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Saison 2020/2021 Trainingsbetrieb muss ruhen – Spiel gegen Kiel abgesagt – Fortführung des Spielbetriebs nicht absehbar

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In Deutschland haben sich gestern die meisten Menschen seit Ausbruch der Pandemie infiziert und ganz NRW hat seit gestern leider mit einem Corona- Infektionswert über 100 den Status Hochrisikogebiet erreicht. Essen liegt heute bei 188 Infektionen pro 100.000 und in Berlin wird die Versorgung von Intensivpatienten sehr schwierig.

Vor dem Hintergrund solcher Zahlen, muss der Volleyballsport zurückstehen. Aktuell darf unsere erste Mannschaft, da sie aus reinen Amateuren besteht nicht trainieren. Die Definition der Landesregierung, wo sich die Zweitliga-Volleyballer aus Steele einzugruppieren haben, ist weiter ausstehend. Folglich kann sie auch nicht sinnvoll am Spielbetrieb teilnehmen und sollte dies auch nach Beschluss des Vorstandes vom 2. November nicht tun. „Eine Infektion bei einem Spiel halten wir für wenig wahrscheinlich, aber einen Trainingsbetrieb mit einem einzigen Testzeitpunkt sorgt sicher nicht für Infektionsschutz. Und eine Reduktion der Kontakte wird ebenso nicht erreicht, da unsere Spieler alle einem Beruf nachgehen. Also werden wir pausieren, bis wir den rasanten Kurvenanstieg gestoppt haben.“ so Trainer und Mediziner Bach. Schnelltests über einen Partner der Volleyball Bundesliga hat der Verein vor 10 Tagen geordert, aber bis dato nicht erhalten können. Eine Testung aller Spieler und Trainer am Mittwoch ist sicher nur eine Momentaufnahme und ohne relevante Bedeutung für ein Spiel am Wochenende bei arbeitenden Spielern. „Fünf von unseren Spielern leben mit Risikopatienten in einem Haushalt, sollten also ohnehin ein Training zurzeit unterlassen, da sie selbst nicht im Homeoffice arbeiten können“, so Bach weiter.

Die Mannschaft ist heiß zu spielen und zu trainieren. Ganz klar. Aber wir Humänner haben auch ein Verantwortungsgefühl und sollten eine Vorbildfunktion erfüllen. Daher jetzt eine Pause, um zu einem späteren Zeitpunkt wieder anzugreifen. Das Liga-Büro wurde bereits informiert und bis dato ist ein Trainingsbetrieb von der Stadt Essen nachvollziehbar untersagt. Es wurde aber zunächst nur das kommende Spiel als Verlegung genehmigt. Seit Dienstag wird in Zoom Session trainiert und analysiert, um die Zwangspause zu nutzen. „Der Klassenerhalt wird schwierig für uns, daher müssen wir jede Zeit nutzen.“ Bei der Aktion “Take A Name!“ – führen Bräklings „Monkeys“ vor den „Brave Hearts“ von Leo GW.

Weiterhin ist auf der Seite www.vvhumann.de ein Voting für eine kleine Spende möglich.

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