, bilanziert Jens Bräkling, der verletzungsbedingt wohl auf gleich vier angeschlagene Akteure verzichten muss. Doch an der Rollenverteilung ändert das nur wenig.

waz.de

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