Humänner müssen erneut umziehen

11. Januar 2018

Nachdem das erste Heimspiel des neuen Jahres aufgrund eines defekten Hallenbodens abgesagt werden musste, wird nun auch das zweite nicht in der heimischen Wolfskuhle stattfinden können. Für das Duell gegen die Grizzlys aus Giesen wird der VVH in die Raumer-Halle nach Frohnhausen ausweichen müssen. Ein Umstand der bei Humann-Coach Jens Bräkling für überschaubare Begeisterung sorgt.

„Die Situation ist eine absolute Zumutung und schlichtweg ärgerlich“, so Bräkling. „Da spielen wir eine sportlich so erfolgreiche Hinrunde, sind in Schlagdistanz zur Ligaspitze, werden jetzt aber unseres Heimvorteils beraubt und haben auf allen Ebenen massiven Mehraufwand.“

Ob Werbebande, Netzanlagen oder Spielerbänke – alles muss transportiert oder vor Ort improvisiert werden. Hinzu kommt die Tatsache, dass die Humänner in der Sporthalle in der Raumerstraße vor dem Topspiel nicht ein einziges Mal werden trainieren können.

„Die Jungs aus Giesen werden nach unserem Sieg im Hinspiel definitiv heiß sein. Um so bitterer, dass unsere Vorbereitung auf das Spiel derart gestört wird“, so Bräkling. Beim Aufstiegsanwärter aus Niedersachsen hatte der VVH zum Saisonauftakt glatt in drei Sätzen gewonnen und danach eine beeindruckende Siegesserie gestartet.

Wann die Wolfskuhle wieder zur Verfügung steht, bleibt trotz ständigem Austausch mit den Verantwortlichen der Stadt ungewiss. Fest steht, dass die Halle in der Raumerstraße wohl nur am kommenden Wochenende eine Alternative ist. Dass die Humänner sich auch von improvisierten Heimspielen aber nicht aus der Bahn werfen lassen, hat die jüngere Vergangenheit ja bereits gezeigt.

Die Lust aufs Siegen – so viel steht fest – ist nicht gerade kleiner geworden.

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