Humänner haben Rang drei weiter fest im Blick

15. März 2017

Die Zweitliga-Volleyballer des VV Humann haben ihre jüngste Erfolgsgeschichte mit dem 3:1-Sieg bei den Tebu Volleys in Laggenbeck um ein weiteres Kapitel fortgeschrieben. Durch den siebten Sieg aus den vergangenen acht Begegnungen liegen die Essener weiterhin auf dem vierten Platz in der Tabelle, und selbst Rang drei ist damit weiterhin in Reichweite. „Das war ein wirklich guter Auftritt, mit dem wir mehr als zufrieden sein können“, kommentierte Humann-Trainer Jens Bräkling im Anschluss an das Duell mit den heimstarken Volleys. „Zwar waren wir im ersten Satz noch etwas strubbelig und unsortiert, aber es war schon beeindruckend, wie gut die Jungs die Ruhe bewahrt haben und zurückgekommen sind.“

Für die Wende zum Guten sorgte dabei zweifelsfrei Lukas Hußmann. Nachdem Jens Bräkling seinen Kapitän zu Beginn noch auf der Bank gelassen hatte, um einige Formationswechsel zu testen, kam Hußmann im zweiten Durchgang auf das Feld und sorgte direkt für den Umschwung. „Irre gut“, fand Bräkling die Leistung. „Er spielt schon seit Wochen konstant auf einem sehr hohen Niveau. Er hat auch diesmal Ruhe ausgestrahlt, seine Mitspieler motiviert und selber gar keine Fehler gemacht“, so Bräkling.

Angeführt von Lukas Hußmann lief es bei den Essenern ab dem zweiten Abschnitt dann tatsächlich rund. Der VVH erzeugte enormen Druck im Aufschlag, stand stabil in der Defensive und ließ dem Widersacher keine Chance. Entsprechend deutlich fielen die Sätze zwei und drei (17:25, 18:25) aus, lediglich im vierten (23:25) kamen die Gastgeber gegen Ende noch einmal heran.

Und so liebäugeln die Essener drei Spieltage vor Schluss insgeheim ein bisschen damit, dass sie ihren derzeitigen vierten Platz bis zum Ende halten oder vielleicht sogar noch Dritter werden. Und schon der vierte Rang, so Bräkling, „wäre ein überragendes Ergebnis“.

Sätze: 25:19, 17:25, 18:25, 23:25.

Humann: Lau. Hußmann, Wojtczak, Gawryluk, Schneider, B. Ketelsen, Dißmann, Wiesche, Lu. Hußmann, Holthausen, Meyer, Hütte.

Gesamtbälle: 83:94.

Spieldauer: 98

derwesten.de

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