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Lehrstunde in Bitterfeld-Wolfen

veröffentlicht am

Am frühen Samstagmorgen machte sich die kleine Reisegruppe der ersten Mannschaft auf die Fahrt in die Nähe von Leipzig, um beim Spitzenreiter vorzuspielen. Leider waren neben Lukas Prions, Jannik Tertünte und Simon Schröder, die an einer Infektion laborieren, auch noch Noah Voswinkel mit einer Knieverletzung ausgefallen. So lud Peter Bach kurzerhand die gesamte Oberligabesetzung (U21) und Tom Borchert unmittelbar von der Stufenfahrt ein, um am Spieltag teilzunehmen. „Wir lernen im Moment zu improvisieren: Kein Diagonalspieler war bis jetzt bei einem Spiel dabei. Das ist eine harte Prüfung, die es zu meistern gilt. Gegen die Büttels haben wir es geschafft, das als Kollektiv zu kompensieren, gegen BiWo leider nicht. Aber Arne Redder, Jannik Dziurla und Patrick Espelage nutzten die Chance sehr viele Spielanteile zu sammeln“

Die BiWos haben in den letzten Jahren fünf Nationalspieler vom VC Olympia Berlin binden können und ergänzen diese exzellente Auswahl meist um wertige Ausländer. So ist das erklärte Ziel wahrscheinlich die Meisterschaft, was nach dem Sieg gegen TUS Mondorf vor einer Woche durchaus realistisch sein kann.

Bis zur ersten Auszeit war der erste Satz akzeptabel. Dann schnappte sich Julian Hoyer den Ball und servierte gefühlt bis zum Satzende. Und jeder, der so etwas mal erlebt hat, weiß wie schwer es ist als Gruppe positiv zu bleiben. Nach einigen Wechseln, durch die auch Luc Lüftner (U20) und Tolga Gökce (U20) ihre Premiere in der zweiten Liga geben konnten, konnte man den zweiten Satz offener angehen. Dziurla hatte sich freigeschwommen und Redder konnte im Mittelangriff immer wieder Nadelstiche setzen. Leider konnte man dem athletischen Druck und der Präzision der BiWos nur bis zum Stande von 17:17 Paroli bieten.

Im dritten Satz leider dann ein weiterer Nackenschlag: Christoph Bielecki rutsche aus und knickte im Laufen um. Die Physiotherapeutin der BiWos leistete große Hilfe in der Erstversorgung und der Youngster Fynn Bach übernahm wieder die Regie im Zuspiel.Auch dieser Satz ging mit 15:25 verdient an die BiWos.

Am Ende hätte Nick Wolschendorf für eine tadellose Leistung die MVP Medaille wahrscheinlich verdient gehabt, sie ging aber als faire und tolle Geste an unseren verletzten und gut spielenden Kapitän Christoph Bielecki.

„Lernen tut weh. So war es hier. Jetzt müssen wir sehen, dass die 6 Jungs zurück ins Training kommen, damit wir Ende des Monats zum ersten Mal unser Team zusammen haben. Ich hoffe, dass CB nicht allzu lange ausfallen wird. Aber wir werden immer wieder jungen Burschen aus unserem Club Gelegenheiten geben sich zu zeigen.“

Weiter geht es am 15.10. um 19:30 in der Wolfskuhle bzw. im Stream auf sportdeutschland.tv. Zu Gast ist der PSV Neustrelitz.

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