VVH will keine Ausreden gelten lassen

20. Januar 2017

Nach dem holprigen Saisonstart hatten die Humänner sehr selbstkritisch noch viel Arbeit, sprich erhöhten Trainingsbedarf, vor sich gesehen. Dass ausgerechnet dann die Trainingsstätte aufgrund einer defekten Notfallbeleuchtung gesperrt wird, war gleichermaßen überraschend wie unpassend.

Geschadet hat die Zwangspause den Essenern aber nicht. Ganz im Gegenteil. Am vergangenen Wochenende besiegte der VVH dann nämlich „mit der wohl besten Saisonleistung“ den Aufstiegsaspiranten aus Lindow mit 3:1. Auf Regeneration als alleiniges Erfolgsrezept wollte Trainer Jens Bräkling sich in der Vorbereitung auf das Samstagsspiel gegen den USC Braunschweig (19.30) dann jedoch nicht verlassen – und war in der abgelaufenen Woche mehr als Organisator denn als Trainer gefordert.

Nach etlichen Telefonaten auf der Suche nach einer geeigneten Halle waren es letztlich die Handballer vom MTG Horst, die ihre Trainingszeiten dem Essener Bundesligateam zur Verfügung stellten, ehe am Mittwoch die Humann-Halle wieder freigegeben wurde.

„Wir sind sehr dankbar, dass die Jungs vom MTG uns so schnell geholfen haben und auch die Stadt die Halle letztlich zügig wieder freigegeben hat. Wir sind vorbereitet“, so Bräkling, der jedoch wahrscheinlich auf gleich vier angeschlagene Akteure verzichten muss.

Die Rolle als Favoritenschreck kann der VVH. Das zumindest haben die letzten Jahre gezeigt. Gegen Teams aus der unteren Tabellenregion jedoch tut man sich oft schwer. Am Samstag ist mit dem USC nun der Tabellenzwölfte zu Gast. Ausreden will Bräkling aber keine gelten lassen.

„Keine Frage, wir wollen am Samstag gewinnen und die drei Punkte behalten.“

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