6 – Setzen…!

1793

VV-Humann Essen hat sich am Doppelspieltag von der bedrohlichen Tabellenregion distanziert und zum Mittelfeld aufgeschlossen.

Im Duell mit dem Tabellennachbarn aus dem südlichen Münsterland riefen die Essener zunächst am Samstag eine starke Leistung ab und beendeten so die Serie von zuvor drei Niederlagen am Stück. „Die Jungs haben genau das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten und permanent auf einem sehr hohem Level gespielt“, so Trainer Jens Bräkling. Angeführt vom exzellent aufgelegten Zuspieler Brar Ketelsen dominierten die Humänner vom Start weg. Im Eilverfahren holten sie sich den ersten Satz, auch in den Durchgängen zwei und drei machte der VVH relativ kurzen Prozess. „Wir haben ja auch zuletzt meist ordentlich gespielt und uns nicht von den Ergebnissen verrückt machen lassen“, meinte Jens Bräkling zum abgezockten Auftritt seines jungen Teams.

Eine nochmalige Steigerung gelang der Humann-Sechs dann am frühen Sonntagabend. Gegen die Junioren-Nationalmannschaft vom VCO Berlin passte fast alles! Zunächst konnten die körperlich überlegenen Hauptstädter (Durchschnittsgröße über 2 m) den ersten Satz noch für sich verbuchen. Doch dann erwachte, angefeuert von den begeisterten Zuschauern, das Essener Kämpferherz. Mit einer geringen Fehlerquote und sehr variablem Spiel stellten die Gastgeber ihren Gegner mehr und mehr vor Probleme. Die Annahme stand trotz guter Aufschläge sicher und im Zuspiel bestand dadurch die Möglichkeit, sämtliche Angreifer einzusetzen. Diese wiederum sorgten, mal spektakulär mit wuchtigen Angriffen, mal raffiniert mit kurzen Finten, für die nötige Punktausbeute. Und, sofern die Berliner zu eigenen Angriffen kamen, hatte häufig der Essener Block noch seine Hände im Spiel oder die Feldabwehr rettete den Ball. Das alles mit einer bemerkenswerten Konstanz, so dass am Ende ein verdienter 3:1 Sieg (22:25, 25:22, 26:24, 25:21) zu Buche stand.

Bocholt ist nun überholt, VCO Berlin eingeholt und der Abstand auf den einzigen Abstiegsplatz auf zehn Zähler angewachsen. Doch nicht nur das Ergebnis, sondern die Art des Auftritts sorgte beim Trainer für Zuversicht für die kommenden Aufgaben: „Für uns ist es wichtig, dass wir in den kommenden Wochen diese Stabilität in unserem Spiel behalten.“

C. Hußmann

23. November 2015

VVH Berichte vom Wochenende

Regionalliga:
VV Humann II – VC Minden 3:0 (25:23, 25:17, 25:16)
Mit einer geschlossenen Mannschaftsleitung sicherten sich die Humänner drei ungefährdete Punkte gegen die Ostwestfalen und schafften es dabei sogar allen Spielern Spielanteile zu geben. Da Spitzenreiter Moers überraschend beim Vorletzen unterlag kletterten die Humänner auf den ersten Platz und haben nun vor dem Spitzenspiel drei Zähler Vorsprung auf den Kontrahenten.

Oberliga:
VV Humann III – TV Hörde II 0:3 (21:25, 18:25, 21:25)
Auch gegen den Tabellenführer konnten die Essener das Ruder nicht herumreißen und kassierten die vierte Pleite am Stück. Gegen die Dortmunder hielten die Gastgeber das Niveau nur phasenweise und unterlagen somit verdient. Aktuell belegt der letztjährige Meister dadurch nur den Relegationsplatz.

