Gute Leistung reicht nicht zum Sieg

29. Januar 2018

Die Zweitliga-Volleyballer des VV Humann haben den Sprung auf den dritten Platz verpasst. Gegen den zurzeit überragenden FC Schüttorf unterlagen sie trotz guter Leistung mit 1:3. „Wir waren zwar deutlich stärker als bei unserem Sieg in der Vorwoche gegen Hürth, doch die Schüttorfer haben einfach eine außerordentlich besetzte Mannschaft mit einem großen individuellen Potenzial. Daher geht der Sieg für sie insgesamt in Ordnung“, kommentierte Humanns Co-Trainer Christoph Happe nach der engen Begegnung mit dem Tabellendritten.

Angesichts des erlesenen Personals war es ohnehin wieder einmal überraschend, dass der VVH die Partie über die gesamte Dauer offen gestalten konnte. Vier polnische, einen kanadischen und einen niederländischen Profi haben die Schüttorfer in ihren Reihen, und dieser geballten Power stellten die Essener Amateure ihre ganze Leidenschaft entgegen, die noch für ein sensationelles 3:0 im Hinspiel gereicht hatte.

Nachdem die Reparaturarbeiten in der Halle Wolfskuhle rechtzeitig erledigt worden waren, brauchten die Humänner nicht wie befürchtet noch einmal umzuziehen. In ihrem angestammten Umfeld verlangten die Essener dem Widersacher, der nun neun seiner jüngsten elf Partien gewonnen hat, alles ab. Seit Anfang Oktober verloren die Schüttorfer nur gegen die Spitzenteams des CV Mitteldeutschland und VCO Berlin.

„Schüttorf hat insgesamt besser aufgeschlagen als wir, zudem haben wir unsere Chancen nicht konsequent genug genutzt“, resümierte Happe. Zwar kam der VVH noch einmal zurück, nachdem er die ersten beiden Sätze mit 24:26 und 21:25 abgegeben hatte, doch zur Wende langte es nach dem mit 25:22 gewonnen dritten Satz nicht. Dafür waren die Gäste diesmal schlichtweg zu effektiv, und VVH fehlte letztlich ein Quäntchen Glück, um den Favoriten in die Knie zu zwingen.

VV Humann – FC Schüttorf 1:3

Sätze: 24:26, 21:25, 25:22, 22:25.
Humann: Lau. Hußmann, Wojtczak, Gawryluk, Große-Westermann, B. Ketelsen, T. Ketelsen, Mücke, Wiesche, Lu. Hußmann, Holthausen, Meyer, Hütte.
Gesamtbälle: 92:98. Spieldauer: 102 Minuten. Zuschauer: 180.

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