VV Humann muss umziehen

22. September 2017

Zum ersten Heimspiel der Saison empfangen die Zweitliga-Volleyballer des VV Humann an diesem Samstag (19.30 Uhr) TVA Hürth. Weil die Heimat des VVH an der Wolfskuhle allerdings kurzfristig für den Betrieb gesperrt wurde, müssen die Humänner ausweichen – in die Sporthalle an der Haedenkampstraße. Dadurch sind die Essener zwar immer noch Gastgeber, doch der Heimvorteil ist durch den Ortswechsel natürlich erstmal futsch.

„Zunächst einmal sind wir froh, dass wir überhaupt irgendwo unterkommen und die Partie stattfinden kann“, sagt Humann-Trainer Jens Bräkling, der nach der Sperrung der Wolfskuhle die Drähte glühen ließ, um in Windeseile eine Ausweichhalle zu organisieren. Denn auch die potenzielle zweite Adresse am Hallo stand an diesem Wochenende nicht zur Verfügung. Vieles ist an der Haedenkampstraße im Vergleich zur Wolfskuhle jedoch anders. Und das gilt nicht nur für die Zuschauer und das Orga-Team. Vor allem die Mannschaft muss sich neu orientieren. Denn gelernte und automatisch anvisierte Fixpunkte haben die Spieler in dem ungewohnten Umfeld keine.

„Trotz allem wollen wir die Partie natürlich gewinnen, um unseren guten Start mit dem Sieg in Giesen zu vergolden“, sagt Jens Bräkling und erinnert an den glänzenden Auftakt, als die Essener beim Titelfavoriten fast schon sensationell mit 3:0 gewannen.

Im Gegensatz zum Giesen-Spiel sind die Humänner gegen Hürth allerdings nicht in der Außenseiterrolle, sondern eher Favorit. Und das liegt nicht nur daran, dass die Gäste ihr erstes Saisonspiel gegen den USC Braunschweig mit 1:3 verloren, sondern vor allem an der saisonübergreifenden Entwicklung des VVH. „Wir haben in Giesen angedeutet, dass wir den nächsten Schritt gegangen sind“, bestätigt Bräkling. „Und das wollen wir mit einem Sieg gegen Hürth noch einmal bestätigen.“

waz.de
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