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Der Annahmeriegel steht Foto: Lukas Brockmann

Humann empfängt direkten Konkurrenten

veröffentlicht am

Gestärkt durch ein erholsames, spielfreies Wochenende wagen die Volleyball-Herren des VV Humann Essen für den Moment einen Perspektivwechsel. Wenn am Samstag, 24. Februar ab 19:30 Uhr der PSV Neustrelitz in der Wolfskuhle zu Gast ist, geht es nach derzeitiger Tabellen-Konstellation gegen einen direkten Konkurrenten um die Ränge fünf bis acht in der Zweiten Bundesliga Nord. Dennoch blickt Humann bei noch sechs zu absolvierenden Partien weiterhin auf den Abstand zum ersten Abstiegsplatz, der zurzeit elf Punkte beträgt.

Hinter dem Gast aus Mecklenburg-Vorpommern liegt ein anstrengender Doppel-Spieltag mit zwei Niederlagen. Sowohl beim 1:3 in Giesen als auch beim 2:3 in Berlin hatte man sich Siegchancen ausgerechnet, nachdem eine Woche zuvor Spitzenreiter TuS Mondorf sensationell 3:2 bezwungen worden war. Es kam anders – der Aufwärtstrend im Jahr 2024 ist vorerst gestoppt. Insgesamt verzeichnet Neustrelitz neun Erfolge aus achtzehn Spielen und liegt damit als Tabellenfünfter einen Sieg und drei Punkte vor Humann Essen. Die Mannschaft von Jonathan Scott hat den Anspruch, mindestens diese Platzierung zu halten. Die PSV-Akteure profitieren von der Erfahrung aus zahlreichen Einsätzen für diverse Bundesliga-Vereine und in der Jugendnationalmannschaft. Ansonsten ist das Team motiviert, sich für die 2:3-Hinspielniederlage im November zu revanchieren, die seinerzeit den Auftakt für eine Essener Erfolgsserie bildete.

Der VVH hat unverändert den Klassenerhalt im Blick, ist aber mittlerweile gereift genug, um mit klarer Zielsetzung auf Sieg in die Partie gegen den PSV zu gehen. Das Selbstbewusstsein der jungen Eigengewächse wird zusätzlich gefestigt durch die aktuelle Heimbilanz. Vier der letzten fünf Spiele in der Wolfskuhle wurden gewonnen, im Jahr 2024 ist Humann zuhause ungeschlagen. Die Spieler um Kapitän Tim Dissmann brennen darauf, sich vor eigenem Publikum für die 1:3-Schlappe beim TuB Bocholt zu rehabilitieren. Dass sie besser Volleyball spielen können als beim Lokalderby in Bocholt, haben sie in dieser Saison hinreichend bewiesen. Trainer Christoph Bielecki schaut nicht zurück, sondern lenkt die Konzentration auf die spannende Aufgabe gegen Neustrelitz: „Wir wollen unsere Serie zuhause ausbauen und punkten. Neustrelitz ist eine kleine Wundertüte. Beim Sieg gegen Mondorf haben sie gezeigt, was sie können, gegen VCO Berlin war es ein etwas anderes Gesicht. Umso wichtiger ist, dass wir uns auf unser Spiel fokussieren. Dann haben wir gute Chancen. Wir haben in den vergangenen zwei Wochen an einigen Themen weiter gearbeitet und wollen diese am Samstagabend präsentieren. Dafür hoffen wir wie gewohnt auf eine möglichst volle Halle.“

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