Oberliga Frauen:
VV Humann – Tusem 3:2 (21:25, 18:25, 25:19, 25:22, 15:7)
Die Tusem-Sechs sah lange Zeit wie der sichere Sieger aus und führte in der Wolfskuhle bereits 2:0. Die Gastgeberinnen kamen aber im dritten Durchgang besser ins Spiel und schafften noch den Ausgleich. Im Entscheidungssatz funktionierte bei den Gästen fast nichts mehr und so erspielte sich der VVH mit druckvollen Aufschlägen eine vorentscheidende 10:1-Führung. Freya Kretzmer und Rachel Mende zeigten beim Sieg über ihr ehemaliges Team eine starke Leistung.

Verbandsliga:
VV Humann IV – RE Schwelm 2:3 (23:25, 22:25, 25:21, 25:20, 9:15)
Die jungen Humänner waren für den Tabellenführer vier Sätze lang ein ebenbürtiger Gegner und verdienten sich so einen unerwarteten Punkt. Dabei kamen die Gastgeber nach einem unglücklichen 0:2-Rückstand noch einmal zurück und mussten sich erst im Tiebreak geschlagen geben. Diagonalangreifer Laurenz Penther punktete mit vielen Assen und war gemeinsam mit Mats Ikemann bester Punktesammler für den VVH.

(janhi)

23. November 2015

Abgezockt: VVH siegt klar über Bocholt

1791

Die Zweitliga-Volleyballer des VV Humann haben sich mit dem glatten 3:0-Erfolg gegen TuB Bocholt von der bedrohten Region distanziert und zum Mittelfeld aufgeschlossen. Im Duell mit dem Tabellennachbarn riefen die Essener eine Top-Leistung ab und beendeten so die Serie von zuvor drei Niederlagen am Stück. „Die Jungs haben genau das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten und permanent auf einem auf sehr hohem Level gespielt“, so Trainer Jens Bräkling.

Wegweisend sollte das Wochenende für Human mit den beiden Heimspielen gegen Bocholt und Berlin (Ergebnis am Sonntagabend nach Redaktionsschluss) sein. Und nach Partie Nummer eins darf man sagen: die Richtung stimmt. Angeführt vom exzellent aufgelegten Zuspieler Brar Ketelsen dominierten die Humänner vom Start weg. Im Eilverfahren (23 Minuten) holten sie sich den ersten Satz, auch in den Durchgängen zwei und drei machte der VVH kurzen Prozess. „Wir haben ja auch zuletzt meist ordentlich gespielt und uns nicht von den Ergebnissen verrückt machen lassen“, meinte Jens Bräkling zum abgezockten Auftritt seines jungen Teams.

Bocholt ist nun überholt, der Abstand auf den einzigen Abstiegsplatz auf sieben Zähler angewachsen. Doch nicht nur das Ergebnis, sondern die Art des Auftritts sorgte beim Trainer für Zuversicht für die kommenden Aufgaben, auch wenn Bräkling das Spiel nicht überbewerten wollte: „Für uns ist es wichtig, dass wir in den kommenden Wochen Stabilität in unser Spiel bekommen.“

Sätze: 25:15, 25:20, 25:19.
Humann: Lau. Hußmann, Wojtczak, Gawryluk, B. Ketelsen, Hildebrand, T. Ketelsen, Dißmann, Wiesche, Lu. Hußmann, Holthausen, Meyer, Hütte. Gesamtbälle: 75: 54.

derwesten.de – Christian Schwarz

23. November 2015

Vorbereitung gegen Bocholt

22. November 2015

Richtungweisende Heimspiele

1800

Tabellenkeller oder Anschluss ans Mittelfeld – für die Volleyballer des VV Humann geht es am Doppelspieltag der Zweiten Bundesliga entweder in die eine oder andere Richtung. Entsprechend bezeichnet VVH-Coach Jens Bräkling die beiden Heimspiele gegen TuB Bocholt (Sa., 19.30 Uhr) und VCO Berlin (So., 18 Uhr, beides Wolfskuhle) als „wichtig“.

Nach starkem Saisonstart sind die Humänner durch zuletzt drei Niederlagen in Serie auf den drittletzten Platz gepurzelt. Zwar hat die Konkurrenz zumeist schon zwei Partien mehr ausgetragen, doch das Tabellenbild „entspricht nicht wirklich unseren Vorstellungen“, sagt Bräkling.

