Gute Leistung reicht Humann nicht

9. November 2015

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VV Humann – SV Lindow-Gransee 0:3

Sätze: 21:25, 19:25, 21:25.
Humann: Lau. Hußmann, Wojtczak, Gawryluk, B. Ketelsen, Hildebrand, Schrier, T. Ketelsen, Dißmann, Wiesche, Lu. Hußmann, Holthausen, Meyer, Hütte.
Zuschauer: 200. Gesamtbälle: 61:75. Spieldauer: 78 Minuten

Die Zweitliga-Volleyballer des VV Humann haben beim 0:3 gegen den letztjährigen Meister SV Lindow-Gransee trotz einer ordentlichen Leistung eine Überraschung verpasst. „Wir haben ein gutes Spiel gezeigt, aber Lindow war einfach etwas besser. Das muss man halt auch akzeptieren“, kommentierte VVH-Trainer Jens Bräkling im Anschluss an das Kräftemessen.

Zwar kamen die Humänner fast optimal aus den Startblöcken und lagen im ersten Durchgang lange Zeit vorn, „aber hinten heraus mussten wir die Führung und den Satz leider abgeben“, meinte Bräkling, der seinem jungen Team allerdings keinen Vorwurf machen wollte. Denn Lindow zählt auch in diesem Jahr wieder zu den Anwärtern auf den Titel, während es für den VVH darum geht, den Klassenerhalt nach Möglichkeit etwas eher als in der Vorsaison perfekt zu machen.

Die klare Rollenverteilung spiegelte sich während der Begegnung jedoch nur bedingt. Die Humänner überzeugten auch im zweiten und vor allem im dritten Satz mit einer couragierten Leistung, die sich im Ergebnis jedoch nicht entsprechend ausdrückte. „Es ist schon schade, dass wir zu null verloren haben. Zumindest ein Satzgewinn wäre durchaus verdient gewesen“, meinte Bräkling, der direkt nach der Partie schon wieder nach vorne blicke.

Hier warten mit dem Duell beim TV Delbrück und den darauf folgenden drei Heimspielen gegen Bocholt, Berlin und Solingen einige durchaus richtungsweisende Vergleiche. „Danach wird man dann etwas besser sehen und sagen können, wo wir uns in diesem Jahr in der Liga einordnen müssen“, meint Jens Bräkling.

Denn wo die Humänner im Ligavergleich stehen, ist noch nicht so richtig klar. Dem überraschend starken Auftakt mit zwei Siegen aus drei Begegnungen folgten nun zwei Niederlagen. Und die Essener wollen in den kommenden Wochen alles daran setzen, sich ein Polster zur bedrohten Zone zuzulegen.

derwesten.de – Christian Schwarz

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