VVH empfindet Umzug als eine Zumutung

13. Januar 2018

Zum ersten Spiel des Jahres empfangen die Zweitliga-Volleyballer des VV Humann am Samstag (19.30 Uhr) die TSV Giesen Grizzlys. Überraschender als Gegner und Uhrzeit ist der Austragungsort. Denn weil die Wolfskuhle, Heimat des VVH, weiterhin wegen Reparaturarbeiten am Hallenboden gesperrt ist, müssen die Humänner quer durch die Stadt in die Raumer-Halle umziehen.

Schon zu Saisonbeginn traten Probleme mit der Wolfskuhle auf, sodass Humann eine Partie an der Haedenkampstraße austrug. Die für das vergangene Wochenende angesetzte Begegnung mit Moers fiel wegen der Schäden der Halle in Steele kurzfristig aus. Jetzt heißt es wieder: Kisten packen, Sachen zusammensuchen und die gesamte Logistik für das Zweitliga-Heimspiel an die Raumerstraße verfrachten.

„Die Situation ist eine absolute Zumutung und schlichtweg ärgerlich“, findet Humann-Trainer Jens Bräkling. „Da spielen wir eine sportlich so erfolgreiche Hinrunde, sind in Schlagdistanz zur Ligaspitze, werden jetzt aber unseres Heimvorteils beraubt und haben auf allen Ebenen massiven Mehraufwand.“

Im Vergleich zum Organisatorischen sieht die sportliche Situation bei den Humännern deutlich angenehmer aus. Als Tabellenvierter könnten sie mit einem Sieg im Nachholspiel gegen Moers (Termin noch offen) bis auf den zweiten Tabellenplatz klettern, zurzeit sind sie mit erst drei Niederlagen Vierter.

Deutlich unzufriedener mit dem eigenen Abschneiden sind indessen die Gäste aus Giesen. Als einer der beiden Top-Favoriten gestartet, kassierten die Niedersachsen direkt zum Auftakt beim 0:3 gegen Humann einen sportlichen Schwinger, von dem sie sich die gesamte Hinrunde über nicht recht erholten. Als Siebter liegen die Grizzlys vier Punkte hinter dem VVH.

„Die Jungs aus Giesen werden sicherlich mit Schaum vorm Mund antreten und auf Revanche aus sein. Allerdings ist bei uns die Lust aufs Siegen auch keinesfalls kleiner geworden“, sagt Jens Bräkling. „Mal schauen, was in der ungewohnten Umgebung dabei herauskommt.“

waz.de
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