Diesen Zustand wollen die Humänner bereits gegen Bocholt ändern. Zurzeit liegt TuB einen Punkt und einen Platz vor dem VVH, so dass die Essener mit einem Sieg vorbeiziehen könnten. Zwar hat Humann die Bocholter in dieser Saison schon im Pokal bezwungen, doch Bräkling erwartet einen deutlich stärkeren Gegner: „Sie sind mittlerweile viel besser eingespielt und aufeinander abgestimmt.“

Verzichten muss der Essener Trainer weiterhin auf Tobias Schroer (Meniskus), dafür aber ist zumindest Tim Dißmann wieder dabei. „Wir konzentrieren uns zunächst auf Bocholt und beschäftigen uns erst danach mit dem Spiel gegen Berlin“, so der Trainer.

Während der Vergleich mit Bocholt seine Spannung aus der Tabellenkonstellation bezieht, reizt die Partie gegen Berlin wegen der Asse von Morgen. Denn die Juniorennationalmannschaft des Jahrgangs 1997 hat sich in der bisherigen Saison als außergewöhnlich stark erwiesen. „Das ist schon eine interessante Konstellation. Als wahrscheinlich kleinstes Team der Liga treffen wir auf die wohl größte Mannschaft“, beschreibt Jens Bräkling, der viel von dem Widersacher hält. Fünf Siege aus sieben Begegnungen sprächen eine deutliche Sprache.

Zeichen gegen den Terror

Ein Zeichen für Frieden und gegen Terror setzen an diesem Spieltag die Fans, Vereine und Mannschaften der höchsten deutschen Volleyball-Ligen in einer gemeinsamen Aktion. Die Bundesliga hat unter dem Motto #clapforpeace tausende Klatschpappen produziert. Und vor den Partien soll ein entsprechender Lärmpegel die Solidarität mit den Opfern der Anschläge von Paris dokumentieren.

derwesten.de – Christian Schwarz

21. November 2015

VVH Wochenend-Vorschau

Regionalliga:
VV Humann II – VC Minden (Sa., 16, Löwental)
In ungewohnter Heimspielstätte empfängt der Tabellenzweite in Werden den Vierten. Bis zum Wochenende waren die Mindener noch ein direkter Verfolger der Humänner, doch eine Niederlage des VC ließ den Vorsprung der Essener auf vier Zähler wachsen.

Oberliga:
VV Humann III – TV Hörde II (Sa., 16, Wolfskuhle)
Der VVH begrüßt den aktuellen Tabellenführer in der Wolfskuhle. Nach zuletzt nur einem gewonnen Satz in drei Spielen wollen die Gastgeber sich gegen Hörde mit einem Satzgewinn zurückmelden. Bis auf Libero Phil Harrmann sind die Essener komplett.

Oberliga Frauen:
VV Humann – Tusem (Sa., 16, Wolfskuhle)
Das Lokalderby ist für beide Teams eine richtungsweisende Partie. Die Gastgeberinnen können nach zuletzt fünf Zählern aus drei Spielen mit einem Erfolg den Anschluss an das Mittelfeld schaffen und zum Tusem aufschließen. Die Gäste von der Margarethenhöhe würden mit einem Erfolg den Abstand auf die bedrohliche Tabellenregion vergrößern. Beide Mannschaften kennen sich aus den Verbandsliga-Duellen im vorletzten Jahr gut. VVH-Angreiferin Rachel Mende kehrt nach überstandener Verletzung gegen ihren alten Verein ins Aufgebot zurück.

Verbandsliga:

VV Humann IV – RE Schwelm (Sa., 20, Graffweg)
Die weiterhin sieglosen Humänner haben den Tabellenführer zu Gast und damit eine weitere schwere Aufgabe zu bewältigen. Der Einsatz von Mittelblocker Christian Filzen ist noch fraglich.

(janhi)

20. November 2015

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