Im Hinspiel erlebte Humann einen Satz für die Ewigkeit

5. Februar 2017

Mit dem Heimspiel gegen Schöneiche beenden die Essener die zweiwöchige Pause. Als Tabellensechste sind sie in der Favoritenrolle.

Mit dem Heimspiel gegen die TSGL Schöneiche starten die Zweitliga-Volleyballer des VV Humann an diesem Samstag (19.30 Uhr, Wolfskuhle) in das letzte Saisondrittel. Als Tabellensechster sind die Essener gegen den Viertletzten zwar in der Favoritenrolle, doch die abstiegsbedrohten Gäste sind zuletzt immer besser ins Rollen gekommen.

Gerne erinnern sich die Humänner an den ersten Vergleich mit den Ostdeutschen, den sie mit 3:0 gewannen. Denkwürdig war dabei vor allem der zweite Durchgang, den der VVH nach 41 Minuten Spieldauer und der Abwehr einiger Satzbälle mit 40:38 für sich entschied. „Ich weiß nicht, ob ich so einen Satz in gut 20 Jahren Volleyball schon mal erlebt habe“, meinte Humann-Trainer Jens Bräkling damals.

Mit dem Ende des zweiten Abschnitts war in der Hinserie der Widerstand der TSGL gebrochen. Nach einem 25:21 im ersten und dem 40:38 im zweiten fuhren die Humänner den dritten Satz ganz souverän mit 25:10 ein. „Ganz so wird es diesmal mit Sicherheit nicht laufen“, meint Jens Bräkling. Denn die Gäste stecken zur Zeit noch knietief im Klassenkampf und liegen lediglich einen Punkt vor dem ersten Abstiegsplatz. Zuletzt aber bewies Schöneiche eine klar ansteigende Form und hat in Braunschweig (3:1) und vor allem gegen Lindow (3:2) überraschend gewonnen.

Neben der Tabellensituation spricht für den VVH aber auch die personelle Lage. Denn während bei den Gästen in Kapitän Willi Becker und Lukas Grofe zwei tragende Säulen sicher ausfallen, sind die Humänner ziemlich komplett. „Wir hatten im Training einige Probleme mit angeschlagenen Spielern, aber ich hoffe, dass bis zur Partie alle wieder fit sein werden“, sagt Jens Bräkling.

waz.de

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