Punkte-Durststrecke beendet

5. Februar 2019

Die Humänner um VVH-Trainer Jens Bräkling fühlten sich in ihrer Außenseiter-Rolle am vergangenen Sonntag gegen die Nordmänner vom SV Warnemünde sichtlich wohl und spielten befreit auf. Sechs Niederlagen mussten die Essener während der letzten Monate verkraften. Davon ließen sie jedoch gegen den SV wenig spüren. Nicht ungünstig gelegen kam dem VVH sicherlich die schwankende Leistung der Gäste, denen die lange Anfahrt aus Mecklenburg-Vorpommern offenbar in den Beinen steckte.

Wie schon gegen Tabellennachbar VC Bitterfeld-Wolfen setzte Bräkling auf Jan Holthausen, der von den Gästen in der Annahme verstärkt gesucht wurde, und Niko Meyer auf den Außen-Annahme-Positionen. Als Diagonalangreifer zeigte Leo Große-Westermann auf heimischen Court sein bestes Saisonspiel, punktete mit Köpfchen und wurde damit von Warnemünde-Trainer Jozef Janosik zu Recht zum MVP gewählt.
Dass die Abstimmung bei den Humännern in der neu formierten Annahme-Riege um Libero Matthäus Gawryluk noch nicht 100%ig stimmte, konnten die Gäste an diesem Nachmittag nicht konsequent zu ihrem Vorteil nutzen. Sobald ein Satz zu kippen drohte, standen mit Lukas und Laurin Hußmann erfahrene Kräfte bereit.

Profitieren konnte der VVH vom eigenen Aufschlagspiel und der starken Blockarbeit. Acht Punkte erzielte Mittelblocker Tim Hütte, indem er den gegnerischen Angriff direkt wieder zurückschickte.
Das hohe Risiko von der Grundlinie aus zahlte sich für die Gastgeber ebenfalls aus, denn im Gegensatz zu den Warnemündern bauten die VVHler damit Druck auf den Gegner aus und produzierten weniger Fehler als die Nordmänner.

“In Bitterfeld haben wir noch besser gespielt, aber schön, dass wir es als Team geschafft haben, den Bock umzustoßen. Jetzt gilt es gegen Baden und Delbrück weiter so befreit aufzuspielen und den Klassenerhalt klarzumachen”, resümiert VVH-Trainer Jens Bräkling.

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